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Wie die Liebe bleibt
 
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Wie die Liebe bleibt [Gebundene Ausgabe]

Steve Biddulph , Shaaron Biddulph , John. Wright
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 219 Seiten
  • Verlag: Beust Vlg., München (Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389530025X
  • ISBN-13: 978-3895300257
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.866 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Steve Biddulph
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
"Sex war immer ein gewaltiges Problem", stöhnt Dirk Schümer. Aber man muss sagen, dass er gründlich recherchiert hat, um zu dieser Einsicht zu kommen, denn er bespricht das Buch zusammen mit 9 anderen zum selben Thema.
1) Volker Haas: "Babylonischer Liebesgarten" (Verlag C.H. Beck)
Auch im alten Mesopotamien, so versichert Schümer, hatte man bereits Probleme mit Sex und zitiert einen von den Autoren angeführten Spruch aus Babylon: "Wenn ein Mann ständig die Vagina seiner Frau anstarrt, so wird sein Wohlbefinden gut sein; und er wird seine Hand auf Dinge legen, die nicht die Seinigen sind." Schümer gibt zu, dass er das rätselhaft findet. Auch über den Brauch der Tempelprostitution findet er in dem Band keinen rechten Aufschluss.
2) Aljoscha Schwarz u.a.: "Aphrodisiaka" (Hüthig Verlag)
Dieses Buch macht Schümer nicht glücklicher. Hunderte von Mitteln der Luststeigerung würden hier aufgeführt, so "dass Ratsuchende jahrelang mit der Aufarbeitung beschäftigt sein werden". Manche der hier genannten Drogen seien nicht mal legal. Seltsamerweise werde auch Quittengelee empfohlen.
3) Jo Foxworth: "Kulinarische Verführung" (Ehrenwirth Verlag)
Hier gewinnt Schümer immerhin einige kulturgeschichtliche Informationen. Wie gepflegt die Bordelle in den USA im 19. Jahrhundert waren, und dass sie stets Spitzenköche hielten, die die geeigneten Speisen zubereiteten. Der Band biete Rezepte für "sinnliche Menüs".
4) Renate Müller: "Ideal und Leidenschaft" (Dietrich Reimer Verlag)
Auch hier gewinnt Schümer Einsichten , aber traurige. Der Band beschäftigt sich mit der Sexualität im Biedermeier, "eine freudlos derbe Welt". Wenn sie jung waren, kamen die Männer nicht an die erträumten Frauen heran. Und später waren sie halt alt. So gesehen, so resümiert Schümer den Band, lasse sich der deutsche Idealismus mühelos aus den "tristen Erotikverhältnissen" der Zeit ableiten.
5) Mario Perniola: "Der Sex-Appeal des Anorganischen" (Verlag Turia + Kant)
Schümer rät ab. Der Band sei in unverständlicher poststrukturalistischer Prosa geschrieben und preise eine Sexualität ohne Orgasmus. "Techno-Mystik".
6) Karl Pongracz: "Die Masken der Potenz" (Edition Va Bene)
Hier werde nun "Kuschelsex" empfohlen. Schümer wirft dem Autor vor, er wolle die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nivellieren. Das Blöde ist nur - so Schümer - dass Sex vom Unterschied lebt.
7) Jean-Claude Guillebaud: "Die Tyrannei der Lust" (Luchterhand Verlag)
Auch dieser Band bringt Schümer in seiner Recherche nicht weiter. Statt ihn über die "gewaltigen Probleme" aufzuklären, schwatze Guillebaud nur über die alt bekannten Intellektuellen, und es sei wohl deren Tyrannei, und nicht die des Sex, die ihm auf die Nerven gehe. "Ein einschläferndes Buch".
8) Steve und Sharon Biddulph: "Wie die Liebe bleibt" (Beust Verlag)
Hier findet Schümer einen der kuriosesten Ratschläge. Das Problem ist bekannt: Wie bleiben Partner füreinander attraktiv, wenn sie seit Jahren verheiratet sind und die Kinder auch noch die Zeit für Sex rauben? Nach Schümer empfiehlt der vorliegende Band, das Petting bis kurz vor dem Orgasmus zu treiben, und dann eine Stunde zu warten. Ob man inzwischen abwaschen soll, fragt Schümer.
9) Samuel Shem und Janet Surrey: "Alphabete der Liebe" (Verlag Klett-Cotta)
Tja: Männer wollen Sex, um die Beziehung zu erleben, und Frauen wollen erst "die Beziehung erleben, um sich auf Sex überhaupt einzulassen". Die Autorin des Bandes schlägt nach Schümer zur Lösung dieses weiteren Problems mit dem Sex ein "sexuelles Wir" vor. Das bringt allenfalls einen Boom für die Partnertherapie, prophezeit Schümer.
10) Georg Felser: "Bin ich so, wie du mich siehst" (Verlag C.H. Beck)
"Rätsel über Rätsel". Warum verlieben sich Leute in Leute, die gar nicht zu ihnen passen? Georg Felsers Verhaltungsforschung gibt Schümer keine rechte Antwort auf diese Frage, denn Felser scheint nach Schümers Zitaten genau vom Gegenteil auszugehen: "Überdurchschnittlich schöne Frauen haben auch überdurchschnittlich große Männer." Damit ist Schümer nicht zufrieden. Die eigentliche Frage sei doch, wie man "als durchschnittlich großer Mann an eine überdurchschnittlich schöne Frau herankommt". Keine Antwort in den diesjährigen Liebesratgebern.

© Perlentaucher Medien GmbH

Brigitte, 21/2000

Das Buch überzeugt durch seinen persönlichen Ton und die unkomplizierte Art, wie die Autoren die vielfältigen Erfahrungen weitergeben, die sie als Psychotherapeuten, Liebende und Eltern gemacht haben.

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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beziehungsproblem gelöst - danke!, 23. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie die Liebe bleibt (Gebundene Ausgabe)
Zusammen mit 5 anderen Beziehungsratgebern habe ich dieses Buch von Steve und Shaaron Biddulph gekauft. Ich schreibe dies, weil mich dieses Buch als einziger Titel überzeugt hat - ja, ich meine, daß es die vielen Anregungen und lebendigen Beispiele, die dieses Buch auszeichnen, waren, die meiner Beziehung wieder auf die Sprünge geholfen haben. Zwei kleine Beispiele: Es ist mir immer so schwer gefallen, meine Wünsche auszusprechen. Die Biddulphs haben mir gesagt, "Sprechen Sie Ihre Wünsche aus". Ich habe es einfach getan und damit meine Frau überrascht. Vieles hat sich dadurch plötzlich gelöst und ein neues gegenseitiges Verständnis ist entstanden. Auch haben wir unsere Freunde vergessen, wie es die Biddulphs nennen. Ich glaube, das geht vielen Paaren so, dieses Einigeln, lieber zu Hause bleiben und plötzlich fehlt der Außenkontakt. Wir haben es beide geschafft, alte Freundschaften zu reanimieren und seit kurzem mache ich mit dem Vater eines Freundes meines Sohnes Sport. Ja, es geht und es ist auch so wie beim Biddulph-Tipp: Freunde stärken die Beziehung! Ich habe mich gefragt, waum befolgt man die Tipps in diesem Buch und liest nicht darüber weg wie in anderen Büchern. Meine Antwort: Es ist dieser so nachvollziehbare Stil, das biddulphsche Verständnis für Krisensituationen und vor allem, daß man sich bei den Biddulphs nicht schuldig fühlt, sondern es wirklich um faire und partnerschaftliche Problemlösung geht. Klasse.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach super, 27. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie die Liebe bleibt (Gebundene Ausgabe)
Irgendwie schämt man sich ja ein bißchen, wenn man einen Beziehungsratgeber kauft. Und noch schlimmer ist es, wenn man die liest und sich ständig angegriffen fühlt. Genau diesen Eindruck hatte ich bei diesem Buch nicht - schon das Cover strahlt eine verständnisvolle Wärme aus. Und der Inhalt hat die Richtigkeit meines Kaufes bestätigt. Selten habe ich einen Ratgeber gelesen, der so viel Verständnis für Alltagssituationen, aus denen Krisen entstehen, transportiert. Entscheidend sind aber die vielen praktischen Schritte, mit denen man das Monster Beziehungsproblem packen kann. Wie schreibt Biddulph: "Worauf es ankommt, ist, ob Sie gelernt haben, wie man liebt". Genau - das tut man mit diesem Buch.
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58 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Von einem Paar für Paare geschrieben, 23. Oktober 2003
Von 
Katja Kaygin (Hamburg / Oberhausen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses Buch wurde von Steve und Shaaron Biddulph geschrieben. Einem Paar (Er: Psychotherapeut, Sie: Sozialarbeiterin) in den 40ern, welches 16 Jahre verheiratet ist und 2 Kinder hat. Dieses Buch geht anhand der Darstellung von Sympathie, Liebe und Lust auf die Fragen ein, wie wir zueinander finden und welche Kompatibilitätsprobleme es geben kann. Sehr interessant fand ich Kapitel 3, in dem beschrieben wird, warum unsere Wahl des Ehepartners so und nicht anders ist, indem die Autoren davon ausgehen, dass wir unseren "Zwilling" heiraten.

Für das Zusammenleben hilfreich ist Kapitel 4, das sich mit dem Thema Bindung (Bindung = Gefängnis) und Freiheit beschäftigt. Interessant ist hier dran, dass die Autoren darauf eingehen, "Verträge" als Paar zu schliessen, also Einvernehmlichkeit zu erzeugen. In den darauffolgenden Kapiteln geht es um die Paarrolle (Kind, Eltern, Erwachsene), wie man Problemen lösen kann und dadurch als Paar stärker miteinander verwächst und wie man richtig streitet, ohne den anderen zu verletzen. Und in den letzten beiden Kapiteln geht es um die Zeit, wenn die Kinder kommen und sich alles verändert und wie man sich als Paar kleine Inseln für die Liebe schaffen kann, sowie um die romantische Liebe und Sex.

Alles in allem ein sehr gut zu lesendes, unterhaltsames und anregendes Paarbuch, welches einem viele gute Tipps vermittelt und welches man immer wieder lesen kann.

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