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Wie Licht schmeckt: Roman
 
 
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Wie Licht schmeckt: Roman [Taschenbuch]

Friedrich Ani
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423622245
  • ISBN-13: 978-3423622240
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Friedrich Ani
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn, dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des ganzen Romans.«
Eselsohr

»Scheinbar mühelos und wie nebenbei hat Ani eine kleine große Geschichte geschrieben.«
tz, München

»Ani gelingt es, durch seinen Stil spürbar zu machen, wovon die Geschichte erzählt. Mit großer Genauigkeit beschreibt er Situationen und Stimmungen und verdichtet sie fast beiläufig in Metaphern, die unter die Haut gehen. So eine Intensität der Wahrnehmung.«
Die Welt

»Friedrich Anis neuer Jugendroman entführt in eine Welt, die zu ergründen ein Gewinn ist – nicht nur für jugendliche Leser.«
Badische Zeitung

»Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn, dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des ganzen Romans.«
Eselsohr

Kurzbeschreibung

Eine zarte und eindringliche Liebesgeschichte

Die Begegnung mit einem blinden Mädchen öffnet Lukas die Augen für die Schönheit der Welt. Doch je mehr er sieht und erkennt, deso mehr gibt es zu verlieren.

Eigentlich braucht er niemanden, findet Lukas. Alleine, aber glücklich streift er durch die Stadt. Doch dann trifft er Sonja, ein blindes Mädchen, die ihn völlig aus der Fassung bringt. Selbstbewusst lädt sie ihn zum Schwimmen und in ein Restaurant ein und zeigt ihm eine Welt, wie er sie noch nie gesehen hat. Plötzlich spürt Lukas alles viel intensiver, das Licht in den Straßen, den Wein auf der Zunge, eine zarte Berührung. Lukas weiß, dass er Sonja nicht mehr verlieren will, nur wie er das schaffen kann, weiß er noch nicht.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kr70
Format:Taschenbuch
Ich war ganz begeistert von diesem Buch. Zeigt es doch die entstehnde Beziehung zwischen der blinden Sonja und dem 14jährigen Lukas sehr fein und einfühlsam. Der oft in sich gekehrte Lukas fängt an sich durch diese Begenung zu öffnen und andere Sichtweisen zu entwickeln. Ein sehr, sehr schönes Buch, das einen in die Gedanken- und Gefühlswelt eines 14jährigen Jungen entführt.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein unglaublich dichtes Buch ist das. Dem Autor gelingt es eindrücklich, in die Gefühlswelt seines Helden Lukas einzutauchen. Er trifft dabei den Ton Jugendlicher und schafft es mit Bildern, oft Überzeichnungen, Gefühle "ans Licht" zu bringen. Friedrich Ani gelingt es, diese Gefühle eines 14-Jährigen quasi zu extrahieren, Gefühl pur. Ein wunderbares Buch ist das, das man eigentlich nicht lange um- und besschreiben sondern einfach lesen sollte.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
„Merkwürdig war meine Mutter, daran gab's keinen Zweifel, und die Sache mit ihren Karten und Sternen war extrem merkwürdig. Aber daneben fand ich sie nicht. Ricos Mutter war daneben, die schlug mit dem Staubsauger auf Ricos Vater ein und spuckte aus dem Fenster, wenn jemand vorbeiging, den sie nicht leiden konnte. So etwas würde meine Mutter nie machen. Auch hatte ich sie und meinen Vater niemals streiten sehen, sie redeten zwar fast so merkwürdig wie die Leute in Becketts Stücken, aber sie warfen sich keine Sachen an den Kopf, volle Milchkännchen zum Beispiel, wie Elsas Mutter ihren Liebhabern, wenn es stimmte, was Elsa erzählte."

Lukas wünscht sich zum Geburtstag vier Tage allein in München. Er wird vierzehn, kommt sich recht erwachsen vor und liest Beckett. Überhaupt ist Lesen das, was er am liebsten tut - außer Leute beobachten natürlich.

Sein Vater ist Meister im Schweigen und der Großvater redet auch nicht mehr. Lukas findet das blöd, aber eigentlich schweigt auch er genauso ausdauernd - was er aber niemals zugeben würde. Die Mutter legt Horoskope, Tarotkarten und Sternkarten.

Jeden Satz, jedes Wort dreht Lukas dreimal im Kopf herum, bis er es rauslässt. Kein Wunder, dass er vielen merkwürdig erscheint. Und natürlich ist er in der Pubertät, was alles noch viel schlimmer macht.

Als ihm sein Geburtstagswunsch nicht gewährt wird, haut er einfach auf eigene Faust ab. Er trifft die blindes Sonja (genauer gesagt, stolpert er über sie), glaubt ihr erst die Blindheit nicht, weil sie als Kellnerin jobbt, weil sie so viel von der Welt mitbekommt, weil sie ihn sogar zum Schwimmen mitnimmt. Und plötzlich ist er verliebt, wehrt sich dagegen, bricht aber doch manchmal sein Schweigen, jedenfalls Sonja gegenüber. Was ihm früher belanglos schien oder gar verrückt, wird plötzlich selbstverständlich. Wie Wein schmeckt und dass es eine Stelle in der Maximiliansstraße gibt, an der das Licht einen ganz besonderen Geschmack hat.

Ani, sonst für Spannung und Krimi bekannt, hat diesmal ein eher ruhiges Buch geschrieben, ein bewegendes Porträt des pubertierenden Lukas gezeichnet, zart, verhalten. Ein bisschen „Der Fänger im Roggen", ein bisschen Beckett und sehr viel eigenes aus München, aus Obergiesing. Die erste Liebe und wie sie einem Jungen zusetzen kann, fern von aller Coolness. Kein Page-Turner, sicher nichts für jeden, aber vielleicht entdecken ja auch Jugendliche, die sonst eher Krimis oder Fantasy lesen, wie Licht schmeckt und dass auch ruhige Bücher spannend sein können.

(c) Hans Peter Roentgen, Textkraft Moderator

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Gutes Buch mit Abzügen
Ich habe das Buch innerhalb von 1emTag gelesen,es ist sehr flüssig zu lesen und hat mich zurückverzaubert in Jugendtage mit Unbeschwertheit und wie einfach so viel... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Tutuga veröffentlicht
nicht mein Fall
Dieses Buch habe ich vor einer Weile beim stöbern bei Medimops entdeckt. Da ich gerade 'Freak City' von Kathrin Schrocke gelesen hatte, was mir sehr gut gefallen hat, hat mich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von DieJai veröffentlicht
Sehr gelungen, und trotzdem
Ich räume ein, mit 40+ gehöre ich wahrscheinlich nicht zur eigentlichen Zielgruppe für dieses Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Giso Schroeder veröffentlicht
Ein deutscher Salinger?
Die anderen Rezensenten haben Recht, dieses Buch erinnert tatsächlich ein wenig an Salingers "Fänger im Roggen", indem der Autor versucht, dass Chaos im Kopf eines... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Martin Schnackenberg veröffentlicht
wunderbar ...
Sehr ruhig und leicht zu lesen - aber man bekommt gute Einblicke in die Gendanken eines 14jährigen... Lesen Sie weiter...
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