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Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll Gebundene Ausgabe – 27. März 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: ZS Verlag Zabert Sandmann GmbH; Auflage: 1 (27. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898833283
  • ISBN-13: 978-3898833288
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 2,2 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.262 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arno Stern, geboren 1924 in Kassel, emigrierte 1933 mit seinen Eltern nach Frankreich. Nach seiner Begegnung mit Kindern in einem Heim für Kriegswaisen gründete er in den 1950ern den ersten Malort, der noch heute in Paris besteht. Mehrere Reisen in die Wüste, den Urwald und den Busch bestätigten die universale Gültigkeit seiner Forschung. Arno Stern wurde als UNESCO-Experte zum 1. internationalen Kongress für Kunsterziehung delegiert, hält regelmäßig Vorträge und Seminare und betreibt in Paris neben dem Malort das »Institut für die Erforschung der Ausdruckssemiologie«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johanna K aus Kassel TOP 50 REZENSENT am 14. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Das zeichnende Kind lege sich im Spiel eine eigene Welt an, sein Zeichnen entwachse einer Notwendigkeit und habe mit Einfällen gar nichts zu tun. Das ist die Grundthese des Autors.

Perspektive, korrekte Anatomie, etwas ausdrücken wollen, das alles ist für das zeichnende Kind unwichtig.
Die FORMULATION – so nennt Arno Stern diese Spur, die das zeichnende Kind hinterlässt - wurzelt allein in seiner organischen Erinnerung.

Grundprinzipien der Formulation sind z. B.:
Wiederholung,
Giruli (impulsive Drehbewegungen beim Zeichnen),
Punktili (impulsives Beklopfen des Blattes), usw.
Der Autor hat 70 solcher Grundprinzipien beobachtet, die sich bei jedem Menschen, also in jeder Kultur, wiederholen, wenn er unvoreingenommen zeichnet.

Jeder, der an den Malort (einen in sich geschlossenen Raum ohne Fenster) kommt, durchläuft ähnliche Stationen, wenn erst der Gedanke ausgewischt wird, ETWAS ausdrücken zu müssen.

Das Besondere in diesem Buch sind die vielen Bildbeispiele aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Sie unterlegen eindrucksvoll die Beobachtungen des Autors.

Dies Buch ist revolutionär und schlicht und in Einem. Der Autor war, so schreibt er, durch die Besonderheit seiner Jugend, ein Verfolgter zu sein, frei von Vorurteilen und konnte sich daher seinen Beobachtungen ganz und gar widmen.

Ich habe den Autor bei einem Vortrag erlebt und dies Buch zeigt: er ist nicht nur ein besonderer Vortragender, er ist auch ein besonderer Schriftsteller.

Ein wunderbares Buch, dessen Reichweite man erst einmal begreifen muss.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ute Kossel am 20. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe mit diesem Buch erst gemerkt, wie schwer es ist Kinderbilder anzuschauen ohne zu bewerten und zu sagen: 'was für ein schönes Auto' oder 'Ist das eine Sonne?' Wir machen es immer wieder und deuten die Bilder unserer Kinder. Uns fällt gar nicht auf,daß wir ihnen dadurch einen Weg/Motiv vorgeben und das freie spielerische Malen ohne Gedanken immer mehr in den Hintergrund rückt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit Malerei und Kindern beschäftigt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elisabeth Schmuck am 17. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich bin begeistert von Arno Stern's Arbeit, dem Malspiel und dem von ihm entwickelten Malort. Seine dienende Rolle, die offene Haltung und der große Respekt, mit dem er Menschen begegnet ist inspirierend! Ich finde es so wohltuend, dass er jegliche Wertung und Bewertung ablehnt, dass er das Malspiel und die dadurch entstehenden Bilder nicht als "Kommunikationsmittel" oder als "Kunst" deklariert, sondern als intimen, menschlichen Prozess erkennt und den Malenden auf diese Weise die Möglichkeit eröffnet, ihrer eigenen Spur zu folgen.
Leider gelingt es ihm nicht zur Gänze, selbst wertungsfrei zu bleiben - die Bilder der "verbildeten" Menschen lehnt er völlig ab und benutzt diese, um zu zeigen, wie es "richtig" sein sollte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Noch bevor kleine Kinder beginnen, die Wörter und den Reichtum der Sprache zu entdecken, beginnen sie, wenn man ihnen die entsprechenden Materialien zur Verfügung stellt, zu malen. Bilder entstehen da, mit denen die eifrigen und ehrgeizigen Erwachsene nichts anfangen können, und deshalb gleich daran heruminterpretieren oder gar die Bilder bewerten.

Der 1924 geborene Arno Stern ist der Begründer des sogenannten Malorts, eines geschützten Raumes, in dem Kinder frei von jeder (kunsterzieherischen) Erwartung ihre Spuren auf dem Papier ziehen können. In langen Jahren der Arbeit mit Kindern hat er festgestellt, dass die Kinder ihre Bilder aus den gleichen eigentümlichen Figuren zusammensetzen. Auf vielen Forschungsreisen in z.T sehr abgelegene Teile der Welt fand er bei pädagogisch völlig unbeeinflussten Kindern die gleichen Gebilde in der gleichen Reihenfolge. Er nannte dieses Phänomen "Formulation", ein zeichnerisches Gefüge, das allen Menschen wie eine Art genetisches Programm innewohnt.

Es sind pränatale, perinatale und frühkindliche Erinnerungen und Eindrücke, die die Kinder da in ihren Bildern verarbeiten. Mit dieser Auffassung stand Arno Stern viele Jahrzehnte gegen die herrschende wissenschaftliche Meinung. Doch seit einiger Zeit haben neue Forschungen und Erkenntnisse aus der Epigenetik, der Hirnforschung und der Embryologie Sterns Erkenntnisse bestätigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heike Bellebaum am 1. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
In einer Zeit,wo alles bewertet und beurteilt wird und werden soll,bietet dieses Buch einen interessanten Ansatz,die Dinge einmal ganz anders anzugehen!Inspiriert vom Film Alphabet,den man unbedingt sehen sollte,habe ich dieses Buch gewählt und bin nicht enttäuscht worden!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mischet am 3. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Schon in der Schule habe ich immer wieder von Arno Stern gehört und nachdem ich den Film "Alphabet" gesehen habe wollte ich unbedingt mehr über diese Persönlichkeit erfahren.
Dieses Buch kann ich jedem der mit Kindern zu tun hat od. arbeitet nur empfehlen, da einem beim Lesen sehr bewusst gemacht wird, was wir alles deuten und damit "anrichten" und welche Gedankenfreiheit ein Kind sonst hat.
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