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Kundenrezensionen

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am 13. Juli 2014
Über eine Zeitschrift bin ich auf dieses Buch gestoßen und hab mir nach kurzem Überlegen (ich habe schon sehr viele Fachbücher) die Kindle-Version gekauft. Als Kindergartenpädagogin habe ich einen großen Bildungs-und Erziehungsauftrag den Kindern und Eltern gegenüber. Schon immer mache ich regelmäßige Ausgänge in die Natur, damit die Kinder frei spielen können und damit meine ich keine Spielplätze, sondern kleine Waldlichtungen, Wiesen mit Sträuchern und Bäumen, Erdhügeln,... Die Erfahrungen, die die Kinder in der Natur machen können, sind mit nichts zu vergleichen. Und wenn ich beim Zurückgehen in den Kindergarten in die zufriedenen Gesichter der Kinder blicke, geht mir das Herz auf. Die Kinder sind glücklich und bereit, sich auf neue Bildungsangebote einzulassen. Kinder gehören in die Natur, damit sie sich gesund und zufrieden entwickeln können, so wie es im Buch von beiden Autoren beschrieben wird. Darum möchte ich dieses Buch jedem/r Pädagogen/in, aber in erster Linie allen Eltern ans Herz legen.
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am 9. September 2013
Wenn ein Meisterkoch und ein Biogärtner sich zusammen tun und ein Essen kreieren, dann wird es ein gesundes, liebevoll zubereitetes, einmaliges, schmackhaftes Essen. Kurz, ein Gedicht - wie dieses Buch auch.
Rückblick, Gegenwart und Zukunft der Menschheit, in gekonnt vernetzte und mit ausdrucksstarken Sätzen gelungenen 8 Kapiteln beschrieben.
Ein Märchenbuch im pädagogischen Dschungel ist entstanden. Ein liebevolles Resümee. Dieses Buch fordert nicht und greift nicht an. Ganz nach dem Motto:
"Wenn nichts mehr geht, bleibt immer noch die Wahrheit."
Sachlich und transparent beschreiben uns die 8 Kapitel, wie wir Menschen heute sind. Warum wir so sind, wie wir sind und was verloren gegangen ist. Mit wunderschönen Beispielen aus der Natur stellen die Autoren Vergleiche her. Das z. Bsp. dünne, aber elastische widerstandsfähige Äste in Baumkronen nur dann bei Stürmen nicht brechen, wenn sie Jahrelang gute Informationen und Nahrung aus dem Baumstamm erhalten haben. Sie orientieren sich an dem dicken, erfahrenen Stamm und der gibt für die täglichen neuen Rahmenbedingungen (Sturm, Gewitter, Sonne, Trockenheit) Informationen, an dem sich der dünne Ast orientieren kann, um wachsen zu können.

Das Buch liegt wunderbar in der Hand. Es hat schönes Papier und wirkt trotz verschieden farbiger Buchseiten nicht aufdringlich. Nichts in diesem Buch erscheint gleichgültig ausgesucht. Die Sprache ist nicht akademisch, die Zielgruppe sind Eltern, die die Verantwortung für ihre Kinder nicht abgeben wollen. Doch ist auch für Fachleute absoluter Lesegenuss garantiert.
Empfehlenswert auf der ganzen Linie.
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am 10. November 2013
Ich habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen und meine eigenen Ansichten darin größtenteils wiedergefunden. Es war für mich eine Bestärkung, da ich mich manchmal als Mutter mit meinem Erziehungsstil in meiner Umgebung ein bisschen auf verlorenem Posten fühle - obwohl ich sicher nicht die Einzige bin, die so denkt und fühlt. Hier findet jemand mit jahrelanger Erfahrung als Kinderarzt die passenden Erklärungen für die "artgerechte Haltung" (meine Worte, kein Zitat) von Kindern, die mit den vollgepackten und durchstrukturierten Tagen, wie sie heute üblich sind, überhaupt nicht zusammenpasst. Ein Plädoyer für ein ganz normales Zusammenleben mit den Kindern - so schwierig das in unserer Zeit auch sein mag. Auch Erwachsene - selbst ohne Kinder - können mit diesem Buch ihr eigenes Leben überdenken. (Den Titel finde ich nicht besonders ansprechend und der Untertitel kann auf die falsche Fährte lenken. Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Artikel in der F.A.S. gelesen hatte.)
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am 17. September 2013
Ich habe das neue Buch von Gerald Hüther und Herbert Renz-Polster nahezu "verschlungen". Aus vielen verschiedenen Blickrichtungen wird die Natur als optimaler Entwicklungsraum für Kinder betrachtet. Dabei wird immer wieder auf vorangehende Betrachtungsweisen eingegangen und so gibt es einen wunderbaren roten Faden durch das Buch. Und so findet man keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern es gibt ein - sowohl als auch ... zB auch im Kapitel 5, wo es um "das große Drinnen - von Computern und Kinderspielen" geht. Acht Kapitel, die sehr informativ sind, die mich berührten, die mich weiter wachsen lassen.
Für mich ist es eines der besten "Erziehungsbücher", die ich je gelesen habe. Für mich ist "Wie Kinder heute wachsen" bereits jetzt ein absoluter Bestseller und höchst empfehlenswert.
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am 13. Dezember 2014
Das ist mein drittes Buch von Hüther, ich finde viele seiner Erkenntnisse sehr spannend. Geht es bei anderen Abhandlungen um die Plastizität und Anpassungsfähigkeit des Gehirns, widmet er sich hier mit seinem Co-Autor der Entwicklung des kindlichen Geistes. Und wenn man es so liest, wird schnell klar, dass hier vieles wichtig und richtig ist - gerade in einer Welt, in der wir unsere Nachkommen immer noch zu effizienten Funktionseinheiten der kapitalistischen Gesellschaft formen wollen. Dabei ist doch das kindliche Lernen durch Neugier und Wissensdurst gekennzeichnet, der versiegt, wenn man ihnen keine Luft mehr läßt zum selbst-motivierten entdenken, träumen und spielen.

Ich würde es jedem Pädagogen und vor allem Eltern empfehlen. Allein die ständigen Wiederholungen im Buch finde ich ermüdend, man kann absatzweise Teile im Buch überspringen, weil vieles schon drei mal zuvor erklärt wurde. Die blumigen, sich vielfach wiederholenden Naturmethaphern zur kongitiven Entwicklung sind wirklich Geschmacksache. Das ist mir bei anderen Büchern von ihm auch schon aufgefallen. Man hätte gut ein Drittel Text sparen können ;-) Ansonsten sehr lesenswert.
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am 3. März 2014
Dies ist der einzige Ratgeber über Kinder und Erziehung den ich zu hundert Prozent weiterempfehlen kann. Ich möchte ihn allen ans Herz legen, die mit Kindern zu tun haben. Lasst sie laufen, lasst sie machen, lasst sie tun! Schluss mit liebevoller Kontrolle und andauernder Unterstützung. Die Kinder wissen sich zu helfen. Und eine Schramme am Knie zeugt von einem glücklichen Kind. Ich finde das Buch lebensecht, modern, spannend und vor allem umsetzbar. 5 strahlende Sterne von mir!
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am 10. Oktober 2013
Egal ob Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen oder PolitikerInnen: auch dieses Buch von Herbert Renz Polster kann ich allen nur wärmstens empfehlen!

Endlich mal jemand, der nicht einem neuen Erziehungstrend folgt und einem kluge Ratschläge gibt, wie man seine Kinder erziehen sollte, sondern ein fantastischen Hintergrund gibt, um sich im Dschungel der Ratgeberliteratur nicht zu verirren! Der Blick auf die Evolutionsgeschichte der Kindheit als Grundlage hat mich einfach überzeugt! Ich habe zuerst das Buch "Menschenkinder" gelesen und habe es förmlich verschlungen. Deshalb habe ich auch sofort Renz-Polsters weiteres Buch "Kinder verstehen" gelesen und mir auch "Wie Kinder heute wachsen" direkt nach dem Erscheinen gekauft.
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TOP 500 REZENSENTam 21. November 2013
Die Welt, in der Kinder heute heranwachsen, war noch nie zuvor so behütet und straff durchorganisiert.

Noch bevor die Babies die ersten Worte nachplappern können, haben emsige Eltern Lernpläne konzipiert, frühkindliche Erziehungskurse belegt und bilinguale Krabbelgruppen gebucht. Und das alles nur, damit es dem Kind in der Zukunft gut geht, damit es auf dem Stellenmarkt der Zukunft gut dotierte Jobs bekommt und damit sich die Eltern mit den Lernfortschritten ihres Nachwuchses brüsten können.

Schöne neue Welt? Weit gefehlt. Die emotionale Vereinsamung der Kinder ist in unserer Zeit genauso Thema wie die Segmentierung in High Potential Kids und Versager-Kids. Die Bewegungsarmut und damit einhergehende Adipositas ist noch nie so groß gewesen wie heute. Dazu kommen Computer- und Video-Spielsucht und Cyber-Mobbing.

Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther haben diese aktuellen Themen im Hinterkopf, wenn sie in ihrem Buch Wie Kinder heute wachsen: Natur als Entwicklungsraum. Ein neuer Blick auf das kindliche Lernen, Denken und Fühlen den Weg zurück zur Natur propagieren. Doch bei diesem Ruf handelt es sich nicht um die Aufforderung, die Natur für die Kinder zurückzuerobern (was aufgrund der Urbanisierung ohnehin nicht mehr möglich ist).

Cover Wie Kinder heute wachsen Herbert Renz-Polster Gerald Hüther RezensionVielmehr geht es dem Kinderarzt und dem Neurobiologen darum, das Kind im ganzheitlichen Ansatz zu verstehen, seine Bedürfnisse zu erkennen und ihm von Beginn an ein standfestes Fundament in Form von festen Wurzeln zu vermitteln, um im Leben und dessen Herausforderungen zu bestehen.

Nach Ansicht von Renz-Polster benötigen die Kinder zur Entwicklung Gestaltungsmöglichkeiten und ihren eigenen Raum, um die Kompetenzen zum Wachsen zu entwickeln, die essenziell sind: Unmittelbarkeit, Freiheit, Widerständigkeit und Verbundenheit.

Der Begriff "Natur" umfasst für Herbert Renz-Polster aber nicht nur die klassische, unberührte Natur mit offenen Feldern, saftigen Wiesen und dunklen Wäldern sowie plätschernden Bächen. Er subsumiert darunter auch Gärten, Spielstraßen, Hinterhöfe, Baugruben und verlassene Fabrikgelände und alte Dachböden. Also Orte, die Freiräume und Entfaltung für Kinder bieten, selbstbestimmtes Handeln fördern und nicht in engen Räumen stattfinden.

Auch (elektronische) Medien können solche Räume bieten. Das Fernsehen und noch viel mehr die Computer- und Videospiele bieten Freiheitsgrade und eine Welt, die offen ist. Allerdings mit Einschränkungen und damit nicht unmittelbar, wie es die klassische Natur bietet. Das fünfte Kapitel setzt sich mit Videospiel, Computer, Internet und Smartphone auseinander. Allerdings nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern wohltuend angemessen und die verschiedenen Blickrichtungen betrachtend.

Denn die Medien, die in direkter Konkurrenz zur klassischen Natur treten, bieten ebenfalls Raum zum Spielen, zum Ausprobieren und zum wirksam sein für Kinder. Dennoch gibt es die negativen Seiten wie Vereinsamung, Spielsucht und andere Symptome. Allerdings sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht ausgeprägt genug, um nachhaltig belastbare Ergebnisse zu liefern.

"Licht und Schatten, eng beeinander.", so lautet denn auch das Fazit von Herbert Renz-Polster. Ohne "ja und nein, vielleicht"-Meinung ist der Kinderarzt aber im Hinblick auf die Frage nach elektronischen Medien für die Kleinen. Das Leben außerhalb der Natur, also in geschlossenen Räumen, verteufelt Renz-Polster nicht.

Stattdessen geht es ihm darum, die Natur als Quelle und zum Erlernen wichtiger Kompetenzen für das Leben zu nutzen. Die Freiheit und Unmittelbarkeit der Natur sowie die Verbundenheit mit den Elementen zu erleben und zu spüren. Am Ende geht es nicht um die Frage Drinnen oder Draußen und reale oder virtuelle Welt, sondern um die passende Balance zwischen Drinnen und Draußen sowie realer und virtueller Welt.

Die beiden Autoren geben Eltern, Pädagogen und thematisch Interessierten einen Kompass für den Umgang mit der Frage nach dem Wie an die Hand. Die Ausgestaltung der richtigen "Dosis" von Natur und Virtualität müssen die Eltern bestimmen. Und das immer mit dem Bewusstsein, den Nachwuchs auf die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten.

"Wir reden von Selbstvertrauen und hätten gern Kinder, die das haben - aber woher sollen sie es nehmen, wenn wir selbst kein Vertrauen haben?" Mit dieser Frage macht Renz-Polster deutlich, dass die Eltern maßgeblich Teil des Problems sind.

Und zielt damit nicht nur auf die sogenannten Helikopter-Eltern ab, die ihre Sprößlinge behüten, beschützen und viele Tätigkeiten abnehmen - ohne dass die Kinder auf die Suche nach Abenteuer und Entdeckungsreisen gehen dürfen, weil es "ja super gefährlich dort draußen ist" und Angst vor Verletzungsgefahren haben.

Nur die Eltern können - gemeinsam mit den involvierten Pädagogen - diesen Umdenkungsprozess in Gang setzen. Sie müssen lernen, loszulassen, den Kindern Vertrauen schenken und bewusste Freiräumes schaffen und nutzen lassen.

Das Buch "Wie Kinder heute wachsen: Natur als Entwicklungsraum. Ein neuer Blick auf das kindliche Lernen, Denken und Fühlen" aus dem Beltz-Verlag ist in diesem Zusammenhang eine Pflichtlektüre für alle, denen Kinder und ihre Entwicklung am Herz liegen.

Denn: Es ist nie zu spät, um mit etwas Neuem anzufangen.
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am 12. Juli 2014
Dieses Buch kannte ich,finde es ganz klasse und habe es meinem Patenkind,die auch in dieser Materie arbeitet zum Geburtstag geschenkt. Kam gut an.
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am 18. Dezember 2014
Das Buch ist eine echte Kaufempfehlung für alle Eltern und werdenden Eltern. Ich selber habe mich beim Lesen mehrmals ertappt wie ich dabei an die eigene Kindheit denken musste. Es vermittelt eine Vielzahl an Denkanstößen um die heutigen Erziehungsmethoden zumindest teilweise zu hinterfragen und die Kinder dahin zurück zu führen, wo sie sich schon immer am wohlsten gefühlt haben........draußen in der freien Natur
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