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Wie im Himmel - Arthaus Collection Skandinavisches Kino
 
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Wie im Himmel - Arthaus Collection Skandinavisches Kino

Michael Nyqvist , Frida Hallgren , Kay Pollak    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Nyqvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm
  • Regisseur(e): Kay Pollak
  • Komponist: Stefan Nilsson
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 19. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004PF5SGC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.432 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Als der renommierte Dirigent Daniel Dareus einen schweren körperlichen Zusammenbruch erleidet, beendet er seine internationale Karriere und zieht sich in sein Heimatdorf in Nordschweden zurück. Obwohl er eigentlich seine Ruhe haben will, lässt er sich überreden, den örtlichen Kirchenchor zu leiten. Nach und nach erfährt Daniel so von den Sorgen und Nöten des bunt zusammengewürfelten Chors. Schließlich gelingt es ihm, das ganze Dorf mit seiner Begeisterung für die Musik anzustecken und den grauen Alltag vergessen zu machen.

Produktbeschreibungen

Daniel Daréus ist ein berühmter Dirigent - ein Mann auf der Höhe seiner Laufbahn. Und dennoch ist Daniel einsam und unglücklich, er fühlt sich ausgelaugt von den Anforderungen, die das Berufsleben auf diesem hohen Niveau mit sich bringt. Nach einem schweren Zusammenbruch lässt er von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen und kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück: nach Norrland, in ein kleines Dorf in Nordschweden.
Kaum dort eingetroffen, wird er auch schon zum Objekt der dörflichen Neugier. Fasziniert bitten ihn die Bewohner, ihrem kleinen Kirchenchor, der jeden Donnerstag im Gemeindehaus probt, "den einen oder anderen guten Ratschlag" zukommen zu lassen.
Daniel scheut die Rückkehr ins Rampenlicht, sieht aber ein, dass es nicht sehr taktvoll wäre, wenn er die Bitte des Chors ablehnen würde. Und als er tatsächlich mit ihm zu arbeiten beginnt, stellt er zur eigenen Überraschung fest, dass er dabei die schon so lang verloren gegangene Freude an der Musik wiederfindet.
Doch zugleich bedroht die Zusammenarbeit den dörflichen Status quo. Binnen kurzem ist Daniel von Neidern und Feinden umgeben, zu denen nicht nur der eifersüchtige Gemeindepfarrer zählt, sondern auch ein gewaltbereiter Gegner aus Daniels Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber findet er hier auch neue Freunde. Zum Beispiel die bezaubernde Lena, die ihm hilft, seine Ängste und seine Einsamkeit langsam in den Griff zu kriegen. Daniels Leben, wie das des Dorfes, steht vor

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Hymne an die Harmonie 5. Juli 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Der damals 66-jährige schwedische Mathematik-Dozent, psychologische Berater, Autor und Regisseur Kai P*llak begnügt sich grob mit ungefähr einem Film pro Jahrzehnt - vielleicht, weil er die Lehre aus seinem 2004 erschienenen "Wie im Himmel" auch selbst lebt: Harmonie statt Hektik.

Der begabte Geiger Daniel Daréus (Michael Nyqvist, 44) hat wegen grober Anfeindungen seiner Mitschüler schon im Alter von 7 Jahren mit den Eltern das heimatliche Dorf (Drehort: Luleå) verlassen müssen. Eine internationale Karriere steht ihm bevor - doch er ist dem Leistungsdruck nicht gewachsen und bricht zusammen.

So kehrt er nach Norrland zurück. Im heimatlichen Dorf erwirbt er die alte Schule und zieht dort ein. Er möchte vor allem "zuhören". Schon am ersten Tag lernt er den merkwürdigen Pfarrer Stig (Niklas Falk, 57) und die warmherzige und lebensfrohe Lena (Frida Hallgren, 30) kennen. Bald nimmt er die Stelle des Kantors an und kümmert sich um den kleinen Kirchenchor. Dort gewinnt er auf seine ruhige, emotionale und optimistische Art die Herzen der singenden Damen.

Während der Chor aufblüht und wächst, treten Konflikte der grundverschiedenen Persönlichkeiten des Orts zu Tage. Als sich schließlich sogar der Pfarrer gegen den Chor wendet und dafür sorgt, dass Daniel entlassen wird, entscheiden sich die Mitglieder dafür, den Chor in Daniels alter Schule weiter zu betreiben. Die Frauen räumen ihre kranken Ehen auf: Inger (Ingela Olsson, 46) zieht aus dem Pfarrhaus aus. Die Solistin Gabriella (Helen Sjöholm, 34) verlässt mit den Kindern ihren gewalttätigen Mann Conny (Per Morberg), nachdem dieser auch an Daniel seine Wut ausgetobt hatte.

Lena und Daniel tun sich schwer, sich zu ihrer Liebe zu bekennen. Sie möchte keine Enttäuschung mehr erleben wie durch ihre Vorbeziehung zu einem Arzt, der ihr zwei Jahre lang Frau und Kinder verschwiegen hatte. Daniel hat nach seinen schweren gesundheitlichen Problemen Angst vor einer Beziehung. Aber Lena erwartet von Daniel eine Entscheidung. Doch zunächst steht eine Reise nach Innsbruck zu dem großen Chor-Wettbewerb "Let the people sing" an - ein "Sprung ins kalte Wasser", denn Daniel sieht in Wettbewerben exakt das Gegenteil zu der himmlischen Harmonie, die er in der Musik finden möchte...

Den Autoren Nyberg und Olsson ist es gelungen, in der kleinen Gemeinde eine Miniatur der Kräfte zu zeigen, die unsere Gesellschaften bewegen. Da erleben wir den unsensiblen Geschäftemacher und Politiker, die boshafte Sittenwächterin und Denunziantin, den verklemmten Sünder, den Gewalttäter samt tolerierendem Publikum und auf der anderen Seite die Opfer: Diskriminierte, Behinderte, Gewaltopfer und unglücklich Liebende - vor allem aber "normale" Menschen, die sehr gut ohne Spott, Gewalt, Bespitzelung und Besserwisserei zurechtkämen.

Der Film macht keinen Hehl aus der Erkenntnis, dass in der Bigotterie der Kirche, auf der einen Seite Begehren, Lust und Liebe - das Natürlichste auf der Welt - zur Sünde zu deklarieren, um auf der anderen Seite Vergebung zu verkaufen, die Wurzel vielen Unheils liegt.

In diesem Umfeld entwickelt sich eine warmherzige, sensible Liebesgeschichte zweier nicht mehr ganz junger, vom Leben bereits angeschlagener Menschen, die trotzdem den Mut und die Geduld aufbringen, allen Widerständen zum Trotz ihre späte Liebe wachsen zu lassen und sich dazu zu bekennen.

Das gefühlsbetonte, offene Ende kann man tragisch oder optimistisch interpretieren - immer werden die vorherigen Entwicklungen harmonisch abgeschlossen.

Nicht allzu häufig sieht man einen Film mit solch liebenswerten, natürlichen Darstellern, was vermutlich zum Teil auch damit zusammenhängt, dass für uns "Südländer" die Gesichter eben frisch und unverbraucht sind.

Ebenso herauszustellen ist das Feingefühl, mit dem Übertreibungen vermieden werden, ohne Notwendiges zu unterlassen. Gelegentlich gerügte, etwas absonderliche Szenen passen durchaus zu Figuren in abgelegenen Kleingemeinden. Ähnliches findet man beispielsweise auch in Local Hero. Chor-Szenen ordnen sich der Dramaturgie unter und bleiben im Rahmen: "Wie im Himmel" ist eben ein sentimentales Drama um einen Laien-Chor und keineswegs ein Musikfilm.

Leider hat auch die Umsetzung des Films etwas Burleskes. Manchmal erschrickt man geradezu wegen merkwürdiger Schnitte oder auch, weil (bei einem kleinen Fest) wohl jemand auf das Mischpult gefallen ist und die Lautstärke plötzlich explodiert. Wegen reichlichen Einsatzes von Großaufnahmen wirkt "Wie im Himmel" wie für TV produziert und daher auf der großen Leinwand oft unruhig.

Die DVD bietet nur zwei Sprachen: deutsch und schwedisch. Extras sind nicht inbegriffen. Bild- und Tonqualität sind akzeptabel.

film-jury 4* A0668 5.7.2011eg 15A Genre: Komödie | Drama | Musik | Romanze

Rolf Åke Mikael Nyqvist (* 8. November 1960 in Stockholm)
-------------------- --------------------- ---------------------
2004 3* A0432 Wie im Himmel
....... R: Kai P*llak D: Mikael Nyqvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm
2011 -* R0000 "Mission: Impossible - Ghost Protocol"
....... R: Brad Bird D: Tom Cruise, Jeremy Renner, Paula Patton
2010 -* R0000 Kennedys Hirn
....... R: Urs Egger D: Iris Berben, Heino Ferch, Michael Nyqvist
2009 3* R0000 Stieg Larsson - Millennium Trilogie
....... R: Niels Arden Oplev D: Noomi Rapace, Mikael Nyqvist, Lena Endre
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Wie im Himmel" erzählt mit einfachen Mitteln eine wunderbare Geschichte!

Im Mittelpunkt steht ein international erfolgreicher Dirigent, der nach einer schweren Herzattacke den Rückzug sucht.

Er entscheidet sich für das Dorf seiner Kindheit, wo er aufgrund seiner musikalischen Vorlieben schrecklich gehänselt und gequält wurde. Viele seiner einstigen Peiniger leben noch immer in der dörflichen Enge, jedoch bringt ihn niemand mehr mit dem Jungen von einst in Verbindung, da er für seine Karriere einen anderen Namen gewählt hat. So sind die Dorfbewohner von seinem Ruhm geblendet und freuen sich, als er den kleinen Kirchenchor übernimmt.

Seine Ideen, aus jedem Sänger das beste herauszuholen, sind ungewohnt und bringen das fragile Gefüge der Dorfgemeinschaft durcheinander. Schnell bringt er mit seiner Art die Altvorderen gegen sich auf, da er jedoch aus dem eher vernachlässigten Sängerkreis einen erfolgreichen Chor macht, kann er seine Position halten. Jedoch wird immer klarer, dass er bei den Sängerinnen und Sängern unbekannte und ungeahnte Se(a)iten zum Klingen bringt und damit Veränderungen heraufbeschwört, die eine solche Eigendynamik entwickeln, dass sich die Beziehungen der Menschen unweigerlich verändern...

Dieser Film hat mich aus mehreren Gründen sehr berührt. Da ist zum einen die Musik, die zu sprechen beginnt, die wirklich - so kitschig das klingen mag - aus dem Herzen kommt. Dann zeigt dieser Film Menschen jenseits aller Hollywood-Schönheitsideale, an denen durchaus auch der Zahn der Zeit genagt hat, in ihrer ungeschminkten und umso berührenderen Schönheit. Und schließlich erzählt er einfach eine ganz besondere und wunderschöne Geschichte! Sehr sehenswert!

(Diese Rezension wurde von mir bereits im Jahr 2006 für die DVD-Erstausgabe verfasst. Inzwischen habe ich sowohl den Film als auch eine Theateradaption im Rheinischen Landestheater Neuss mehrfach (wieder)gesehen. Meine Begeisterung ist noch immer ungebrochen!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wundervoll 17. Januar 2012
ich sage hier nur eins
in diesem film wird wunderbar beschrieben was der grundton mit den menschen macht. nämlich fröhlich und ausgeglichen zu sein. jeder hat seinen eigenen grundton.
der film hätte noch zwei stunden weiter gehen können. wunderschön
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