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Wie Übergewicht entsteht ... und wie man es wieder los wird Taschenbuch – 7. November 2012

4.3 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Peter Mersch ist Systemanalytiker und Zukunftsforscher. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Gebieten Migräne, Evolutionstheorie, soziokulturelle Evolution, Demografie und Soziologie. Von ihm stammen die Systemische Evolutionstheorie, das Familienmanager-Konzept und die energetische Migränetheorie. Daneben beschäftigt er sich mit den Ursachen der Übergewichts- und Demenzepidemie. Auch dazu hat er eigene theoretische und praktische Konzepte vorgelegt.

Stimmen:

Prof. Gerhard Vollmer (Mitbegründer der Evolutionären Erkenntnistheorie) über "Die egoistische Information": "Merschs größte Leistung besteht darin, dass er ein geeignetes Abstraktionsniveau für eine universelle Evolutionstheorie gefunden hat. Es gelingt ihm, seine Theorie so zu formulieren, dass sie sowohl die biologische als auch die soziale Evolution angemessen beschreibt. Insbesondere gelingt es ihm, das für die Ökonomik grundlegende Theorem der komparativen Kostenvorteile aus seinen Grundannahmen abzuleiten. Das ist genau das, was wir von einer universellen Evolutionstheorie erwarten. Mir scheint, dass hier die bisher beste Verallgemeinerung des Evolutionsgedankens vorliegt."

Prof. Franz Josef Radermacher über "Systemische Evolutionstheorie": "Dies ist ein großartiges Werk. Es ist eine umfassende Darstellung des Gedankens der Evolution unter Einschluss allgemeiner Superorganismen, damit auch von Unternehmen, Staaten und der ganzen Menschheit, was mir thematisch immer schon ein besonderes Anliegen war und ist."

Prof. Klaus Rohde über "Systemische Evolutionstheorie": "Die Systemische Evolutionstheorie unterscheidet sich vom Darwinismus darin, dass sie nicht davon ausgeht, dass sich Individuen (oder Gene) einer Population generell möglichst oft reproduzieren wollen, sondern dass sie unterschiedliche Reproduktionsinteressen besitzen können (wie zum Beispiel verschiedene Kasten von sozialen Insekten). Sie unterscheidet sich von der Soziobiologie, die annimmt, dass individuelle Reproduktionsinteressen das soziale Verhalten bestimmen, darin, dass die soziale Organisation die individuellen Reproduktionsinteressen nicht notwendigerweise auf genetische Art bestimmt. Die darwinsche Erklärung ist ein Sonderfall der Systemischen Evolutionstheorie für Populationen, deren Individuen alle ähnliche Reproduktionsinteressen besitzen.

Mir scheint, dass die Systemische Evolutionstheorie vor allem neues Licht auf die Evolution menschlicher Kulturen im weitesten Sinne, inklusive der Technik und staatlicher Organisation werfen kann, und eingehende kritische Berücksichtigung verdient. Ihre Terminologie ist klar und leicht verständlich, was vor allem auch für die Diskussion des Sozialdarwinismus wichtig ist. Die Annahme von die Evolution vorantreibenden eigendynamischen Evolutionsakteuren im Gegensatz zu rein passiv selektierten Einheiten steht im Einklang mit neueren theoretischen Erkenntnissen, die die Selbstorganisation komplexer Systeme für einen wesentlichen Evolutionsfaktor halten."

Prof. Jürgen Tautz über "Systemische Evolutionstheorie": "Unter den Büchern, die sich mit dem Prozess und den Resultaten von Evolution befassen, ist dieses Buch für mich eines der originellsten seit Langem."

Prof. Jochen Oehler über "Systemische Evolutionstheorie": "Eine Reihe von interessanten Ansätzen vonseiten der Molekularbiologie, der Verhaltens- und Soziobiologie einschließlich der Memtheorie haben für bestimmte Bereiche das evolutionäre Erklärungspotenzial zwar erweitert, aber noch nicht zu der erhofften übergeordneten neuen Theorie geführt. Peter Mersch legt nun als Systemtheoretiker mit seiner Systemischen Evolutionstheorie einen umfassenden, vor allem übergeordneten Ansatz vor, der höchste Beachtung verdient."

Prof. Klaus Rohde über "Ich beginne zu glauben, dass es wieder Krieg geben wird": "Das Buch sollte Pflichtlektüre für Politiker und Wirtschaftswissenschaftler sein, die ihren Horizont über gängige Paradigmen hinaus erweitern wollen."

Matthias Horx über "Evolution, Zivilisation und Verschwendung": "Mersch ist ein klassischer Universal-Denker, der durch alle Raster rutscht. In diesem anspruchsvollen Werk schafft er die Synthese aus Systemtheorie und Evolutionstheorie - ganz vorne dran!"

Prof. Franz-Xaver Kaufmann über das "Familienmanager-Konzept": "Das Plädoyer für eine Professionalisierung von Familientätigkeiten hat vieles für sich. Manche werden einwenden, das Familienmanager-Konzept leiste einer Deinstitutionalisierung von Familie weiter Vorschub. Auf jeden Fall spricht der konsequente Vorschlag aber eine bisher kaum bedachte Dimension in der Diskussion um die prekäre Nachwuchssicherung an."

Carl-Peter Ehrensperger über "Migräne - Heilung ist möglich": "Das Buch hat Top-Niveau. Ich selbst habe mehr als tausend Bücher über den Zusammenhang Ernährung und Medizin/Gesundheit gelesen. Ihr Buch kommt vergleichsweise dabei auf die Podest-Plätze. Gratuliere."

Ulrike Gonder über "Migräne - Heilung ist möglich": "Ich finde, dass Sie ein wirklich kluges Buch geschrieben haben. Obwohl ich selbst unter Migräne leide, war mir so vieles nicht bekannt, dass es fast beschämend ist. Jedenfalls lese ich Ihr Buch mit großem Gewinn und möchte Ihnen vor allem Anerkennung dafür ausdrücken, dass Sie so breit und umfassend recherchiert haben - Hut ab!"

Inke Jochims über "Migräne - Heilung ist möglich": "Das Buch ist umfassend recherchiert und gut lesbar geschrieben. Wer unter Migräne leidet, sollte seinen Ansatz in Betracht ziehen."

Stefan Schaub über "Migräne - Heilung ist möglich": "Herzliche Gratulation zu Ihrem Werk, es ist ein gelungener Wurf."

Josef Stocker über "Migräne - Heilung ist möglich": "Nach einer ersten Durchsicht bin ich hellauf begeistert: Endlich ein Buch, das meine Erfahrungen voll bestätigt. Ich hatte selbst bis vor 10 Jahren unter Migräne zu leiden. Bei mir war sie eindeutig mit Kohlenhydraten in Zusammenhang zu bringen, und das fand ich über Dr. Riegler's Migränediät."

Weitere Informationen:

www.migraeneinformation.de: Migräne-Informationsseite
www.mersch.com: Mersch Online AG

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Mersch:

Peter Mersch, Jahrgang 1949, ist Systemanalytiker und Zukunftsforscher. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Gebieten Migräne, Evolutionstheorie, soziokulturelle Evolution, Demografie und Soziologie. Von ihm stammen die Systemische Evolutionstheorie, das Familienmanager-Konzept und die energetische Migränetheorie. Daneben beschäftigt er sich mit den Ursachen der Übergewichts- und Demenzepidemie. Auch dazu hat er eigene theoretische und praktische Konzepte vorgelegt. Seit 2004 betreibt er im Internet das bekannte Migräneportal www.miginfo.de.



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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Bei dem Buch "wie Übergewicht entsteht..." handelt es sich um kein klassisches Diätbuch. Wer also ein Buch mit strengen diätvorschriften, erlaubten und verbotenen Lebensmitteln und Rezepten sucht, wird hier enttäuscht sein.

Es handelt sich eher um eine recht wissenschaftliche Herleitung der physiologischen Grundlagen von Übergewicht, Migräne und anderen lästigen folgen aus der mangelnden ketolysefähigkeit des Gehirns, die es wieder herzustellen gilt.

Nicht ganz einfach zu lesen, wenn man nicht mindestens die Grundlagen der Biochemie drauf hat! Da ich wie der Autor selbst seit Jahrzehnten aufs Übelste von Migräne geplagt bin, habe ich mir die wissenschaftlichen Inhalte dieses Buches in leidvoller Erfahrung autodidaktisch erarbeitet und in meine, durch dieses Buch bestätigte individuelle Ernährungsweise konzeptionell umgesetzt. Hätte es dieses Buch schon früher gegeben, wären mir viele Stunden im abgedunkelten Zimmer und ganze Nächte über der kloschüssel erspart geblieben. Insofern also vor allem eine Top-Empfehlung für Migräniker, auch wenn diese schlank sein sollten!

Kernaussage des Buches in kurzform ist: der Körper ist wie ein Hybridmotor, der in zweierlei Betriebszuständen betrieben werden kann. der Modus "Kohlenhydrate" ist für den Körper der leichtere, weil überall schnell & easy verfügbar durch die heute übliche Ernährung, macht aber permanenten Nachschub erforderlich. Abhängigkeit vom Kohlenhydrat-Tropf und Übergewicht sind die Folge.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Merschs Buch hat mich überrascht. Er schafft es, recht komplizierte Zusammenhänge in einer angenehm präzisen und verständlichen Sprache darzustellen. Dies gelingt ihm, so hab ich den Eindruck, dank seines guten Überblicks über dieses Themenfeld.
Seine Theorie: Übergewicht und etliche Erkrankungen sind im Grunde ein Stoffwechselproblem des Gehirns, und entstehen aufgrund unserer regelmäßigen, üppigen und kohlenhydratreichen Ernährung.
Dieses überdurchschnittlich energiehungrige und gleichzeitig befehlsmächtige Organ verlernt den nach unserer Geburt noch vorhandenen Weg der Verstoffwechselung von Ketonkörpern, die aus freien Fettsäuren entstehen wenn die Energiequelle Kohlenhydrate bzw. Glukose nicht zur Verfügung steht.
Da überschüssige KH zwar als Fett abgespeichert werden aber dem Fettspeicher nur zum Teil wieder als KH entnommen werden können vergrößert sich der Speicher, also das menschliche Fettgewebe, unter KH-reicher Ernährung ohne Hungertage oder KH-freie Zwischenphasen kontinuierlich.
Wenn das Hirn den Fettverbrauch über Ketonkörper zur Energiegewinnung nicht mehr benötigt und alsbald verlernt, entstehen kurzzeitige Energiemangelsituationen bei schwankendem Blutzuckerspiegel (mgl. Ergebnis: Migräne, Demenz etc.).
Mersch schreibt schlüssig und wäre ich übergewichtig oder hätte Migräne hätte ich es ausprobiert (ich esse ohnehin sehr moderat KH). Es gelingt ihm vor allem, durch den Versuch einer Hintergrundtheorie für „kohlenhydratkontrollierte“ Ernährungsformen, die Dogmatik aus Diäten herauszunehmen. Das wird vermutlich den Einstieg für viele erleichtern.
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3 Kommentare 37 von 41 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Nora TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Peter Mersch hat hier die Antwort auf die Arbeit von Achim Peters "Das egoistische Gehirn" gegeben. Peters hat dargelegt, das jegliches Essverhalten und auch suchtartiger Konsum von Zucker und Weißmehl vom Gehirn veranlasst wird und zwar gegen jede Möglichkeit des "freien Willens" zu intervenieren. Peters begründet dies mit der Vormachtstellung des Gehirns. Mersch hat sich nun mit der Frage auseinandergesetzt, warum das Gehirn derzeit weltweit und massenweise so zuckersüchtig reagiert. Der Grund ist, dass das Gehirn durch die derzeitige Ernährung an den veralteten Kohlehydratstoffwechsel gewöhnt wird, anstatt an den Fettstoffwechsel angeschlossen zu werden und zwar durch eine Ernährung die relativ kohlehydratarm ist.
Was die Umsetzung angeht, ist Mersch seit Jahren klar positioniert, er gehört zu den Anhängern einer tendenziell Low-Carb-Diät, allerdings ohne die Extreme eines Atkins zu fordern. Damit liegt er derzeit im "Trend" und die Ernährungsratschläge sind nur bedingt neu.
Seine eigentliche Leistung in diesem Buch ist aber die klare Auseinandersetzung mit den Ideen von Achim Peters, den er an einer entscheidenden Stelle erweitert. Ja, das Gehirn ist egoistisch, aber nur, wenn es dank Fehlernährung permanent auf Glucosebasis operieren muss.
Das Buch ist ausgezeichnet recherchiert, aber für Nicht-Fachleute sehr schwer zu lesen. Aber für den interssierten Laien, der bereits einige Fachbegriffe kennt, ist die Argumentation leicht nachvollziehbar und mit Sicherheit ein wertvoller Beitrag.
Kommentar 66 von 75 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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