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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein spannend zu lesender und sehr informativer Sammelband,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wider die Kriegsmaschinerie: Kriegserfahrungen und Motive zum Widerstand der "Weissen Rose" (Broschiert)
Die Flugblätter-Aktivitäten der „Weißen Rose“ gelten nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 als die wohl bekannteste Widerstandsaktion gegen die NS-Zwangsherrschaft. Vieles von den Hintergründen freilich, das die jungen Akteure zu ihrem, wie sie wohl wussten, lebensgefährlichen Handeln bewog, ist kaum ins öffentliche Bewusstsein gedrungen und wurde sogar mit Absicht ausgeblendet. Nur nebenbei und selten nahm man die religiös-christliche Lebenseinstellung von Hans und Sophie Scholl, von Willi Graf und von den anderen Freunden zur Kenntnis. So konnte sich in der Fernsehsendung „Unsere Besten“ vom November 2003 Alice Schwarzer ungeniert äußern, sie wisse nichts Genaues über eine christliche Gesinnung der Geschwister Scholl.Ein spannend zu lesender und sehr informativer Sammelband über Kriegserfahrungen und Motive dieser Widerstandsgruppe, vom Münchner Friedensforscher Detlef Bald herausgegeben und auch durch die Einsatzfreude des Publizisten Jakob Knab zustande gekommen, hilft diesem Defizit endlich ab. Der Leser erfährt z.B. vom entscheidenden Kontakt der „Weißen Rose“ zu den Publizisten Carl Muth und Theodor Haecker vom „Hochlandkreis“, aber auch von ihrer insgesamt kritischen Einstellung gegenüber der Kirchenleitung, die allzu bereit war, die Teilnahme an Hitlers Krieg mit der Gehorsamspflicht gegenüber der staatlichen Obrigkeit zu begründen. Ja, noch 1947 ließ das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg im Breisgau mitteilen, das Handeln der Gruppe habe „objektiv nicht in der Nachfolge Christi“ gestanden. Ein lesenswertes, notwendiges Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gegen die Kriegsmaschine - Für die Freiheit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wider die Kriegsmaschinerie: Kriegserfahrungen und Motive zum Widerstand der "Weissen Rose" (Broschiert)
Die Weisse Rose verkörpert beispielhaft den Widerstand gegen Nationalsozialismus und Kriegselend. Sie folgte einem politischen, humanistisch und christlich geprägten Maßstab von der Würde des Menschen in Frieden und Freiheit. Im ersten der „Flugblätter der Weissen Rose" bekundeten Hans Scholl und Alexander Schmorell ihren grundlegenden Anspruch: „Verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine!" Im Sommer und Herbst 1942 machten die Sanitätsfeldwebel ihre unmittelbaren Erfahrungen mit dem Vernichtungskrieg der Wehrmacht und der grauenvollen Realität der NS-Besatzungsherrschaft. Ende Oktober 1942 auf der Rückfahrt nach München reifte die Entscheidung zur Ausweitung der Widerstandstätigkeit. Beim Verhör am 18. Februar 1943 gab Hans Scholl zu Protokoll: „Ich gelangte nach vielen qualvollen Überlegungen zu der Ansicht, daß es nur noch ein Mittel zur Erhaltung der europäischen Idee gebe, nämlich die Verkürzung des Krieges. Andererseits war mir die Behandlung der von uns besetzten Gebiete und Völker ein Greuel."Aus dem Inhalt: I. LEBENSBILDER II. UMFELDER Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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