Soll man den ersten und den zweiten Film vergleichen? Warum eigentlich? Beide Filme sind in sich geschlossen und sollten auch so gesehen werden. Ich hatte, wie schon beim ersten Film, eine gewisse Erwartungshaltung, die typisch schrägen Charaktere betreffend und die wurde erfüllt. Auch sah ich mich den ganzen Film über ordentlich unterhalten.
Die Effekte-Qualität bewegt sich, bis auf kleine Ausnahmen, auf respektablem Niveau, was will man mehr. Beeindruckend wirkte auf mich die Darstellerin der Svenja, die Nachwuchsschauspielerin Valeria Eisenbart. Ich bin überzeugt davon, dass wir diese junge Dame künftig noch sehr oft in Filmen sehen werden. Toll anzuschauen ist natürlich auch wieder das herrliche Mimenspiel von Christoph Maria Herbst als Pokka. Das Wort genial, trifft es am ehesten.
Unbedingt hervorzuheben ist die technische Qualität der (in meinem Fall 2-D) Blu-Ray. Eine wunderbare Schärfe und tolle Farben machen den Film zu einem Erlebnis. Davon nehme ich auch die Tonqualität nicht aus, die eine ausgewogene Balance zwischen der gut verständlichen Sprache, der wuchtigen Musik und den anderen Tonanteilen findet. Eine Tatsache, die man auch in den Veröffentlichungen teurer amerikanischer Produktionen nicht wie selbstverständlich geliefert bekommt.