Wie Asterix und Obelix, so kommen auch Wickie und die starken Männer im Laufe ihrer Fahrten so ziemlich überall hin. Diesmal also nach Amerika, zu den freundlichen Winkas, die Pfeil und Bogen nur dazu benutzen, Besuchern Geschenke zuzuschießen, und Zelte mit Zentralheizungen haben ... es geht also auch im vierten Band der Wickie-Saga wieder ziemlich skurril zu, vom großen Orkan, der nur deshalb so böse ist, weil er eine schwere Kindheit hatte, bis zum aus der Art geschlagenen Wikingerhäuptling Snobbe Goldlocke, der einen Reinlichkeitsfimmel hat und seine Mannschaft in parfümiertem Wasser baden lässt. Snobbe will die friedlichen Winkas ausrauben, aber zum Glück ist Wickie auch diesmal nicht um listige Einfälle verlegen, und so geht es Snobbe selbst an die goldenen Löckchen ...
"Wickie, der Entdecker" ist ebenso lustig und liebenswürdig wie die ersten drei Wickie-Bücher; mir persönlich gefällt es sogar noch eine Spur besser, weil die Geschichte diesmal etwas geschlossener geraten ist. Die Illustrationen sind wieder erstklassig, die (Neu-)Übersetzung für meinen Geschmack wieder sprachlich etwas sehr lässig geraten.
Die Altersempfehlung "ab vier Jahren" ist mit Vorsicht zu genießen; ich würde ein bis zwei Jahre zugeben.