Die kalte Jahreszeit ist wieder einmal da, die Zentralheizung läuft auf Hochtouren und die Luftfeuchtigkeit sinkt auf unter 20% ab. Anders als in den letzten Jahren, habe ich mir diesmal einen Luftbefeuchter gekauft, um diesem Problem zu begegnen. Aufgrund des niedrigen Preises und den positiven Rückmeldungen habe ich mich für den W-610E von Wick entschieden.
Das Gerät besteht aus wenigen Teilen, welche sehr einfach auseinandergenommen und wieder zusammengefügt werden können. Das ist für mich sehr wichtig, da ich das Gerät oft benutze und viel Wert auf eine einfache Handhabung lege.
Der "Heißluftverdampfer" hat einen Wassertank von etwa 4 Litern. Wasser gelangt durch eine kleine Öffnung an der Unterseite des Wassertanks zum Heizkörper und verdampft, je nach Einstellung, mehr oder weniger intensiv. Auf Stufe 2 werden die 4 Liter Wasser in etwa 5-7 Stunden verteilt. Das Geräusch ist nicht unangenehm aber deutlich hörbar und daher für mich in der Nacht beim Schlafen weniger gut geeignet. Unter Tags stelle ich jedoch immer Stufe 2 ein. Stufe 1 eignet sich besser für die Nacht, hier werden 4 Liter Wasser in ca. 11-13 Stunden verdampft und das Geräusch ist wesentlich leiser.
Die Luftfeuchtigkeit wird bei mir durch das Gerät um 10-20% erhöht, wobei ich meistens die Balkontüre etwas gekippt habe. Somit fühlt sich mein Hals nicht so trocken an und es kommt mir auch vor, als wenn etwas weniger Staub in der Luft wäre. Das Raumklima wird somit verbessert.
Ganz wichtig ist natürlich die Hygiene. Laut Hersteller soll der Wassertank täglich lauwarm mit Wasser ausgespült werden. 1 mal pro Woche sollen die wichtigsten Teile mit Spülmittel gereinigt werden. Alle 2 Wochen soll man mit einer Alkohollösung desinfizieren. Ich empfehle zusätzlich, den Heizkörper mehrmals in der Woche zu reinigen, da sich dicke Kalkschichten bilden. Allgemein kann ich jedoch sagen, dass die Reinigung einfach ist und sehr flott geht.
Nicht außer Acht lassen darf man die Stromkosten. Laut Hersteller leistet das Gerät maximal ca. 350 Watt. Ich denke, dass es jedoch auf Stufe 1 weniger sind und dass einfach eine gewisse Leistung notwendig ist, um Wasser zum Kochen zu bringen. Physiker können das sicher besser beurteilen, als ich.
Abschließend möchte ich sagen, dass das Gerät günstig in der Anschaffung, leicht in der Handhabung und gut in der Wirkung ist. Wer damit leben kann, dass relativ viel Strom verbraucht wird und Probleme mit niedriger Luftfeuchtigkeit hat, könnte also über einen Kauf nachdenken.