"SPIONE von Lang aus dem Jahr 1928, also ein Jahr nach "Metropolis" und im Vergleich zu dieser eher eine Billigproduktion; dennoch sehr einflussreich (auf Hitchcock, James Bond, etc.)"
"Mich hat dieser Film von 1931, in dem Garbo zum zweiten und besseren Mal die Spionin gibt, nicht überzeugt. Immerhin zeigt er aber, wozu man Agentenfilme nebenbei noch gebrauchen kann."
"Hitchcock hat nach meiner Zählung bei sieben Filmen Regie geführt, in denen Spione eine Rolle spielen. 1935 veröffentliche er mit 39 STUFEN seinen zweiten. Dieser ist von der Dramaturgie wegweisend."
"In Wilders Film von 1943 schlüpft ein Mann in die Rolle eines Toten, der, wie sich dann herausstellt, ein Spion war. Vor allem ein raffinierter Kriegsfilm (mit Erich Stroheim)."
"Zwei wirklich überraschende Wendungen enthält dieser auf wahren Begebenheiten beruhende Film von Mankiewicz aus dem Jahr 1951. Außerdem die Lache von Mason und eine grausame Liebesgeschichte."
"Aus Fantasie wird Ernst: Reeds Film von 1959 ist, abgesehen von dem allzu harmonischen Ende, eine Perle. Weniger lakonisch wird die Grundidee in DER SCHNEIDER VON PANAMA wieder aufgegriffen."
"Der zweite Bond mit Connery und für mich einer der beiden besten überhaupt. Stammt aus dem Jahr 1963, hat keine ausufernden Actionscenen und eine ziemlich realistische, anspruchsvolle Handlung.."
"Der erste der Harry-Palmer-Agentenfilme, die als Alternative zu James Bond konzipiert wurden (aber von dem gleichen Produzenten). Ebenfalls von 1965. Vor allem formal überzeugend."
"Der Spion ist herzlos und brutal, bis ihm eine Frau das Genick bricht. So ähnlich wie bei dem Garbofilm (mit umgekehrten Geschlechterrollen). Nur sehr viel besser. Wenn auch nicht perfekt. Von 1981."
"Sicherlich kein großartiger Agentenfilm. Aber Peckinpahs überhaupt letzter (von 1983). Mit einer ausgezeichneten ersten und letzten Szene. Und wie später bei Bourne ist ein Buch von Ludlum Grundlage."
"Zwei junge US-Amerikaner verkaufen geheimes Material an die Sowjets und werden diese dann nicht mehr los. Eine Charakter- und Gesellschaftsstudie Schlesingers von 1985."
"In diesem Bondfilm von 1989 stimmt fast alles: Die Gegner, das Thema (Drogen), das Bondgirl, selbst die Stunts sind selten zu lang. Für mich ein klarer Platz 3."
"Die Bournefilme von 2002 bis 2007 gelten als wichtig im Agentengenre. Auch wenn die Geschichte, in der mit Gut und Böse gespielt wird, überzeugt, sind es doch fast nur Actionfilme."
"Für mich der zweite der beiden besten Bondfilme. Gerade im Vergleich wird klar, was für eine Revolution dieser Bond von 2006 gegenüber seinen Vorgängern ist. Insbesondere in seiner Männlichkeit."
"Ein sehr leiser Agentenfilm (ebenfalls von 2006). Die Handlung wird oft sehr knapp angedeutet. Der Film hätte noch länger sein müssen, bietet aber ein großes, manchmal faszinierendes Durcheinander."
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