weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen3
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

"Why We Suck" habe ich eigentlich nur gekauft, weil ich für den Transatlantikflug von New York nach Frankfurt keinen Lesestoff mehr hatte, also musste am Flughafen schnell Material her. Zufällig stolperte ich dabei über dieses Buch, und schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass ich mit dem Kauf einen Volltreffer gelandet hatte. Denis Leary (der Doktortitel ist, wie er selbst im Buch erwähnt, lediglich ein Ehrendoktor) war mir bereits durch sein "No Cure For Cancer"-Comedyprogramm bekannt, daher wusste ich, dass es bei ihm gerne mal etwas ruppiger zugeht.
Wie schon Mitte der 90er rechnet Leary mit der amerikanischen Gesellschaft ab und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Jedes Kapitel steht komplett für sich, obwohl hier und da Bezug auf vorige Kapitel genommen wird. Auf sehr lustige und sarkastische Weise kommt hier zur Sprache, warum Teenie-Promis ständig auf Drogen(entzug) sind und wieso es kein Schwein interessiert, warum die eigenen Kinder angeblich so süß und "besonders" sein sollen. Vieles davon lässt sich problemlos auf unsere Gesellschaft übertragen, die sich in etlichen Punkten nicht so sehr von der US-amerikanischen unterscheidet.
"Why We Suck" liest sich großteils erneut eher wie der Text aus einem Stand-Up-Comedyprogramm, denn so war ja auch "No Cure For Cancer" im Grunde die niedergeschriebene Form des Liveprogramms von Leary. Spaßig ist das allemal, das Buch sorgte bei mir für einige unterhaltsame Stunden. Wer sprachtechnisch etwas mehr als das normale Schulenglisch auf dem Kasten hat, sollte mal einen Blick ins Buch riskieren.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2011
Der Herr Doktor ist echt heftig. Ich denke man darf durchaus sagen, dass sich "politisch korrekt" und "Leary" diametral gegenüber stehen.

Und das ist auch gut so. Er haut verbal auf intelligente aber sehr deutliche Art einfach vieles zu Brei, was unsere heutige Gesellschaft pervertiert. Sei es das offensichtlich manchmal ziemlich dämliche amerikanische Justizsystem, die verlogenen Berühmtheiten, Politiker, sich selbst, den Leser etc. pp.

Leary ist ein begabter Zyniker/Satiriker. Im deutschen Sprachraum werden wir solche Leute praktisch nicht zu sehen bekommen, weil wir die Redefreiheit nicht als oberstes Gut hüten. In Amerika (Leary wohnt/arbeitet dort, ist aber Ire, zumindest behauptet er das - vermutlich "Abstammung", denn geboren ist er in den USA) darf jeder sagen was er will - bei uns gilt die Grenze der Menschenwürde, die durchaus sehr weit gehen kann... einen Politiker dermaßen ins Klo zu treten wie Leary das bei Bush tut wäre hier vermutlich nicht möglich.

Wenn überhaupt lässt er sich ein bisschen mit Appelt vergleichen. Zumindest mit dem Appelt von vor ein paar Jahren.

Mit verbreiteter Kuschel-Comedy hat Leary nichts zu tun. Deshalb empfehle ich das Hörbuch auch nicht jedem. Man muss eine recht offene Einstellung gegenüber Zynismus haben, sonst fühlt man sich ggf. schnell auf den Schlipps getreten. Leary würde darauf wohl sagen "open *rse, insert you" sagen.

Man sollte profunde Englisch-Fähigkeiten haben. Er spricht schnell, ironisch, zynisch, oft mehr als deutlich. Selbst routinierte Englisch-Hörer/-Leser werden immer wieder mal große Mühe haben. Aber wer sich das zutraut wird richtig große intelligente und lustige Unterhaltung erleben.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2011
ich sehe so alle paar Wochen mal nach Material meines Lieblingscomedians (naja, nach Henry Rollins und den Arschkrampen)). Und siehe da, das wunderbare Buch "Why we suck" gibt es auch als HörbuchŽ, also praktisch ein 5 CD- Stand-Up-Comedy Programm ohne Publikum, was noch besser gewesen wäre. Aber ich will nicht undankbar sein, solange alle paar Jahre so ein Klopper erscheint...Sollte man auf jeden Fall öfter hören, das ist ja der Spaß, man entdeckt immer was Neues. Allerdings sind überdurchschnittliche Englischkenntnisse erforderlich, wenn man ihm folgen will. Und wenn nicht, kann man ja parallel das Buch lesen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden