Ein Langzeitstudent, ein Plattenhändler, ein Soul-DJ, ein Raumgestalter und ein Ex-Playboy-Redakteur. Das sind Superpunk.
Vielseitig, aber ihrer Linie treu bleibend, verarbeiten die fünf reifen Hamburger Herrschaften gekonnt Punk, Soul, Garage, RnR, Powerpop.
Mit ihrem vierten Studioalbum auf neuem Label zeigen sie mal wieder, dass Deutschland einiges mehr zu bieten hat, als verschachtelt-introvertierten Deprie-Indie, Möchtegern-Gansta-Rap & überdrehtem Elektro-Rave & Remmidemmi.
In den Songs geht es um Hamburg, München, tote Rock-Idole, Parties, Altwerden & Reue. Sehr reif, nachdenklich & eigenironisch.
Dazu tanzbar & eingängig zum mitsingen & abwinken.
Auch mal nur instrumental mit South Beach und ausnahmsweise statt Soul-Coverversion ein Indie-Klassiker On Tape der Pooh Sticks & New York, USA von Serge Gainsbourg, beide auf deutsch übersetzt und gesungen.
Why Not? Die bisher beste Superpunkscheibe.
Psycho-Jones