Whoracle war wohl das erste Album von IN FLAMES, was in der allgemeinen Metallszene für größeres Aufsehen erregte. Im Gegensatz zum Nachfolger „COLONY" zeigen sich IN FLAMES hier ähnlich kräftig und düster wie auf ihrem Hammeralbum „CLAYMAN", auch wenn auf diesem Album Drummer Daniel und Bassist Peter noch nicht zum Lineout gehörten. Der Anfang des Albums ist mit den Songs „Jotun", „Food for the gods" und „Gyroscope" sehr gut gewählt. Drei echt starke, düstere Songs, flott, mit den IN FLAMES-typischen gedoppelten Gitarrenriffs, besonders gut im ersten Song. „Dialogue with the stars" ist ein sehr melodischer Instrumentalsong mit Klasse Sologitarre. „ The hive" ist wieder ein flotterer Song mit einem echt tollen Gitarrenriff kurz vor dem Refrain. Ein weiterer Höheounkt ist für „Worlds within the margin", indem während den Strophen sehr düstere und sphärische Keyboards eingesetzt werden, die diesem Klasse Song den letzten Schliff geben. Und natürlich kennt jeder IN FLAMES-Fan den besten Song des Albums, „Episode 666", eine flotte, fetzende Nummer mit Klasse Refrain. Das Album endet mit dem ruhigen, leicht mystisch klingendem Instrumentalsong „Whoracle", in dem hauptsächlich Akustikgitarren eingesetzt wurden.
„WHORACLE" ist ein echtes Meisterwerk, in dem besonders Sänger Anders Friden wieder mal überzeugt. Auch Super Arbeit liefert Björn Gelotte ab, der nicht nur einige der Gitarrensoli spielt, sondern auch die Drums übernommen hat, wo er doch eigentlich NICHT der Drummer von In Flames ist.