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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hat das Zeug zum Klassiker,
Rezension bezieht sich auf: Whole New Thing - einfach anders anders! (OmU) (DVD)
Sicherlich einer der besten schwulen Coming of Age-Filme, die in den letzten Jahren in die Kinos kamen. Umso bedauernswerter, dass er keinen deutschen Verleih fand. Insbesondere der Hauptdarsteller, Aaron Webber, spielt den sensibel-intellektuellen und doch sehr selbstbewussten Teenager mit hoher Überzeugungskraft.Die Story hat Anspruch und Tiefgang und verzichtet dennoch nicht auf Humor und Wortwitz in den Dialogen. Und der Einsatz der Musik ist grandios! Das Drehbuch nimmt zwar das eine oder andere mal Anleihen bei Filmen wie "Icestorm" oder "Dead Poet's Society", but who cares. Schade, dass man nicht mehr als 5 Sterne vergeben kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der selbstbewußte Emerson und seine pubertierenden Gefühle...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Whole New Thing - einfach anders anders! (OmU) (DVD)
Sehr sympathische Verfilmung über einen 13-jährigen Jungen, Emerson (der im Film etwas älter wirkt), der, nachdem ihn seine Eltern jahrelang unterrichtet haben, zum ersten Mal in die Schule kommt und seine pubertären ambivalenten Gefühle für seinen (homosexuellen) Lehrer entdeckt.In dem 13-Jährigen erwachen erste Gefühle, nächtliche Pollutionen zeigen eine aufkeimende Sexualität. Der Vater meint, diese nächtlichen feuchten Träume mit erhöhter täglicher Masturbation vermeiden zu können und motiviert seinen Sohn dahingehend. Zu der Darstellung des Emerson, seiner Erfahrung mit der Schule und seinem Lehrer wird parallel die Entwicklung der elterlichen Beziehung gezeigt, in welcher die Mutter eine Affäre mit einem anderen Mann eingeht und die Ehe eine existenzielle Krise erfährt. Emerson seinerseits beschreibt seine Beziehung zum Lehrer als freundschaftlich und verneint die homosexuelle Variante, den Zuschauer erklimmt dennoch unweigerlich der Eindruck, daß er in ihn verliebt ist. Der junge Emerson bezaubert einerseits durch seine selbstbewußte Art, andererseits aber auch durch seine Extrovertiertheit, gepaart mit Intelligenz, Witz und dem "Laisser-faire", mit seiner sexuellen Entwicklung umzugehen, seine Gefühle zu akzeptieren und keinesfalls daran etwas ändern zu wollen. Ein wirklich schöner angenehmer Film über die Entwicklung eines Teenagers, dessen Eltern genau wie er, nicht in eine bestimmte Kiste zu klassifizieren sind, die überzeugend eine eigenwillige Persönlichkeit verkörpern, die zwar dem ein oder anderen fremd erscheinen mag, keineswegs aber unsympathisch - im Gegenteil. Schön ist die Musik zum Werk; u.a. "The hidden cameras - We oh we" usw., die hervorragend zum Film paßt. Insgesamt ein Opus, das der Reputation des "neuen Films" dahingehend gerecht wird, daß man nicht nur wegen des Titels den Eindruck bekommt, ein sehr gutes und eigenwilliges neu zu klassifizierendes Genre vorliegen zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warum immer NEIN ? - Wovor haben Sie Angst?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Whole New Thing - einfach anders anders! (OmU) (DVD)
In einer winterlichen Idylle Canadas entdeckt der 13-jährige Schüler Emerson seine Homosexualität und verliebt sich dabei ausgerechnet in seinen Englischlehrer Don Grant. Beiläufig hat die Mutter von Emerson ein sexuelles Abenteuer mit einem Liebhaber.Wie alle Jungs in der Pubertät hat auch Emerson feuchte Träume, und sein Vater rät ihm doch fleißig zu ornanieren. Seine welt- offenen Eltern haben neben ihrem erbauten Haus auch eine seperate Sauna worin die ganz Familie diesem heißen Vergnügen nachgeht. Emerson geht in die 7 Klasse einer Mittelschule und als neuer Schüler bekommt er bald Ärger mit seinen Kameraden. Es bleibt den Mitschülern nicht verborgen, dass er "Anders" ist als sie. Da wird er schon mal als "Schwuchtel" beschimpft und bekommt eine handgreifliche Abreibung ins Gesicht geschlagen. Emerson ist literarisch begabt und schreibt an einem Buch über die Gefühlswelt seines Lebens. Bei einem Besuch des Lehrers Don bei der Familie gibt Ihm Emerson sein Manuskript zum Lesen. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den Beiden. Emerson schenkt Don eine CD mit Liebesliedern, die auch den gesamten Film mit Musik untermalen. Sogar einen Liebesbrief erhält Don, der Ihn daraufhin im Klassenzimmer der Schule zur Rede stellt. "Ich bin nicht schwul und will keinen Sex mit Ihnen, sondern Ihnen nur nahe sein", versucht sich Emerson zu rechtfertigen. Ganz anders verläuft ein Besuch in der Familiensauna. Emerson lockt Don mit einem Schlüsseltrick hinein und fragt bei der Abweisung des Lehrers: " Warum immer NEIN ? Wovor habe Sie Angst ?" Don führt mit seiner Homosexualität ein Doppelleben und trifft sich heimlich auf öffentlichen Toiletten mit schwulen Männern zum Sex. Dabei wird er eines Tages von Emerson beobachtet und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Aus Trotz steigt Emerson in das Auto eines Freiers und fährt mit Ihm nach Hause. Sich eingeschlossen im Bad beichtet Emerson sein wahres Alter 13 - und nicht 16 wie er zuvor gelogen hatte. Der Freier läßt Ihn wieder unverrichteter Dinge gehen. Nach diesem Schock trifft Emerson weinend seinen Lehrer wieder und Beide liegen sich in den Armen. Bei seinen Eltern schläft der Sohn zwischen Vater und Mutter: " Wir hatten keine Ahnung wovon unser Sohn träumt...!" Eine gut gelungene Komödie des Regisseurs Buchbinder und seinen Darstellern. Emerson(Aaron Webber) überzeugt in seiner schauspielerischen Rolle als 13-jähriger Junge im schwulen Coming-Out. Allerdings wirkt Webber im Film älter als 13 und wird daher entgegen des Filmthemas als Jugendlicher angesehen. Trotzdem bleibt die wahrhafte Thematik, dass sich ein Dreizehnjähriger in einen Mann verlieben kann, erhalten. Emerson ist per Definition ein Kind und würde bei einer sexuellen Beziehung mit einem Erwachsenen "missbraucht" werden. Anstelle des schwulen Don Grant könnte man auch einen pädophilen Lehrer sehen wollen. Ob als Homosexueller oder Pädosexueller sind solche Beziehungen nach geltendem (Un)Recht verboten. Deshalb bedarf es dringend einer Strafrechtsreform, die allen Beteiligten gerecht wird. Im realen Leben gibt es viele solcher Liebesbeziehungen, die nach gesellschaftlicher Akzeptanz rufen. Möge dieser neue Spielfilm seinen Beitrag dazu leisten und noch in vielen Kinos laufen sowie als DVD in Eure Filmsammlung aufgenommen werden. Viel Spaß und Glück! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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