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The Whole Love (Deluxe Edition)
 
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The Whole Love (Deluxe Edition) [Doppel-CD, Limited Edition]

Wilco Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD, Limited Edition
  • Label: Anti (Indigo)
  • ASIN: B005EHNMWM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.159 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Art Of Almost 7:16EUR 0,99
Anhören  2. I Might 3:58EUR 0,99
Anhören  3. Sunloathe 3:19EUR 0,99
Anhören  4. Dawned On Me 3:43EUR 0,99
Anhören  5. Black Moon 3:56EUR 0,99
Anhören  6. Born Alone 3:55EUR 0,99
Anhören  7. Open Mind 3:40EUR 0,99
Anhören  8. Capitol City 4:03EUR 0,99
Anhören  9. Standing O 3:29EUR 0,99
Anhören10. Rising Red Lung 3:09EUR 0,99
Anhören11. Whole Love 3:49EUR 0,99
Anhören12. One Sunday Morning (Song For Jane Smiley's Boyfriend)12:04Nur Album
Anhören13. I Love My Label 3:28EUR 0,99
Anhören14. Message From Mid-Bar (Bonus) 4:46EUR 0,99
Anhören15. Speak Into The Rose (Bonus) 6:37EUR 0,99
Anhören16. Black Moon [Alt] (Bonus) 3:53EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Souveräner denn je, mit einem Kaleidoskop der eigenen Diskografie – und selbstverständlich absolut überzeugend. Man fühlt sich unversehens neun Jahre zurückversetzt, wenn man mit dem Opener dieses zehnten Wilco-Albums konfrontiert wird, also in die Phase von „Yankee Hotel Foxtrot“. Damals schreckten sie erstmals mit – im Gegensatz zum bis dato gebotenen lupenreinen Songwritertum – plötzlich mit elektronischen und Sample-Experimenten auf. Was immerhin die Trennung vom damaligen Label, einige Irritationen bei engstirnigeren Fans und Tonnen von Kritikerekstase mit sich brachte. Mit den über sieben Minuten von „Art Of Almost“ knüpfen Wilco jetzt wieder an diesen Faden an, liefern einen ausufernden, fast schon Progrock-Song ab, in dem die melodischen Ideen zuhauf skizziert, gegeneinander abgewogen und übereinander geschoben werden. Eine klarere Ansage, dass die fast schon allzu harmonischen Zeiten der letzten beiden Alben nun denn doch wieder vorbei sind, scheint kaum denkbar. Wilco – „Born Alone“ Nun ist „Art Of Almost“ natürlich immer noch ein Wilco-Song und es ist keine besonders gewagte Behauptung, dass auch ungeachtet der konkreten Umsetzung immer garantiert ist, dass es sich um einen sehr guten bis exzellenten Song handelt, weil Wilco – beziehungsweise Mastermind Jeff Tweedy – „schlecht“ gar nicht können. Dass Tweedy die unerreicht herzzerreißenden – und auch das ist uneingeschränkt positiv gemeint – Schmachtfetzen immer noch besser drauf hat als die allermeisten anderen, kann man schnell feststellen. Dann begibt sich das Album wieder auf herkömmlichere Pfade und lässt sich nur noch gelegentlich zu kleinen verstörenden Ausbrüchen hinreißen. Dominierend sind Songs wie die sehr leise und gerade deshalb wundervoll eindringliche Ballade „Black Moon“. Oder das idealtypisch losschlingernde Rumpel-Kleinod „Dawned On Me“ mit seiner unüberhörbaren Gute-Laune-Attitude, die sich sogar ein fröhliches Dazwischenpfeifen erlaubt. Oder das ins Schräge zielende „Capitol City“ mit seinen Burlesk-Anleihen, einer Hammondorgel-Reminiszenz und Glockenspiel. Oder das als straight funktionaler Indie-Hit angelegte „Born Alone“ bei dem die Gitarren ordentlich Auslauf bekommen. Oder oder oder … Es fällt nicht schwer, in „The Whole Love“ eine Art Kaleidoskop des ganzen bisherigen Wilco-Schaffens zu sehen. Gezielt greifen sie sich aus ihrer musikalischen Historie, was ihnen für die konkrete Songidee als zweckmäßig erscheint. Der Gesamteindruck ist allerdings keinesfalls ein disparater, unentschlossener, sondern im Gegenteil, es ergibt sich ein übergreifenderes Bild von dieser Band, die nach anderthalb Jahrzehnten so etwas wie eine bis dato noch nicht spürbare Souveränität hinzugewonnen hat und selbstbewusster denn je agiert. Den Bogen des Albums schließen sie denn auch mit der musikalischen Antithese zum eklektizistischen Opener – einer zwölfminütigen Folkballade, die über zwei Drittel ihrer Länge nichts anderes benötigt als Tweedys Stimme und eine kleine Melodie, bevor sie sich über den Rest der Zeit ganz leise, still und heimlich von diesem – selbstverständlich – großartigen Wilco-Werk verabschiedet. Bitte immer so weitermachen.

Kurzbeschreibung

Neues Label, neues Glück: achtes Album der amerikanischen Indierock-Stars.


"The Whole Love" ist mehr als das achte Wilco-Album. Es steht für ein weiteres Kapitel in der Geschichte der erfolgreichen Rockband (mehr als 3,3 Millionen verkaufte Tonträger). So wie der Abschied von Warner Brothers anlässlich der (Nicht-)Veröffentlichung von "Yankee Hotel Foxtrot" 2001 zu einer spannenden und sogar verfilmten Geschichte wurde, positioniert sich eine der besten US-Indierock-Bands zehn Jahre später mit einer eigenen Plattenfirma (dBpm Records) neu. Aufgenommen von Tom Schick in Wilcos Loft in Chicago verbinden die zwölf Songs das künstlerische Feingefühl der Band, ihre Hingabe zu traditioneller amerikanischer Musik und ihre Liebe zum klassischen, gitarrenorientierten Poprock. Eine starke Mischung, die vom musikalischen Können der Band (von Streichern bis Loops kommt fast alles zum Einsatz) und Jeff Tweedys einfühlsamen Texten zusammengehalten wird. Das Album erscheint auch in einer De-luxe-Version als Dopple-CD mit vier Bonus-Tracks sowie einem 52-seitigen Booklet. Der Vinylausgabe liegt eine CD-Version des Albums bei.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Poesie in der Stimme, 23. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Whole Love (Deluxe Edition) (Audio CD)
Wilco ist für mich die beste aktive Band. Seitdem ich sie live in der Düsseldorfer Tonhalle gesehen habe, bewundere ich sie noch mehr für ihr Können als zuvor. Sie sind sowohl im Studio wie auf der Bühne sensationell. Multi-Instrumentalisten, die was von ihrem Job verstehen und fast gänzlich ohne reine Show-Effekte auskommen. Langeweile kommt trotzdem nie auf. Das gilt auch für das neue Album "The Whole Love". Es ist sehr abwechslungsreich. Konnte ich ihrem Hang zu experimentellen Passagen früher weniger abgewinnen, kann ich sie auf dem neuen Album und nach meiner Live-Erfahrung genießen. Wilco ist wieder experimentierfreudiger als auf den letzten beiden Alben. Mein Favorit ist das melodische "One Sunday Morning". Hier dominiert die vielseitige Stimme von Jeff Tweedy, die zart und voller Poesie daher kommt. Tweedy, ein Anti-Star und der Kopf der Band gehört für mich zu den besten Sängern aller Zeiten. Ich habe mir die Luxus-Edition zugelegt mit vier Bonus-Tracks.
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 12 Songs - 12 Perlen, 5. November 2011
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Whole Love (Audio CD)
Zugegeben, seit "Sky blue Sky" hab ich mich nicht mehr mit Wilco beschäftigt. Es gibt eben halt noch mehr Bands, die Folk/Country mit Electronicas vermischen wie beispielweise The Felice Brothers, und die sind echt gut. Aber durch die allgemein guten Kritiken hab ich mir The whole love dann doch wieder gekauft....und ich bin überrascht. Jeff Tweedy bringt es wirklich fertig, so langsam eine Stammformation zu bilden, und man merkt es dem Album an, dass jeder Musiker sich voll mit Wilco identifiziert. Das hätte ich mir nach dem Ende von Uncle Tupalo damals nicht träumen lassen......

"Art of almost" ist DER Song schlechthin. Einen besseren Auftakt kann man sich nur schwer vorstellen. Der Basslauf zum Schluss hin ist einfach nur grosse Kunst. Die Single "I might", gefällig und straight ahead. Dann die erste Ballade "Sunloathe", wunderbar gesungen von Jeff. Es folgen weitere Highlights, unter anderem dann natürlich "Capitol City", ein einfacher, aber umso umwerfender Song mit einem Killerrefrain. Und ganz zum Schluss "One sunday morning". Beim ersten Hören hab ich gedacht, der Tweedy verarscht seine Fans. Simple 3 Akkorde, eine Gitarrenlauf bei jedem Refrain, der an Einfachheit nicht zu überbieten ist und eine sonore Stimme. Und das 12 Minuten lang. Nochmals hören, und nochmals. 3 unglaublich gute Akkorde, ein Gitarrenlauf der an Genialität/Einfachheit nicht zu überbieten ist und eine sonore/markante/anklagende Stimme, die einfach so klingen muss, auf keinen Fall anders.

Das ist Wilco. Einfach genial oder auch genial einfach. Jeder wie er will.
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5.0 von 5 Sternen perfekter alt.country, 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Whole Love (Deluxe Edition) (Audio CD)
die neue wilco ist sehr sehr gut.
wilco hat es wieder geschafft, alt.country weiterzuentwickeln.
die sounds erinnern zum teil an radiohead (vertrackte rhythmen, dissonante/schräge hintergrundgeräusche
und bei den solis von nels cline (paranoid android - einer meiner favoriten von radiohead)
einige schreiben, die platte sei etwas experimentell. zwar gibt es eine prise ostinative avantgarde a la tortoise zb bei speak into the rose - aber das ist gut und insgesamt halten sich treibende und schönen harmonien und dissonanzen die waage.
eine lesermeinung in der faz meint, die platte sei kalt - das kann ich überhaupt nicht nachempfinden.
daher einfach fünf von fünf punkten.
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