Nicht schon wieder war mein erster Gedanke . Jack the Ripper ist so was von ausgelutscht als Thema, was wird das geben. Der Name Lyne allein ist ein so starkes Argument ein Buch zu kaufen, das ich meine aanfänglichen Zweifel überwunden habe. Das Büchlein lässt sich in seiner Zweisprachigkeit flüssig und verständlich lesen, der Wortschatz wird nebenbei aktualisiert, was ja das pädagogische Ziel ist Das erzählerische Ziel definieren die Autoren im Anhang: Sie wollten nicht die dreinzwölfzigste Theorie zur Ripperidentität erzählen, sondern den einfachen Bewohnern des Londoner Eastend ein kleines Denkaml setzen, denen, an denen die Historiker normalerweise vorbeischaueen, denen, die Opfer wurden. Dieses Ziel haben die Autoren voll erreicht, sie zeichnen sympatische, diffenzierte Figuren, man lacht mit den Figuren trotz ihres Elends, man leidet mit den Figuren. Ein wundervoller historischer Roman, ein hervorragendes Buch sein Englisch zu üben.