Zweifellos ist „The Who by numbers" zwar eins der unbekannteren The Who-Alben, es muss sich jedoch was die Originalität betrifft nicht hinter Alben wie „Tommy" oder „Quadrophenia" oder „The Who sell out" verstecken. Auf diesem Album besitzt die Band jedoch nicht den „brachialen" Sound wie er wegen Songs wie „My Generation" , „Heaven and Hell" oder auch sämtlichen Live-Auftritten der Who sehr oft assoziiert wird.
Die besten Songs des Albums sind wie ich finde Slip Kid, Squeeze Box, Imagine a man und Success story, was aber nicht heißen soll, dass die anderen unbedingt schlechter sein müssen. Das Spektrum des Albums reicht von dem sehr akustisch-balladigem Imagine a man oder Blue Red and Grey oder dem folk-fetzigen Squeeze Box (mit einem Super-Banjo-Solo!) bis hin zu Slip Kid und Success story, das am nähesten an den klassischen The Who Sound herankommt.
Für Einsteiger würde ich jedoch trotzdem empfehlen erstmal in einen guten Who-Sampler oder Tommy reinzuhören, da dieses Album eher für schon vertraute Who-Hörer geeignet ist.