Ihre beispiellose Karriere begann 1985 mit dem Debüt-Album „Whitney Houston“. Die damals 21-jährige Sängerin legte mit diesem Blockbuster-Erstling die Messlatte für potentielle Nachfolgerinnen fast unerreichbar hoch. Das Album erreichte ebenso wie die Singles „Saving All My Love For You“, „The Greatest Love Of All“, „How Will I Know“ und „You Give Good Love“ Platz 1 der Charts. Zwei Jahre nach ihrem ersten Album begeisterte Whitney Houston mit dessen Nachfolger „Whitney“ (1987) die ganze Welt. Die charmanten Videos zu den Singles „I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)“, „Didn‘t We Almost Have It All“, „So Emotional“, „Where Do Broken Hearts Go“ und „Love Will Save the Day“ ließen die Hitserie der 1963 in Newark/New Jersey geborenen Künstlerin nicht abreißen. Da war es fast schon Ehrensache, dass sie für ihre energiegeladene Performance von „I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)“ einen weiteren Grammy überreicht bekam.
Mit ihrem dritten Album „I‘m Your Baby Tonight“ schrieb Whitney Houston sich endgültig ins Stammbuch der Weltstars ein. Neben dem Nr.1-Titelsong sind noch drei ganz besondere Kleinodien auf der u.a. von Babyface, Luther Vandross und L. A. Reid produzierten Scheibe zu hören: die wunderbaren Balladen „All The Man That I Need“ und „Miracle“ sowie das im Duett mit Stevie Wonder interpretierte „We Didn‘t Know“. Erst acht Jahre nach ihrem dritten Album veröffentlichte Whitney Houston ein Nachfolgewerk. „My Love Is Your Love“ (1998) stellte sich als ein erfrischender Reigen erstklassiger Songs vor. Whitney ließ sich bei der Zusammenstellung der Supporting Artists nicht lumpen: so tauchten u.a. Missy Elliot, Wyclef Jean, Lauryn Hill, Mariah Carey, Shanice, Sheila E. und Hans Zimmer in den Credits auf. Als Produzenten traten u.a. Babyface, Clive Davis, JD, Rodney Jerkins und Wyclef Jean in Erscheinung. Die Single-Hits: „I Learned From The Best“, „My Love Is Your Love“, „When You Believe“, „Heartbreak Hotel“ und der mit einem Grammy für die beste R&B-Vocal-Performance ausgezeichnete Song „It’s Not Right But It’s Okay“. Mit weltweit gut drei Millionen verkauften Units war Whitney Houstons fünftes Album „Just Whitney“ (2002) zwar nicht ihr größter Erfolg - dennoch hatte die Sängerin allen Grund zur Freude: Das Album glänzt durch bemerkenswerte Kompositionen u.a. von ihrem musikalischen Dauerbegleiter Babyface; die Singlehits „One Of Those Days“, „Whatchulookinat“, „Love That Man“ und „Try It On My Own“ konnten sich in den Charts platzieren; und schließlich gab es auch noch Platin für mehr als eine Million verkaufter Exemplare in den USA. Whitney Houstons jüngste CD „I Look To You“ aus dem Jahr 2009 platzierte sich in Deutschland, Kanada, den USA und der Schweiz auf Position 1 der Hitlisten.
Auch als Schauspielerin feierte Whitney Houston Riesenerfolge. Ihre Hauptrolle an der Seite von Kevin Costner im Kino-Blockbuster „The Bodyguard“ (1992) brachte ihr hervorragende Kritiken von namhaften Journalisten, die ihre ebenso sensible wie kraftvolle Darstellung lobten. Der Soundtrack zum Film , der u.a. auch sechs Whitney Houston-Songs enthält, darunter den Welthit „I Will Always Love You“, verkaufte sich weltweit über 44 Millionen mal und ist damit das erfolgreichste Filmmusik-Album aller Zeiten. Weitere Kinoprojekte von ihr waren „Waiting To Exhale“ und „The Preacher’s Wife“. Ihre künstlerische Erfolgsbilanz liest sich mehr als eindrucksvoll: fast 50 Single-Hits, mehr als 170 Millionen verkaufte Platten, über 200 Gold-, Platin- und Diamant-Auszeichnungen, 26 Grammy-Nominierung und sechs Grammy Awards.
Whitney Houston ist am 11. Februar 2012 im Alter von nur 48 Jahren verstorben. Millionen Menschen auf der ganzen Welt trauern um diese (im positivsten Sinn des Wortes) schillernde Diva, die sie mit ihrer fantastischen Musik fast drei Jahrzehnte lang begleitet hat.
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