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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ihre erste Scheibe von 1967 plus ihres,
Von Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: A Whiter Shade of Pale (Audio CD)
grössten Hits, den es damals nur als Single-Auskopplung gab.Sie kreierten eine ganz neue Art von Rockmusik die bei ihnen leicht klassikangehaucht,kammerorchestral und durch die Dominanz von Hammondorgel und Grandpiano sehr sakral klingt. Sie startet mit "A whiter shade of pale"4:02 mit dem eingängigen Orgelthema und der markanten Stimme von Gary Brooker. Ihr alltime grösster Hit und einfach nur schön-melancholisch. Ein weiterer Bandklassiker wurde "Conquistador"2:36 sehr rockig und eingängig. "She wandered through the garden fence"3:22 erinnert sehr an die Beatles zu Pepperzeiten. "Something following me"3:36 erklingt bluesy-soulig-melancholisch und erstmalig ist ein Gitarrensolo von Robin Trower zu hören, der ab 1974 Solo unterwegs sein sollte und immer wieder tolle LP`s herausbrachte. Bei seinem Solo hier ist der benutzte Verzerrer leider nicht das Gelbe vom Ei - das bessert sich aber im weiteren Verlauf der Platte. "Mabel"1:52 gibt einen kurzweiligen, skurrilen Honky-Tonk der auch auf die "Seargent Pepper" gepasst hätte. Schwer bluesy-soulig-treibend schliesst sich "Cerdes(outside the gate of)"5:01 an mit eigener Atmosphäre und wie angedeutet einem dieses Mal gut klingenden Gitarrensolo an. "A Christmas camel" folgt melancholisch-lethargisch mit eingängigem Piano-Riff. Als netter Rock mit Hammond-Solo wird "Kaleidoscope"2:53 herübergebracht. Locker fröhlich anmutend klingt "Salad days (are here again)"3:39 Noch einen Tick lockerer und fröhlicher kommt "Good Captain Clack"1:29 rüber und hätte auch auf der "Beatles-Pepper" Platz gefunden. Diese tolle Scheibe endet mit dem Instrumental "Repent Walpurgis"5:04 melancholisch von Hammond und Gitarre getragen classic-sakral-bombastisch, übrigens ein Soundtrack aus dem Film "Separation". Hier gibt es noch Bonustracks. Gary Brooker / lead vocals, piano - Matthew Fisher / organ - Dave Knights / bass - Keith Reid / words - Robin Trower / guitars - Barrie James Wilson / drums Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mein Klassiker,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Whiter Shade of Pale (Audio CD)
Manche Musik ist "Mainstream", manche ist es nicht. Die Beatles waren (meistens) "Mainstream" - keiner von ihnen konnte besonders gut singen und keiner beherrschte sein Instrument wirklich. Aber sie verstanden es wie keine andere Band danach, "Ohrwürmer" zu schreiben.Procol Harum war anders. Die Titel hören sich fast an, als seien sie "im Stück" im Übungskeller aufgenommen worden. Der Groove und die Motivation, die hier herauszuhören sind, kann man als Musiker am ehesten mit "Authentizität" beschreiben. Die Songs sind mal gefühlvoll ("A Whiter Shade Of Pale"), mal kraftvoll ("She Wandered Through The Garden Fence") und mal "rollen" sie einfach ("Repent Walpurgis"). Ihr Charakter aber bleibt immer gleich: ehrlich (vielleicht mit Ausnahme von "Mabel", was sich wie ein spätes Experiment der Beatles anhört). Selten in den Sechzigern griffen charismatische Stimme (Gary Brooker) und Instrumente (vor allem Matthew Fisher an der Hammond) so komplex und doch sauber ineinander. Und das ganze vor dem Hintergrund einer einfachen, aber stimmigen Rythmussektion (Schlagzeug und Bass). Es gibt heute zweifelsohne mehr technisch versierte Musiker als dies vor 30-40 Jahren der Fall war. Auch die Songwriter und Arrangeure verstehen ihr Handwerk. Doch leider finden sich diese Fähigkeiten immer seltener von selbst. Zu häufig werden künstliche Produkte aufgebaut, die zudem mit einem hübschen Gesicht versehen werden, dass den Verkauf ankurbeln soll. Doch hört man dies als echter Musikliebhaber den Produkten leider auch häufig an. Es fehlt an Leben und Begeisterung - wann hört sich eine dieser Produktionen schon so "live" an, wie es bei Procol Harum der Fall ist? Es kann also nur ein Fazit geben: Diese Scheibe muss bei jedem im Regal stehen, der nicht nur "Mainstream" hören mag. Für Hammond-Freunde ist sie sowieso ein Klassiker. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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