...man hätte doch einges mehr daraus machen können.
(Im folgenden nur eine Filmbewertung)
Ich liebe dieses Antarktis Setting, da doch noch recht unverbraucht. Es erzeugt so ein "Einsam und Hilflos am Ende der Welt Feeling". Hier gilt es nicht nur, sich alleine gegen böse Mitmenschen zu wehren, man muss auch gegen die rauhe Welt der Arktis kämpfen.
Leider wurde gerade Letzteres nur sehr mittelmäßig umgesetzt, da man den Protagonisten die rauhe Natur mit ihrer eisigen Kälten und den harten Winden einfach nicht abnimmt.
Ich zitiere mal aus dem Text der Produktbeschreibung; "Der Wind peitscht mit über 160 km/h. Die Temperatur stürzt auf fast 85 Grad minus!"
Bei so einem Wetterchen mag man nun wirklich nicht vor die Türe gehen, schon gar nicht ungeschützt. Doch genau das geschieht hier. Keine Handschuhe, keine Gesichtsmaske, dünne Jäckchen, so gehem unsere Protagonisten immer wieder vor die Türe. Und wenn sie dann aus der Eiseskälte zurück ins Warme kommen, haben sie weder blaue Lippen noch ein errötetes Gesicht...sie zittern noch nicht einmal sonderlich.
Leider merkt man auch dem Schnesturm an, dass er digital erstellt wurde und so wirkt die ganzew Szenerie oft einfach nur unecht. Sogar der Sturm bläst die Darsteller nur weg, wenn sie nicht angeseilt sind. Sind sie angeseilt, können sie komischerweise ohne grossen Luftwiederstand fast schon bequem neben dem Sicherungsseil laufen.
Das mögen jetzt Kleinigkeiten sein, doch mich hat es beim Betrachten des Filmes gestört, da diese rauhe Welt einfach nicht vernünftig als eine Solche verkauft wurde.
Die Handlung selber wird dagegen recht spannend erzählt und die Darsteller machen ihren Job ansonsten ganz ordentlich.
Leider aber bekommt man eine eher einfach gestrickte Story erzählt, bei der Vielgucker schon nach wenigen Minuten wissen, wer die Guten- und wer die nicht ganz so netten Personen sind.
Trotz der erwähnten "Mängel" ein nicht wirklich schlechter Film, den man sich ruhig mal anschauen kann.
3,5-4 Sterne von mir ;)