Aus der Amazon.de-Redaktion
Abgesehen von einer Menge Löchern in der Handlung liefert
White Noise ausreichend Gruselatmosphäre, um Fans von übernatürlichen Thrillern zufrieden zu stellen. Trotz des schludrig geschriebenen Drehbuchs wirkt Michael Keaton durch seine Professionalität überzeugend in seiner Rolle als trauernder Witwer, der sich der mysteriösen (und laut Parapsychologen vielerorts dokumentierten) Existenz von EVP, oder Electronic Voice Phenomenon, gegenüber sieht, das es den Toten (nur einseitig, wie es scheint) ermöglicht, Nachrichten aus dem Jenseits zu schicken, indem Bilder und Stimmen auf einer Vielzahl von Medien (Videorekorder, Computer usw.) aufgenommen werden können. Keaton erhält bei dem Versuch, seine kürzlich verstorbene Frau zu kontaktieren, unheilvolle Warnungen aus dem Jenseits, die darauf hinweisen, dass etwas Böses von dort verantwortlich ist für Morde und verschwundene Personen in seiner Nachbarschaft in Vancouver, Kanada. (Was für ein Zufall!) Der britische Fernsehregisseur Geoffrey Sax versieht dieses Hokuspokus mit elegantem Stil und einigen Momenten aufrichtigen Schauderns, aber meistens muss man einfach zu sehr kichern, um sich an den guten Momenten freuen zu können.
--Jeff Shannon
Movieman.de
Das EVP ist ein interessanter Aufhänger für diesen Horrorthriller, wird aber natürlich etwas spektakulärer gestaltet, als man es von Berichten zu dieser Thematik erwarten können. Doch das gereicht dem Film zum Vorteil, versteht er es doch perfekt, Spannung zu generieren und diese auf die Spitze zu treiben, wobei der Schrecken umso wirkungsvoller zuschlägt, da Regisseur Geoffrey Sax es bestens versteht, das Grauen aus dem visuellen Bereich größtenteils fernzuhalten und sich stattdessen auf einen herausragenden Klangteppich zu verlassen, der die Phantasie seiner Zuschauer anspornt. Nur zum Ende hin geht dem Film ein wenig die Puste aus, doch bis dahin ist Gänsehaut garantiert. Fazit: Spannender Thriller.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch hochwertige Umsetzung.
Bild: Das Bild sieht blendend aus. Die Farben sind absolut adäquat, halten sich in eher matten Tönen, bleiben aber immer realistisch. Der Kontrast arbeitet gut, obwohl der Film bewusst so angelegt ist, dass viele Szenen in pechschwarzer Dunkelheit stattfinden sollen. Die Schärfewerte sind hervorragend, sowohl bei Nahaufnahmen (00:18:02) als auch bei Totalen (00:19:47). Mitunter fallen leichte Mattscheibeneffekte auf (01:07:29).
Ton: Der Ton steht dem Bild in fast nichts nach. Die Dialoge sind klar, sauber, warm und zu jeder Zeit gut ortbar. Die Atmosphäre wird perfekt erzeugt und die Surrounds werden immer wieder angespielt, was bei den Stimmen oder dem Hintergrundrauschen immer wieder für gute Wirkung sorgt. Effekte sind auch gut gesetzt, was vor allem bei den Schocksequenzen sehr schön funktioniert. Die Dynamik ist hoch.
Extras: Der Audiokommentar von Regisseur Geoffrey Sax und Darsteller Michael Keaton ist nett und das einzige echte Hintergrundmaterial zum Film selbst. Die entfallenen Szenen gehen knappe zehn Minuten. Sie enthalten ein paar nette kleine Tidbits, sind aber nicht weiter von Belang. Die Featurettes beschäftigen sich mit dem EVP und den Hintergründen hierzu. Interessant zur weiteren Vertiefung des Themas, allerdings hätte man sich ein Making of auch gerne gewünscht. --movieman.de
VideoMarkt
Unter ungeklärten Umständen kommt Anna, die Frau des Architekten Jonathan Rivers, zu Tode. Wenig später erhält Rivers seltsame Anrufe von deren Handy. Als ihm auch noch der mit den Toten per EVP (Electronic Voice Phenomenon) in Kontakt stehende Raymond Nachrichten der Gattin übermittelt, schaltet Rivers selbst auf Empfang. Schnell erhält auch er Botschaften der Verblichenen, die auf ihr schreckliches Ableben verweisen. Verstört und aufgerüttelt beginnt Jonathan nun auf eigene Faust mit Ermittlungen.
Video.de
Mit seinem preiswert produzierten US-Überraschungshit schwimmt auch TV-Regisseur Geoffrey Sax auf der Erfolgswelle, die die Sub-Gattung der Mystery-Horrorfilme á la "Blair Witch Project" oder "The Ring" trägt. Dabei erweist sich sein vorhersehbares Werk als düstere, technisch einwandfrei umgesetzte Gruselmär, die mangels eines kohärenten Plots weitgehend auf bekannte Schockeffekte, verquere Audio-Spielereien und die Präsenz von Alt-"Batman" Michael Keaton setzt. Eine typische Genre-Arbeit für weniger anspruchsvolle Genre-Freunde.
Blickpunkt: Film
Nach sechsjähriger Kino-Absenz (nimmt man einen Gastauftritt in 'First Daughter' aus) hört Ex-'Batman' Michael Keaton in dem Horrorthriller des Regienovizen Geoffrey Sax Stimmen aus dem Jenseits, die ihn um Hilfe anflehen. Aus unserer Welt kann Keaton nach einem überraschend erfolgreichen US-Startwochenende vernehmen, dass er ein respektables Comeback geschafft hat. Einmal mehr zeigte sich - wie zuletzt beim Haunted-House-Horrorhit 'The Grudge - Der Fluch' - der ungebrochene Bann, den übernatürliche Dramen auf das Publikum ausüben.[BR][BR]Drehbuchautor Niall Johnson nimmt das angeblich real existierende 'Electronic Voice Phenomenom' (EVP) als Aufhänger für seine Spukstory. Wie schon in 'Poltergeist' oder zuletzt 'Ring' manifestieren sich Wesen aus dem Jenseits durch das weiße Rauschen eines TV-Geräts. 'White Noise' geht aber noch einen Schritt weiter: Die Geister können auch durch das statische Knacken von Radios und Handys mit den Lebenden kommunizieren. [BR]In just jener Situation findet sich der angesehene Architekt Jonathan Rivers (Keaton) wieder, nachdem seine Frau Anna zunächst vermisst und Wochen später tödlich verunglückt aufgefunden wird. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse, wie unerklärliche Anrufe von Annas Handy, auf die der trauernde Witwer sich keinen Reim machen kann. Dann wird Jonathan von dem wildfremden Raymond (Ian McNeice) aufgesucht, der ihm mitteilt, er hätte eine Nachricht von Anna für ihn. Nach anfänglicher Ablehnung besucht er Raymond, der sein Haus in ein Aufnahmestudio für die Botschaften Verstorbener umfunktioniert hat. Nachdem Jonathan erstmals Annas Stimme auf Band vernimmt, ist er überzeugt und alsbald ebenso besessen wie Raymond. Dieser findet wenig später einen rätselhaften gewaltsamen Tod. Jonathan vernimmt fortan nicht nur die Stimme seiner Frau, sondern kann durch seine übernatürlichen Wahrnehmungen auch anderen helfen. Ein weiterer Plottwist führt ihn auf die Spur eines Serienkillers.[BR]Keaton tritt nach missglückten Komödien wie 'Jack Frost' und 'First Daughter' erstmals wieder in einer ernsthaften Rolle auf. Mit ausdrucksstarken Augenbrauen und gewohnt unterschwellig sarkastischem Flair spielt er den Witwer mit dem sechsten Sinn, der Kontakt mit dem 'Ghost' seiner geliebten Frau aufnehmen will. Letztlich hält der Film nicht ganz, was die reizvolle Prämisse verspricht: Vor allem aufgrund der Unerfahrenheit von Regisseur Sax bleibt die emotionale Komponente leblos wie die herumflimmernden Geisterwesen. Auch Nebendarstellerin Deborah Kara Unger als EVP-Gläubige, die sich mit Jonathan anfreundet, kann in ihrer Rolle wenig an Substanz hinzufügen. Das Gruselelement kommt ebenfalls nur verhalten zum Einsatz, da trotz obligatorischer Schockmomente keine dramatische Spannung aufrechterhalten werden kann. Da die kostengünstige Produktion schon in Kürze schwarze Zahlen schreiben wird, gibt es nichts weiter zu meckern. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Horrorthriller, in dem ein Mann aus dem Rauschen des Fernsehers Hilferufe von Toten hören kann.
Kurzbeschreibung
Nach dem tragischen Tod seiner Frau entdeckt Architekt Jonathan Rivers die unheimliche Wissenschaft des "Electronic Voice Phenomenon" (EVP) - der Prozess, mit dem die Toten mit den Lebenden kommunizieren: über Stimmen und Bilder im statischen, weißen Rauschen elektronischer Geräte. Mit Hilfe des Sonderlings Price, der solche Botschaften aus dem Totenreich systematisch analysiert, gelingt es Jonathan, Kontakt mit seiner Frau Anna aufzunehmen. Und die warnt ihn: Kontakt zu suchen ist eine Sache, sich einzumischen eine andere. Schon bald wird ihm klar, dass niemand kontrollieren kann, was hinter der Tür zum Jenseits lauert...
Produktbeschreibungen
Jonathan Rivers (Michael Keaton) ist Architekt und steht mit beiden Beinen auf der Erde. Nie hätte er daran gedacht, sich ernsthaft mit irgendwelchen Theorien über die Kommunikation mit Toten zu beschäftigen - bis seine geliebte Frau auf mysteriöse Art ums Leben kommt und ein Fremder (Ian McNeice) behauptet, über das "Electronic Voice Phenomenon", kurz EVP, von der Verstorbenen gehört zu haben - im weißen Rauschen von Audio- und Bildaufzeichnungen. Jonathan, von Trauer ebenso wie von Neugier getrieben, forscht nach und lernt Sarah Tate (Deborah Kara Unger) kennen, die über EVP Kontakt mit ihrem verstorbenen Verlobten aufnehmen konnte.
Dann passiert es - Jonathan selbst fängt in Aufzeichnungen Annas Stimme und Bild ein. Ihre Nachricht: Jonathan soll zukünftige Opfer vor einem brutalen Psychopathen retten. Aber die übermittelten Informationen seiner Frau sind schwer zu deuten, und Jonathan ist immer besessener davon, mit ihr zu kommunizieren. Dabei übersieht er die Zeichen bevorstehender Gefahren. Denn nicht alle Wesen auf der anderen Seite haben Gutes im Sinn, und was ist, wenn unsere geliebten Verstorbenen uns tatsächlich erreichen können... wer oder was sonst kann dann aus dem Jenseits nach