Damals war noch nicht daran zu denken, daß sie Mitte der Achtziger mal derartig Beatles-ähnlich werden würden. Zu dieser Zeit noch mit quirligem Keyboarder (dankenswerterweise 79 durch einen weiteren Gitarristen ausgetauscht), der auf dieser Platte und dem zweiten Album "Go" von '78 doch sehr präsent ist und rückblickend den Sound doch etwas altmodisch erscheinen läßt. Im Prinzip sind sich ihre ersten beiden Platten sehr ähnlich: Schnelle, versierte Poppunksongs (Ähnlichkeiten mit den Boomtown Rats oder frühen Cure vorhanden), mit netten Einfällen, variablem Gesang von hysterisch bis gelangweilt und zuweilen tollen Pophooks ("Statue of liberty", "This is Pop" !!!). Höhepunkt auf dieser Platte ist jedoch eine zerhackte, mit schrägen Dubeffekten versehene Version von Dylans "All along the watchtower". Sänger Andy Partridge hechelt wie im Delirium einzelne Satzfetzen, zwischendurch eine an Parodie grenzende Mundharmonika, dazu dieser wilde Rhythmus...absolut toll. Leider hält nicht die ganze Platte dieses Niveau, aber insgesamt ein interessantes Debut, das '79 mit "Drums and Wires" jedoch um ein vielfaches übertroffen wurde und dessen Klasse noch zwei Platten lang gehalten wurde ("Black Sea", 80 und "English Settlement", 82). Nebenbei: Die zweite Platte ("Go") lohnt alleine wegen "Battery Brides" die Anschaffung...