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White Light / White Heat (45th Anniversary)

White Light / White Heat (45th Anniversary)

6. Dezember 2013

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 6. Dezember 2013
  • Erscheinungstermin: 6. Dezember 2013
  • Label: Polydor
  • Copyright: (C) 2013 Universal Records, a Division of UMG Recordings, Inc.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 40:10
  • Genres:
  • ASIN: B00GX08NJG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.377 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Robert Ganser TOP 1000 REZENSENT am 10. Dezember 2004
Format: Audio CD
Es gehört zum guten - und eigentlich schlechten - Ton unter Kritikern, Musikjournalisten und VU-Fans, die Diskografie der Velvets immer wieder auf ein Album schrumpfen zu lassen. Ja, ja, die Velvet Underground, das war die Band vom Lou Reed, welcher der Andy Warhol die Platte mit der Banane produziert hat! Und dann meistens: Punkt. Als ob es keine weiteren nennenswerten Veröffentlichungen mehr gegeben hätte, oder die Folgeplatten nur Variationen des - zweifelsohne phänomenalen - Debütalbums gewesen wären ...

Und warum soll die zweite VU-LP, im Herbst 1967 aufgenommen, zur Jahreswende 1967/68 veröffentlicht, Verkauf gleich null (auch das Bananenalbum verkaufte sich damals nur schwach, um das nicht zu vergessen), ein epochales Werk sein? Weil die Platte so hart und - damals gab's den Begriff in der Musikszene noch gar nicht! - heavy war, dass dagegen die Who und die Cream wie (gute!) Unterhaltungsmusik klangen, nur die Jimi Hendrix Experience konnte da voll mithalten. Weil die Band mutig ohne ohne jegliche kommerzielle Rücksicht gegen alle Konventionalitäten, die Studios damals hatten, anspielte. Weil die Platte großteils wie ein Live-Album klingt (was durch Live-Aufnahmen aus jener Zeit bestätigt ist), ein Live-Album einer Band, die sich von allen Rock'n'Roll-Konventionen frei prügelte und donnerte, und dennoch im Herzen only Rock'n`Roll spielte, den irrsten damals. Weil das Baßspiel und die sägenden Gitarrenriffs Generationen von Bands inspierten, nicht nur große New Yorker wie die Ramones und Sonic Youth, sondern auch The Can und zahlreiche andere.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ohrenarzt am 15. Mai 2003
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Sicher, VU & Nico ist großartig und niemand bestreitet dies ernsthaft. Allerdings erreichten die Velvets ihren Höhepunkt mit diesem Album, dem letzten mit John Cale. Songs, die die nächsten DREISSIG Jahre Musikgeschichte vorwegnahmen und wegweisend für Heavy Metal, Punk, Alternative und Noise Rock sind und blieben. Wem die Produktion zu schlecht erscheint, der sollte einfach LAUTER drehen, denn der Sound wirkt!
Sister Ray forever!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Dezember 1999
Format: Audio CD
Wie schrieb Andy Warhol in seinem den 60er Jahren gewidmeten Buch "Popism" doch richtig: "If any band could fill up seventeen thousand square feet with blasting sound, it was the Velvets."(S.144)
Ein irres 2.Album, diesmal ohne Nico. Experimentierfreudiger waren die "Velvets" nie wieder : Ur-Punk-Rock ("White Light/White Heat"), vertonte "short stories" (The Gift") oder minutenlange Rückkopplungsorgien ("Sister Ray"). Solche monströsen Sounds können immer noch locker mit jeder heutigen Alternativeband mithalten.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Simoner am 17. Juli 2010
Format: Audio CD
gibt es eine musiklaische alternative: velvet underground.

gegen ende des jahres verlor der "wohltäter" andy warholdas interesse an seinen liebkindern velvet underground, so dass lou reed den bostoner geschäftsmann steve sesnick kontaktierte.

der neue manager drängte auf eine gefälligere linie doch lou reed sowie bassist/organist john cale waren strikt dagegen, wollte man seine ideale ja nicht aufgrund von verkaufszahlen verraten.

ihre zweite scheibe bringt mitunter wieder extreme themen. der verzerrte und großartige titelsong "white light" kommt mit einem monotonen rhytmus und einer werbehymmne für amphetamnie daher.
"the gift" erzählt die tragisch-komische geschichte von waldo jeffers, der sich solche sorgen um die treue seiner college freundin macht, dass er sich selbst als geschenk im postpaket verschickt (ist ja billiger)...;-)
cales sstimme im lieblichen walisischen tonfall wird von rhytmn and blues sowie elektrischen gitarrenschnörkeln untermalt.

"lady godivas operation" versieht die mittelalterliche legende mit einer schrägen medizinischen note, zur kunstvollen untermalung tauchen stimmen aus dem düsteren psycho-mix auf.

die absoluten frontalangriffe ala"i heard her call my name" sind benchmarks der band. hier hämmern cale, sterling morrison und mo tucker die gnadenlos rasante rythmusbasis, während einzelkämpfer reed völlih abgehobende, fetzende free-jazz läufe loslässt.
"sister ray" ist der big point (oder big bang) des noise rock: 17 minuten drohen und gewehre, angeschwemmt auf einer flutwelle brutaler feedbacks, dissonanter akkorde und ursprüngichen garagen-gehämmer.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Justen am 18. März 2005
Format: Audio CD
Nach dem Release ihres epoche-machenden DebÃt-Albums mit dem berÃhmten Bananen-Cover von Andy Warhol und dem Ende ihrer Zusammenarbeit mit der Warhol-Szene begaben sich die Velvets ohne Nico Ende 1967 wieder ins Studio um in kÃrzester Zeit ihr stellenweise schlecht produziertes Nachfolge-Album aufzunehmen.
"Charttaugliche" Songs wie "Sunday Morning" oder "I'll be your Mirror" wurden diesmal weggelassen, Ãberhaupt bewegt sich die LP zwischen grotesker Ãœberbetonung der Lyrics (Cales Vortrag von Reeds Kurzgeschichte "The Gift") und krachenden RÃckkopplungs-Orgien bei "Sister Ray, dass alleine 1/2 der LP einnimmt.
Nach dem noch recht konventionellen Titelsong folgt wie schon geschrieben das 9-minÃtige "The Gift", als Kurzgeschichte ganz nett, aber ob es bei mehrmaligen Hören noch ein Erlebnis bleibt wage ich zu bezweifeln...
"Lady Godiva's Operation", ein verrÃckter Lied gepaart mit einer dekandent klingenden Gitarren-Melodie, sicherlich einer besten Velvets-Song, der von dem ebenso mysteriösen ,wie langweiligen "Here she comes now" gefolgt wird.
"I heard her call my Name" kÃndigt sozusagen den krönenden Abschluss des Albums an, wogegen es selber zu chaotisch wirkt, Reeds Gesang ist haltlos und das Gitarenspeil schlicht schlecht.
"Sister Ray", eine 17-minÃtige Rock-Explosion vom allerfeinsten, Tuckers hÃmmerndes Schlagzeug im Hintergrund, darÃber Heavy-Metal-Gitarren und Reeds einfach excellenter Gesang gelegt, radikaler waren die Velvets nie, hier findet sich die Quintessenz von "Heroin", "Black Angel's Death Song" und "European Son".
Gerade weil diese LP so radikal ist, mag ich sie nicht jeden, der das 1. Album mochte, empfehlen, denn wie es schon Cale ausdrÃckte, ist sie absolut "anti-beauty".
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