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ALBUM DES MONATS -- Peter Heymann, Sonic Seducer 12/02
"Sänger Alexander Veljanow scheint mit seiner sonoren Stimme den Herzschmerz der Welt zu bündeln. Ergänzt durch die von Produzent Ernst Horn geschickt eingesetzte minimalistische Instrumentierung ist ein besinnlich-schwermütiges Album entstanden.... Elektronische Klänge kombiniert Produzent Horn auf dem mittlerweile sechstem Album mit Streichereinlagen und mittelalterlichen Melodien. Veljanows Stimme schwebt scheinbar schwerelos über der gefühlvoll wabernden Musik. Und mindestens eines wird beim Hören der CD ganz schnell klar: Der Sommer ist noch weit." 4 von 5 Sternen -- STERN.de 2002
"White Lies Wer als Dark-Wave-Band ohne großes Airplay und Mediengetöse souverän direkt auf Platz neun in den deutschen Charts einsteigen kann, muß sich schon deutlich von der Vielzahl deutscher Schwermutbarden abheben. Den Lakaien gelingt dies durch eine in dieser Szene eher selten anzutreffende Musikalität. So war Soundtüftler Ernst Horn einst Kapellmeister in Karlsruhe. Und Alexander Veljanov hat nicht nur eine imposante Gruft-Tolle, sondern vor allem eine unverwechselbar charismatische Stimme. Diese Qualitäten zeichnen auch "White Lies" (Columbia/Sony) aus, selbst wenn es wieder an manchen Stellen arg pathetisch-getragen zugeht. Dafür kommen die Texte fast ganz ohne die gängigen Düster-Klischees aus: Für Songtitel wie "Life is a sexually transmitted disease" gibt`s einen klaren Originalitätsbonus." -- Schwäbische Zeitung 12.02.02
Zwar wirken Deine Lakaien auch auf diesem Album betont düster, aber zum ersten Mal schleicht sich auch so etwas wie Hoffnung und bittersüsse Melancholie in Ihre einzigartigen Soundkreationen, fast als hätten sie einen Gegenpol zu ihrer dunkelsten und hoffnungslosesten Veröffentlichung „winter fish testesterone" kreieren wollen.
Und was soll man noch sagen ? Selten klang die Band besser als auf „white lies", auf keinem ihrer vielen herausragenden Alben glänzte dieser dunkle Diamant der deutschen Musiklandschaft schillernder und strahlender.
Mit dem Opener „ wunderbar" ( bei dem der Titel wirklich Programm ist...) dem atemberaubend schönen Track „where you are" sowie den Highlights „silence in your eyes", „fleeting" , „prayer" und dem etwas abfallenden „one minus one" ist die ruhige, romantische Seite der Band gleich sechsmal auf dem Album vertreten und auch „ Kiss" ,ein tanzbarer Ohrwurm sowie „Generators" können auf ganzer Linie überzeugen.
Nur mit „stupid" liegen die Lakaien etwas neben der Spur, aber das läßt sich bei der Qualität der übrigen Songs leicht verschmerzen.
Veljanov und Horn haben wieder einmal fantastische Arbeit geleistet ( wenn man „stupid" einmal ausklammert ) und mit „white lies" Ihre vielleicht beste CD vorgelegt. Neulingen kann ich „White lies" als Einstieg in die traurig-schöne Welt der beiden Künstler nur wärmstens empfehlen. Fans können hier blind zuschlagen.
Laßt euch von dieser Platte verzaubern.
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