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Kundenrezensionen

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am 14. September 2013
Es scheint bei einigen Möchtegern-Filmkritikern in letzter Zeit immer mehr in die Mode zu kommen, sich einen klar und deutlich als "Actionfilm" angekündigten Streifen anzusehen und direkt nach dem Verlassen des Kinosaals akribisch jedes Logikloch auf die Größe des Bodensees auszuweiten. Dazu will ich im allgemeinen etwas sagen: White House Down will, wie jeder andere Actionfilm auch, primär nur unterhalten. Sinnfragen sollen nicht gerade beim Zuschauer geweckt werden, wer auf politische Leckerbissen abfährt, ist in Filmen wie "Zero Dark Thirty" besser aufgehoben. Klar wird niemand auf diese Art das Weiße Haus tatsächlich übernehmen können, aber wenn die bösen Jungs nach 5 Minuten geschnappt werden, was machen wir dann mit dem Rest des Films?

Wie dem auch sei, ich komme gerade aus dem Kino und zerbreche mir nicht den Kopf darüber, wie man mit Javelins im Auto durch Washington düsen kann, wieso die Storyline nach 20 Minuten bereits komplett vorhersehbar war und warum genau (LEICHTER SPOILER) eine Uhr in der Tasche (wieder mal) einen Tod verhindert hat. Stattdessen fand ich ein gewisse Verfolgungsjagd über den schönen Rasen vorm Weißen Haus äußerst unterhaltsam. Wie so viele anderes Szenen auch. White House Down hat einige dieser Actionszenen, die nicht so over the Top gestylt sind wie bei anderen bekannten Streifen. Keine Wurfmesser, keine Zeitlupenfahrten, nur solide Action. Die Spezialeffekte sind meist gelungen, und die Dummheit der sensationsheischenden Presse sind auch recht gut aufgenommen. Im Sinne von: "Hey, das Mädchen, das die Terroristen gefilmt hat, ist zwar noch drin, aber wir zeigen trotzdem ein Foto von ihr im Fernsehen!"

Den einen Stern Abzug gibt es übrigens für eben jenes Mädchen. Mal ernsthaft, muss es immer eine Tochter geben, die sich entführen lässt, um der Story mehr "Dramatik" zu verleihen? Dieser abgenutzte Trick geht mir langsam auf den Zeiger.
Ansonsten bin ich nun sehr gesättigt. Als Actionfan kann ich wohl sagen, dass White House Down bisher der beste Actionstreifen des Jahres für mich ist. Jamie Foxx ist übrigens eine ausgezeichnete Besetzung, und Channing Tatum, der bisher wohl eher unbekannt im Actiongenre ist, macht auch eine recht gute Figur. Und ja, wir bekommen sehr viele amerikanische Flaggen zu sehen. Und auch eine große Schüssel voll gutem amerikanischen Patriotismus. Aber ernsthaft Leute, einen Film namens "White House Down" als Vorlage für Ami-Bashing zu benutzen, kratzt an der Grenze des guten Geschmacks. Das mein ich ernst. Fazit: Actionfans dürfen sehr gern reinschauen. Die Menschen, die alle anderen Probleme hinter sich gelassen haben und sich nun über NSA, Steinbrücks Mittelfinger und Logik in Actionfilmen aufregen: Bitte draußen bleiben! Obwohl ich über eure 1Stern-Rezensionen immer gut lachen kann.
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am 16. Juli 2016
Bewertung:
Film:
Story: 2/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 4/5 Sterne
Humor: 2/5 Sterne
Action: 4/5 Sterne
Spannung: 2/5 Sterne
Gefühl: 2/5 Sterne
Anspruch: 0/5 Sterne
Effekte: 3/5 Sterne
Gesamt: 4/5 Sterne

Fazit: Bei der Filmbewertung ist die vorherige Erwartungshaltung natürlich wichtig. Wenn man also Cover und Trailer sieht sowie den Namen Emmerich liest, was erwartet man da? Mit Sicherheit keine ausgefeilte Thrillerstory ohne Logiklöcher. Auch nicht wirklich eine Neuerfindung des Genres oder schauspielerische Glanzleistungen. Nein, ich wollte einfach einen soliden Actionkracher sehen, der mich rund zwei Stunden gut unterhält... und genau das bekommt man hier auch für sein Geld. Anfangs braucht "White House Down" zwar etwas Anlaufzeit, beginnt dann jedoch mehr und mehr Spaß zu machen. Channing Tatum und Jamie Fox ballern sich humorvoll ironisch durch das Weiße Haus, welches quasi zum dritten Hauptdarsteller inszeniert wird. Popcornkino, nicht mehr, nicht weniger.
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am 23. Oktober 2014
Mit "White House Down" lieferte R. Emmerich US-Popcorn-Kino in seiner Reinstform ab:
Laut, schnell, viel Krawumm, irrwitzige Situationen, null Logik, flotte Sprüche - und es macht riesen Spaß!

Die Effekte sind gewohnt erstklassig, die Action ein Augenschmaus, der Sound bläst die Gehörgänge frei, sämtliche Schauspieler (insbesondere Jamie Foxx & James Woods) sind gut aufgelegt und die Situationskomik kann ebenfalls überzeugen.

"Stirb Langsam" als...naja...hohles Mainstream-Family-Entertainment in der Softice-Version - Hirn aus und rein ins Vergnügen.
Das es sich hierbei um einen PG-13-Film handelt (und entsprechende Härten nicht erwartet werden dürfen), ist locker zu verkraften.
Wer auf gut getimte Zerstörungsorgien mit Endlosgeballer - vollgestopft mit prima CGI-Effekten steht, der wird hier bestens bedient!

Columbia's Blu-ray bietet qualitativ Referenzklasse:
Messerscharfes, lupenreines Bild, fetziger Sound das sich die Balken biegen und Bonusmaterial bis zum Abwinken.

Film: 4/5
Blu-ray: 5/5
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John Cale (Channing Tatum) hat sich als Personenschützer für den US-Präsidenten beworben und kommt mit seiner Tochter zum Vorstellungsgespräch, dass nicht erfolgreich ist. Zum Trost nehmen beide wenigstens an einer Führung durch das Weiße Haus teil, bei der ihnen sogar Präsident Sawyer (Jamie Foxx) über den Weg läuft. Das Chaos bricht aus, als nach der zur Ablenkung inszenierten Sprengung der Kuppel des 3 km entfernten Kapitols eine als Kinotechniker eingeschleuste paramilitärische Einheit das Gebäude besetzt und Geiseln nimmt ...

WHITE HOUSE DOWN beginnt vergleichsweise ruhig mit einer Einführung der handelnden Personen und nimmt nach 30 Minuten (Sprengung der Kapitol-Kuppel) ein nahezu atemloses Tempo an. Erfolgsregisseur Roland Emmerich bietet erneut rasante Action und überzeugende CGI-Effekte. Über den gewaltigen US-Patriotismus kann ich mich nicht wirklich erregen - denn das war bei Emmerich und der Filmthematik wohl nicht anders zu erwarten. Besonders Cales altkluge Tochter steuert Phrasen bei, während Obama-Verschnitt Sawyer in Turnschuhen aus der gepanzerten Limousine mit der Panzerfaust feuert. Ernst nehmen sollte man das Ganze also nicht - wobei Emmerich das wohl doch tut.

Die Blu-ray von SONY bietet den Film in hervorragender Bild und Tonqualität (Deutsch/Englisch in 5.1 DTS-HD MA). Das 60-minütige Bonusmaterial (komplett deutsch untertitelbar) beinhaltet die üblichen Produktionsberichte und Interviews. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem Schuber (O-Card, mit aufgedrucktem FSK-Logo) sowie beiliegender Ultraviolet-Copy-Lizenz (gültig in Deutschland/Österreich/Schweiz) ausgeliefert. Leider verzichtet SONY nunmehr selbst bei teuren Erstauflagen auf ein Wendecover innerhalb der Amaray-Hülle - für Sammler schon ein Ärgernis.

Als technisch perfekter Actionfilm empfehlenswert!
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am 9. März 2016
Einer meiner Lieblingsactionfilme. Der Humor ist klasse, die Action ist nach meinem Geschmack, die Story ist gut. Absolut unterhaltsam. Ich empfehle den Film mit Originalton und Surroundsound-Anlage zu schauen (so wie jeden Action- und Sciencefictionfilm).
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am 17. März 2014
Ich will nicht lang rumquatschen. In Konkurrenz stehen Olympus Has Fallen von Antoine Fuqua (Tränden der Sonne, Shooter, Training Day) und White House Down vom Altvater des Weltuntergnags Roland Emmerich (2012, The day after Tommorow, Godzilla).

Emmerich ist in meinen Augen unschlagbar hinsichtlich epischer und von CGI Effekten aufgedröhnter Weltuntergangsszenarien. Ich gehöre auch zu der Minderheit, die 10.000 B.C. total geil finden. Allerdings ist dieser Stoff hier eher was für Produzenten / Regisseure a al Steven E. de Souza (Stirb Langsam 1+2) oder John McTiernan (Jagd auf roter Oktober) oder eben einen Antoine Fuqua, der mit Tränden der Sonne und Training Day gezeigt hat, das er es in punkto Action und Dramatik drauf hat.

Emmerichs weißes Haus wird von überzeichneten Möchtegernsöldnern mit Maschinengewehren in einem eher unrealistisch leichten Handstreich eingenommen, die mit einem verbitterten Chef des Secret Service zusammenarbeiten. Typischer Stoff, Klischee hoch zehn, der Mann ist sauer, weil sein Sohn in einem unnötigen Krieg gestorben ist, den Obamazwilling Jamie Foxx angezettelt hat - oder so ähnlich. Der Held ist Weichbirne Channg Tatum - in meinen Augen der talentfreiste Darsteller zur Zeit - dem ich spätestens seit GI Joe gar nichts mehr abkaufe. Seine Tochter, Mega Fan des weißen Hauses und allem was mit amerikanischem Hurra- Pathos zu tun hat (nein sie steht nicht auf Monster High), wird mit Opfer der Intrigen und zur Geisel. Der Bösewicht ist James Woods, dem ich das durchaus abkaufe, aber er spielt nicht bei weitem die Härte eines zu allem entschlossenen Gegenparts, die man sich von jemandem erhofft, der gerade das weiße Haus eingenommen hat. Ziel ist natürlich wie so oft, die Abschusscodes der ameriaknischen Atomwaffen in die Pfoten zu bekommen.
Der Präsident ist der obercoole Jamie Foxx, der zu allem einen passenden Spruch auf Lager hat und ... ohne Witz ... Zeit hat, seine schwarzen Botten gegen Sportschuhe einzutauschen - jetzt hätten es noch Air Jordan sein müssen, dann wäre ich umgefallen vor Lachen. Channing ist Bewerber für den Secret Service aber irgendwie ne Nummer zu klein dafür und wurde von seiner ehemaligen Schulfreundin als nicht gut genug befunden. naja das Ende will ich nicht verraten ... jedes Klischee wird bedient und ohne viel Blut in all der augesetzten Dramatik und Brutalität zu sehen, kommt alles zu einem .... Ende.

Fuquas weißes Haus wird von nordkoreanischen Terroristen mit Hilfe von Gunships (Frachflugzeuge die schwer bewaffent sind) und einer stark bewaffneten Bodentruppen (Müllwagen umfunktioniert zu Panzerfahrzeugen mit eingebauten schweren Maschinengewehren) in einem alles vernichtenden Feuergefecht eingenommen. Der Bösewicht ist ein bekannter aus The Fast and the Furios, Jams Bond Day stirb an einem anderen Tag, und wirklich hervorragend besetzt und als Bad Guy absolut glaubwürdig. Aaron Eckhart als Präsident der mit seinem Sohn verdauen muss, dass seine Frau über die Wupper ging kommt deutlich kerniger und smarter rüber als Jamie Foxx, verzichtet auch auf Sportbotten und ist der beste Kumpel von Action Gigant Gerard Butler - der hier als Held auch als solcher wahrgenommen wird. Butler ist ohnehin die Reinkarnation eines 80er/90er Jahr Bruce Willis und spätestens seit Gamer und Gesetz der Rache (auch mit Jamie Foxx) einer der besten Action- Darsteller derzeit.
Hier gibt es auch Blut und Action ohne Ende. Hier wird tatsächlich mächtig ausgeteilt und nicht nur so getan. Hier schmeckt man förmlich, das die Kacke am Dampfen ist. In Emmerichs Film glaubt man nicht einen Augenblick, dass es wirklich ernst ist, was da abläuft. Etwas nervig ist die mit eingeschlossene Verteidigungsministerin die sich ordentlich vermöbeln lässt und trotzdem noch patriotisches Phrasen von sich gibt *kotz*. Cole Hauser ist ebenfalls einer der unterschätztesten Darsteller Hollywoods. Er darf das dramatische "Olympus has fallen" von sich geben. Ich fand ihn schon in Pitch Black gute und insbesondere in Tränen der Sonne, als einer der wenigen die ziemlich unbeschadet aus dem Dilemma rauskommen.

Fazit:
Emmerichs Weißes Haus Desaster ist eine große Portion Weichspüler- Action mit Hurrapatriotismus und FSK 12. was will man da erwarten. Klar Stalingrad war auch ab 12 und hat abgetrennte Gliedmaßen gezeigt - nicht das ich das als Benchmark für einen guten Actioner voraussetze - aber sind wir doch mal ehrlich. So ein Thema kann und darf nicht ohne Blutvergießen auf die Leinwand. Wie käme es uns denn vor, wenn man die mächtigste Bude der Welt ohne Opfer einnehmen könnte ;-)

Fuquas Weißes Haus Desaster bringt kernige, blutige, ernsthafte Action auf den Plan. Wer Stirb Langsam gut findet, findet wahrscheinlich auch OHF gut. Gerard Butler und Aaron Eckhardt harmoniseren hervorragend. Bei Foxx und Tatum hat man oft den Eindruck, dass Foxx dem Tatum gern mal einfach so ... so einfach nur ein bissl ... mit den Turnschuhen in die Fresse treten will, weil der so ekelhaft schmierig ist :-)

Das Ende vom Lied, Whie House down kann man durchaus abends auf dem Sofa gucken, Olympus has fallen hingegen ist ein Film, den man sich kauft und immer wieder gucken kann.
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am 4. Juni 2015
Viele Rezessionen zerrreißen diesen Film regelrecht und normalerweise bin ich ebenfalls sehr anspruchsvoll was Story und Tiefe angeht. Aber mal ganz ehrlich, dieser Film nimmt sich selbst nicht ernst und deshalb sollte man es auch nicht tun. Er ist kein knallharter Thriller mit Tiefgang und verschwörerischer Story. Diese ist bekannt und allzu vorhersehbar, ja und eine ganze Menge ist wirklich schwachsinnig (alleine die Szene mit dem Auto..).
Dafür hat er Witz und die Schauspieler versprühen einen Charm, der diesen Film ideal macht für einen netten Popcorn-Abend vor dem Fernseher.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Prinziep erinnert er stark an Stirb Langsam.

Möchte ich Anspruch, schaue ich was anderes. Möchte ich mich berieseln lassen, genau richtig! ;)
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am 31. August 2014
Wie auch der einige Monate vorher erschienen Action-Kracher "Olympus Has Fallen" geht es hier um die brutale Übernahme des Weißen Hauses durch Terroristen.

Die absoluten Stars dieses Filmes sind Channing Tatum und Jamie Foxx. Zusammen sorgen sie sowohl für knallharte, halsbrecherische Action als auch für coole Sprüche, wodurch die Rache-an-den-USA-Story aufgeheitert wird.

Ob es wirklich so einfach ist, das Weiße Haus zu übernehmen wie hier gezeigt wird ist mal dahingestellt. Solange man so wie hier bestens unterhalten wird, ist alles gut.

Manche werfen dem Film zu viel Patriotismus vor, aber was solls! Das gehört halt zu Hollywood irgendwie dazu.
Definitiv einer der Blockbuster des Jahres!
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am 17. Februar 2016
Ein toller Action-Film. Nicht langweilig. Jamie Fox als Präsident der USA hervorragend gespielt. Wer gerne Action mag, ein muss. Als Abspann das beste Lied von den Rolling Stones "Street Fighting Man". Echt Stark.
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am 11. Juli 2015
...das sich glücklicherweise selbst nicht zu ernst nimmt. Dabei manchmal grotesk komisch, wenn eskalierende Gewalt gefolgt wird von einer Situation, über die man einfach lachen muss. Emmerich hat dick aufgetragen als alter Amerikaliebaber und Narziss, der sich selbst zitiert (wie eitel muss man dazu eigentlich sein?). Wer es sich auf dem Sofa gemütlich machen will und zwei Stunden Popcornunterhaltung sucht, wird hier bestens bedient, alle anderen lieber nicht (aber denen ist meist eh nicht zu helfen, denn die wollen ja ihre 1--Stern-Rezension schreiben, um sich abzureagieren....;-)
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