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White Gold [Englisch] [Taschenbuch]

Giles Milton
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Hodder & Stoughton; Auflage: New Ed (9. Mai 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0340794704
  • ISBN-13: 978-0340794708
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Writer and journalist Giles Milton specializes in the history of travel and exploration. His latest literary adventure, White Gold, is the story of Thomas Pellow, a Cornish cabin boy who was captured at sea by a group of fanatical Islamic slave traders—the Barbary corsairs, taken in chains to the great slave markets of Algiers, Tunis and Salè in Morocco and sold to the highest bidder. Pellow’s purchaser happened to be the tyrannical sultan of Morroco, Moulay Ismail, a man committed to building a vast imperial pleasure palace of unsurpassable splendour built entirely by Christian slave labour. After enduring long periods of torture Pellow converted to Islam and became the personal slave of the sultan for over two decades—including a stint as a soldier in the sultan’s army—before finally making a dramatic escape and return to Cornwall. The account is supported by the unpublished letters and manuscripts of slaves and the various ambassadors sent to free them. This is an excellently written account of the history of the white slave trade. Pellow’s story is an extraordinary one but the real interest lies in the picture Milton builds of life in the slave pens and especially of daily life at the court of the spectacularly barbaric Moulay Ismail. --Larry Brown -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

'Giles Milton has a gift for searching out odd and forgotten corners of history and turning them into bestselling books... this is not a dry history, but a full-blooded narrative closer in style to a historical novel than to an academic study.' -- William Palmer, Literary Review 20040704 'Milton's story could scarcely be more action-packed, and its setting and subsidiary characters are as fantastic as its events.' -- The Sunday Times 20040704 'An extraordinary story which few people will be at all familiar with... an exciting and sensational account of a really swash-buckling historical episode' -- Philip Hensher, Spectator 20040704 Giles Milton's narrative races along as he stitches together a story of heroism, sacrifice and misplaced zeal, painstakingly researched from contemporary writing and records' -- Observer 20040704 'Giles Milton... has crafted an inspiration for those of us who believe that history can be exciting and entertaining' -- The Times 20040704

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Briten niemals Sklaven? 10. Juni 2005
Von kyrrdis TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wurden die europäischen Küsten bis hinauf nach Skandinavien, sowie Handelsschiffe vieler europäischer Nationen regelmäßig von nordafrikanischen Piraten von der Barbareskenküste überfallen und es wurde vor allem eine heißbegehrte "Ware" verschleppt: weiße, europäische, christliche Sklaven. Es waren im Lauf der Jahrhunderte mehrere Tausende, wenn nicht mehr, denen dieses Schicksal widerfahren ist.

Milton beschäftigt sich im vorliegenden Buch mit diesem sehr unbekannten Kapitel der europäischen Geschichte. Als Basis dienen ihm die Aufzeichnungen des Cornen Thomas Pellow, der im frühen 18. Jahrhundert als Junge versklavt wurde, um über 20 Jahre unfreiwillig in den Diensten des tyrannischen Sultans von Marokko zu stehen. Anhand von Pellows Memoiren und denen anderer ehemaliger Sklaven, sowie von Briefen zeichnet Milton nicht nur ein detailliertes Bild des Lebens dieser Menschen, sondern auch vom Leben am Hof eines unberechenbaren orientalischen Fürsten.

Ein hochinteressantes, sehr fesselnd geschriebenes Buch über einen bisher eher unbeachteten Abschnitt der europäischen Geschichte.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Als die Francis im Sommer 1715 ihren Heimathafen an der Küste Cornwalls verließ, ahnte keines der 52 Besatzungsmitglieder, dass die gewinnversprechende Reise nach Genua für den Großteil der Crew keine Wiederkehr mit sich bringen sollte. Erst 23 Jahre danach sollte es dem 11jährigen Kabinenjungen Thomas Pellow (dem Neffen des Kapitäns der Francis, John Pellow) gelingen den Weg zurück in die Heimat zu finden. Da hatte Pellow bereits eine faszinierende Lebensgeschichte vorzuweisen und konnte diese zu einem Bericht verarbeiten, der lange Jahre als übertrieben gehandelt wurde. Doch wie Giles Milton beweist haben die Berichte von Konsuln und Zeitgenossen Thomas Pellows dessen scheinbar unglaubliche Geschichte im Nachhinein doch bestätigt.

Somit kann Pellows Geschichte als eindrucksvoller Zeitzeugenbericht eines christlichen Sklavens in Nordafrika gesehen werden, der alle Stufen eines Sklavenlebens ertragen musste. Insgesamt dürfte sich die Zahl der einst in den Sklavenpferchen Marokkos und der Barbareskenstaaten gelandeten Europäer auf eine Million belaufen haben. Unter der Herrschaft Sultan Mulai Ismails gelang es Marokko erstmals zu vereinen und sich von den eher lose organisierten und vom Osmanischen Reich abhängigen Barbareskenstaaten abzugrenzen. Mulai Ismail benutzte seine Sklaven nicht nur zum Bau der größten Palastanlage der Welt, sondern auch als außenpolitisches Druckmittel und Verhandlungsmasse um Waffenlieferungen und Entschädigungszahlungen zu erpressen. Besonders mit der europäischen Waffenhilfe und Versprechungen der englischen Könige sie im Falle eines Waffengangs mit Spanien zu unterstützen waren es womit Mulai Ismail seine Position gegenüber der spanischen Großmacht zu stärken versuchte. Doch selbst Weltmächte die augenscheinlich die Meere beherrschten waren vor den Korsaren von Sale nicht sicher, welche im 17. Jahrhundert sogar schon englische Küsten heimgesucht hatten.

Wie diese Sklaven leben mussten verrät "White Gold" ebenso wie es eine Antwort auf die Frage gibt, warum dir nordafrikanischen Piraten es gerade auf die Besatzungen und nicht die Fracht der im Mittelmeer kreuzenden Handelsschiffe abgesehen hatten. Mit menschlicher Fracht ließ sich fast bedeutend mehr verdienen als mit Truhen von Gold. Das weiße Gold machte es Mulai Ismail möglich sich derart prachtvoller Paläste zu schaffen und seiner Prunksucht zu frönen. Dabei ging er mit seinen Sklaven mehr als fahrlässig um, bei den Bauarbeiten starben ganze Bautrupps durch Unterernährung oder drakonische Strafen. Besser hatten es da scheinbar schon die an bedeutende Mitglieder des Hofstaats oder Kaufleute verkauften Sklaven, wie Thomas Pellow der sich dank seiner schnellen Auffassungsgabe zum Wächter von Mulai Ismails Harem und schließlich sogar eines Truppenführers der Renegaten-Heere emporarbeiten konnte. Doch um die Gunst des Sultans und seiner Schergen zu erlangen mussten sich Sklaven wie Pellow zur Konversion und einer öffentlichen Beschneidung bereit erklären. Selten taten sie das freiwillig, denn meist wurden sie durch Folter dazu gezwungen und waren auch nachher noch schutzlos der Willkür ihrer Herren ausgeliefert. Zudem galten die konvertierten Sklaven nun nicht mehr als Christen, weshalb sie vom Rückkauf durch Vertreter ihrer Heimatländer ausgenommen waren. Die Renegaten galten als Verräter.

Pellows Geschichte mag nur eine von vielen gewesen sein, doch sie ist mit Sicherheit eine der wendungsreichsten und erlaubt tiefe Einblicke in die Lebenswelten christliche Sklaven. Dazu kommt dass Giles Milton die Geschichte Pellows detailreich um die Hintergründe erweitert hat. So erfährt man auch von einer späten Rache der Pellows als Admiral Edward Pellew 1816 die britische Mittelmeerflotte beim Bombardement Aligers anführte und damit die Befreiung von 1000 christlichen Sklaven ermöglichte.

Nun zu Miltons Erzählung. Der britische Publizist versteht sich darauf Geschichte spannend und vor allem sehr plastisch zu erzählen, ohne dabei die historischen Fakten zu vergessen. Milton vereint eine Erzählung des persönlichen Schicksals eines Jungen und heranwachsenden Mannes mit dem von tausenden Sklaven und der Geschichte der Piraterie im Mittelmeer, speziell den Piraten von Sale.

Fazit:
Sehr plastisch und packend erzählte Geschichte.
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Amazon.com:  5 Rezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The Other Slavery 19. November 2004
Von R. Hardy - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
A mere few centuries ago, both Islam and Christianity, which proclaimed themselves models of righteousness and compassion, were involved in the African slave trade, destroying the lives of millions. The history of the slaves and the slavers has been told many ways since then. Less well known is another form of slavery, the capture of about a million Europeans and Americans by Islamic slave traders, ending only in 1816. The history of this other trade forms the basis for the particulars in _White Gold: The Extraordinary Story of Thomas Pellow and North Africa's One Million European Slaves_ (Hodder and Stoughton) by Giles Milton. Milton seems to have done prodigious research (as he did for his previous bestseller, _Nathaniel's Nutmeg_), and has done his best to bridge the many gaps in Pellow's own story, producing a narrative that is often exciting and always informative.

Pellow, born in 1704 and raised in the Cornish fishing village of Penryn, wanted to run away to sea, despite the constant threat of ships being taken by the Barbary pirates. He was eleven years old when his uncle's ship was captured, and he became property of the sultan, the Moulay Ismail; the author could not have asked for a more repulsive or fearsome villain. His 25,000 white slaves were given to the enormous project of making a palace that extended for miles, packing wet lime and earth to make the enormous walls and covering it in marble and mosaics. He could not abide disobedience, even when it was merely in his imagination, and slaves and courtiers were often tortured or beheaded by his whimsy, even at his own hands. Readers should prepare for extreme unpleasantness in the descriptions of the horrors of the cells or the tortures such as the bastinado, by which a slave would be suspended upside down and the soles of his feet beaten until they were raw. Pellow converted under torture to Islam, which helped change his fortune, but he was a captive for twenty-three years, constantly wishing he were back home. He became guardian of the harem, leader of soldiers in military campaigns, and even a slave hunter, before his escape attempts finally succeeded.

Pellow was able to write the obligatory first-person account of his trials under the Turk, from which, understandably, Milton has drawn frequently. He did not live to see any end to the threat of enslavement by the fanatical Muslims which took another century to come. Strangely, Sir Edward Pellew, a distant relative, was in charge of the fleet that arrived in Algiers in 1816, bombarding the city, liberating the slaves, and permanently ending the European slave trade. Milton describes how inflamed the British press and Parliament became at the thought of their own citizens in chains, but also explains how little care they showed for black slaves shipped out of Guinea for their own use. There is little specific to compare here with our own current difficulties with the region, except that horrors, misunderstandings, and religious fanaticism seem to be an unending part of this history. _White Gold_ is, however, a riveting story of eventual triumph over long odds, and enormously entertaining.
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Excellent book! 17. Februar 2010
Von A. Garcia - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
This book is VERY interesting. It tells the story of this young boy who is captured by the north Africa pirates and made a slave of the sultan in Morocco. I really recommend it!
Nice way to break prejudice about the history of slavery 28. November 2011
Von Dante A. Moss - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
This is a nice book describing the ugly face of slavery, how humans were forced to act as property, taken away from their homelands by force. The nice angle the author takes, is that it deals with the european slaves, and how they were subject to the same inhuman treatment that other peoples of the world have suffered in different times, and different regions. I recommend this book for those who want to look at this tragedy through the eyes of an european slave: the same horror described by other who were deprived from their basic freedoms.
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