Die Kurzbeschreibung stimmt hier tatsächlich mal. Das Buch wird aus 3 verschiedenen Sichtweisen erzählt: den ermittelnden Polizisten, dem Täter selbst und aus Sicht (als einziges in Ich-Form geschrieben) des Hauptakteurs Matt Wells. Später kommt noch eine vierte Erzählschiene über 3 Männer hinzu, die man anfangs nicht recht zu den bisherigen Geschehnissen zuordnen kann, es wird aber nach und nach klar. Durch diese verschiedenen Sichtweisen, erlebt man die Taten quasi mehrmals, was aber nie langweilig wird, da immer neue Erkenntnisse der jeweiligen Personen hinzu kommen. Der Autor versteht meiner Meinung nach sein Handwerk und weiß, wie man Leser an ein Buch fesselt. Er schreibt so, das man vieles erfährt, aber doch im Dunkeln tappt, allerdings ohne zu denken es würde einem etwas vorenthalten.
Meine Meinung:
Wie man ja schon erkennen kann, bin ich begeistert von dem Buch! Von dem Autor habe ich vorher noch nie etwas gehört. Die erste Hälfte des Buches ist schon sehr spannend, aber ab ca. Seite 200 wird es nochmal einen guten Tacken spannender, denn hier wendet sich etwas entscheidendes, was ich natürlich nicht verraten möchte, ihr müsst es schon selbst lesen :)
Für die Zartbesaiteten sei noch gesagt, es wird von Seite zu Seite blutrünstiger und fieser. Der Autor geht mit den Beschreibungen zwar nicht so sehr ins Detail, doch es reicht um sich alles vorzustellen.
Was ich noch sehr angenehm an diesem Thriller finde, ist etwas was man nicht allzu häufig findet. Ich finde, er ist sehr logisch! Die Personen "pienzen" nicht rum und tun alles was in ihrer Macht steht um White Devil zu überführen.