Kim Basinger spielt eine Frau, die sich mittlerweile aufgegeben hat, welche sich in ihrem Haus vergräbt und scheinbar kaum noch teil nimmt am wirklichen Leben. Grund dafür ist ihre Ehe mit einem Typen, der immer wieder betrunken ist und ihr regelmäßig Gewalt antut.
Kurz vor Weihnachten, es gab wieder Stress mit ihrem Mann, fährt Kim zu einem Einkaufscenter, um etwas Geschenkpapier zu besorgen. Leider ist der Parkplatz überfüllt und ein Wagen, welcher zwei Plätze auf einmal belegt, sorgt dafür, dass sie ihren Frust, welchen sie auf ihr Leben und ihren Mann hat, kurz etwas Luft verschafft. Sie schreibt ein paar erboste Worte auf einen Zettel und pappt diesen an die Windschutzscheibe des "Falschparkers". Der Falschparker dann, bei welchem es sich um vier böse Buben handelt, sieht dieses als Kriegserklärung und macht Jagt auf Kim Basinger.
Die Handlung ist recht einfach gestrickt und der Stil des Filmes ist schnörkellos. Kein nerviges Kammeragewackle, keine hecktischen Schnitte.
Der ganze Film erinnert ein wenig an die "Rächer"-Filme aus den 80ern und da ich diese Filme sehr mag, hab ich mich auch durch "While she was out" sehr gut unterhalten gefühlt.
Hier und da erscheinen einem einige Reaktionen der Hauptdarstellerin als unlogisch, nicht nachvollziehbar. Vor allem der Wandel am Anfang, welcher etwas lasch umgesetzt wurde, fällt negativ auf.
Auch wundert man sich, dass Kim Basinger die ganze Zeit einen Werkzeugkasten mit sich schleppt, als hätte sie es geplant, einen Verfolger nach dem Anderen mit dem Inhalt des Werkzeugkoffers auszuschalten. Komisch ist auch, dass die Jungs Kim nie zu greifen bekommen, auch wenn diese gerade mal 2 Meter vor ihnen rennt. Ja sie treffen sie noch nicht einmal mit der Pistole aus dieser Entfernung.
Tja, wie ich schon schrieb, ganz im Stile der 80er Movies :)
Die Gewaltszenen in diesem Film sind rar, dafür aber teils recht deftig, so dass es mich wundert, dass dieser Film ab 16 frei gegeben wurde.