Morgan Spurlock hat mit seiner Doku: Super Size Me schon die Amerikaner und Ihre ungesunde Lebensweise durch den Kakao gezogen, indem er sich 30 Tage lang nur von Fast Food ernährt hat und sich strengen ärztlichen Kontrollen unterzogen hat, um die gesundheitlichen Verschlechterungen seinens Allgemeinzustandes darzustellen. Viele haben an dem Film ergötzt, andere wiederrum bei der Hälfte angewidert ausgeschaltet.
In seinem neuen Film: Where in the World is Osama Bin laden? stellt er wiederrum die Amerikaner an den Pranger, die mit den Kriegen "War on Terrorism" mehr unheil angerichtet haben, als Gutes geschaffen haben. Der Zündstoff für die Doku kam Spurlock, als ihm seine Frau mitgeteilt hat, dass Sie schwanger sei. Spurlock fasste daraus den Entschluss sich nach dem ultimativen Bösen "Osama Bin Laden" auf die Suche zu machen, dass sein Kind in einer heilen Welt aufwachsen kann.
Dazu reist er in die betroffnen Länder, wie z.B. Israel, Afghanistan, Palästina, Pakistan, etc. um viele Menschen zu treffen, die ihn vl. weiterhelfen können, den Bösewicht Osama zu finden. Das ganze artet eher in eine politische Kontroverse aus, anstatt einer Hasenjagd. Der Film hat etwas Ernsthaftes, aber ist auch gepaart mit viel Humour, da sich auch die Interviewten schnell klar werden, dass das ganze nicht so ernst gemeint ist. Trotzdem ergeben sich zwischen Spurlock und den Leuten interessante Diskussionen, die in manchen Fällen aber auch abgebrochen werden musste, da viele sich zu prisanten Themen wie USA, Politik, Islam, usw. nicht äußern wollen.
Ich war sehr überrascht von dem Film, da ich mir mehr ein Klamauck vorgestellt habe, als tiefsinnige Themen zu Politik und Religion. 4/5 Sterne