Abstrus und unnahbar wirkt dieses Album mit dem langen Titel beim ersten Hören. Unklar und verstrickt. Von den verzerrten Gitarren und den merkwürdig aufgebauten Synthieklängen lässt man sich fast abschrecken. Und trotzdem bleibt es im Rekorder liegen. Denn schon das zweite Lied klingt vertrauter, man schenkt ihm ohne viel Nachdenkens Sympathie. So einmal gefangen, lässt die Scheibe den Hörer nicht mehr los. Hey alright, do alright. Man gewöhnt sich an die liebenswerte Verschrobenheit.
Dann wird es wieder leiser und man wird von eingängigen Melodien umwoben.
Man hört genauer auf den Text und entdeckt Zeilen wie "Nobody's perfect that's what I say. No one has hurt me so much you say. I'm sorry." und ist gerührt. Nicht im kitschigen, sondern im ehrlichen Sinne. Die Texte bieten sehr viel Einblick in eine leicht verletzliche Seele. Wenn es dann "Firelight, firelight.." heisst, ist man traurig, dass es schon vorbei ist. Und man kann nochmal auf play drücken, denn dieses Album wird bestimmt nicht langweilig.