Ich habe vor Erscheinen der Platte "Jerobeam" live erlebt und war sofort begeistert. Da sorgte ein für mich zuerst unschuldig wie ein Oberstufenschüler wirkender, aber absolut talentierter Lennart A. Salomon für einen satten Groove, der uns schon mal für das darauffolgende Mardi-Gras-Bb.-Konzert einheizte (von denen ein Großteil ja auch bei "Jerobeam" für den Supersound sorgt, nicht nur die Bläser u. der Turntabler, sondern auch Ausnahmedrummer Erwin Ditzner). Also kaufte ich gleich montags darauf die CD und seither "groovt" es bei mir im Büro wie zu Hause nur noch mit "What's the deal?". Einordnen kann man die CD kaum, es ist eine Mischung aus Funk, HipHop, Jazz und Pop und sonstigen Sounds und bei einem Lied fühlte ich mich sogar ein bißchen an die Beatles erinnert (wie auch die Zeichnung auf dem Cover mich irgendwie an die Zeichnungen aus Beatles-Zeiten denken lassen). Jeder Song für sich ist ein absolutes Highlight und es ist eigentlich schier unglaublich, dass Lennart A. Salomon - der Kopf von "Jerobeam" - erst 24 Jahre jung ist, denn seine Musik hört sich an, als hätte er im Leben nie etwas anderes gemacht. Und das unglaublich gut! Ditzners Schläge sorgen für den richtigen Heartbeat und eigentlich kann man bei der Musik nicht still auf dem Sofa sitzen, automatisch wippt man mit im Takt. Deutschland sucht den Superstar? Für mich heißt er "Jerobeam" und an der Platte kann man sich auch überhaupt nicht satt hören. "What's the deal?" ist ein Muss für jeden Musik-Freak außerhalb der Bohlen-Mania und natürlich auch für jeden Mardi-Gras-Bb.-Fan sowie für alle diejenigen, die richtig gut gemischte, außergewöhnlich groovige, in keine gängige Popschublade passende Musik mögen. "What's the deal?" - Kauft das Album, Leute, und ihr werdet süchtig sein!