"Nun haben wir's - leider nur schwarz auf weiß -, was in der "Scientific Community" längst bekannt ist: Kreative Chemiker sind nicht nur an der Laborbank erfolgreich, sie sind es auch am häuslichen Herd. Kochen ist schließlich auch eine experimentelle Wissenschaft! Die Idee, den Kollegen in die Kochtöpfe zu schauen, war längst überfällig. [...] Trotz der etwas unausgewogenen Konzentration auf die USA, Deutschland und Italien tut sich [...] bei "What's Cooking" eine überraschende Vielfalt auf. Pasta in vielen Variationen, Känguruh, Wildente, Wildschwein und eine "Schalentierkatastrophe" (Austern, Muscheln und Shrimps) liegen auf den Tellern. Auch Folklore kommt aus den Töpfen: Kaiserschmarren ("Emperor's Nonsense"), Powidltatschkerl, Labskaus, Frankfurter Grüne Soße ("Gri Soß"), Tofu Tempura, Ahi Tuna Sashimi Napoleon oder erzgebirgsche "Schusterkließ". [...] "What's Cooking in Chemistry" ist natürlich weder ein Lehrbuch für Chemie noch für die Küche - will es auch nicht sein. Aber es ist eine charmante, sehr persönliche Vorstellung der "favored recipes", die meist gute Hausmannskost beschreiben, vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Werks der Kollegen. Es sollte Freude machen, dieses sehr sorgfältig redigierte und mit einem Index versehene Werk Freunden und Kollegen der "Scientific Community" zu schenken und damit Freude zu bereiten."