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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Definitives Meisterwerk, 22. Oktober 2005
Bevor Marvin Gaye 1971 dieses perfekte Soul-Album rausbrachte, war er eher als der Womanizer schlechthin bekannt (wie er es ja auch auf dem ebenfalls perfekten Nachfolge-Werk "Let's Get It On" ist), doch nach einigen langen Gesprächen mit Motown-Chef Berry Gordy durfte er dieses sozialkritische Meisterwerk veröffentlichen. Die intelligenten Texte, Marvins einzigartig-soulige und dennoch verletzlich-wirkende Stimme und die vielschichtige, orchestrale Einsetzung verschiedenster Instrumente machen die Klasse dieser CD aus. De einzigartigen Melodien und einfach alles stimmt. Es ist klar neben "Let's Get It On" sein bestes Werk und für mich neben Stevie Wonders "Songs In The Key Of Life" das beste R&B/Soul-Album überhaupt. Also, sie sollten sich dieses Werk unbedingt kaufen, denn es ist ein Muss für alle Motown- und Black-Music-Fans. Marvin Gaye ist einfach ein Garant für Musik, die wirklich mit Liebe gemacht wurde...
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wahres Meisterwerk, 27. April 2001
Von Ein Kunde
Vor nun mehr genau dreißig Jahren erschien mit `What's Going On`das erste Konzeptalbum der schwarzen Musik und das auf einem label(Motown) das nicht gerade für die künstlerische Freiheit die es seinen Interpreten bot bekannt war, sondern eher für professionelle und polierte Soulmusik. Dem entsprechend groß war der Widerstand der dem Album und seinem Herausgeber Marvin Gaye entgegenschlug. Gaye war damals bereis zehn Jahre für Motown tätig und als eine Art Sexsymbol einer der erfolgreichsten schwarzen Solokünstler der 60er Jahre überhaupt. Motown, allen voran sein Boss und Schwager Berry Gordy jr., wollten dieses Image Gaye's, das besonders bei weiblichen Fans sehr gut ankam, nicht aufs Spiel setzen. Marvin der zuvor eine Auszeit wegen des Todes seiner Gesangspartnerin Tammi Terrel 1970 genommen hatte, drohte jedoch mit seinem Weggang vom Plattenlabel. Schließlich gab Motown nach und die Single `What's Going On`, die so anders war als alles was Motown zuvor veröffentlicht hatte verkaufte sich über dreimillionen Mal. Nur vier Monate später wurde das Album hinterher geschoben. Es hielt sich über ein Jahr in den US Albumcharts und die zwei weiteren Single-Auskopplungen `Mercy Mercy Me(The Ecology)' und `Inner City Blues (Make Me Wanna Holler)erreichten ebenfalls Goldstatus mit damals noch über 1 Mio. verkauften Exemplaren. Noch größer als der riesige kommerzeille Erfolg viel die Rezension der Kritiker aus. Alle Maßgebliche US-Magazine wie Time, Rolling Stone und Billboard klassifizierten das album als Meisterwerk und schwarzes Gegenstück zur vier Jahre vorher erschienen Sgt. Pepper LP. der Beatles.Jedoch ging es bei den Grammy-awards überraschend leer aus. In den folgenden Jahren wurden fast alle Songs des Albums von Künstlern aus den verschiedensten Musikrichtungen gecovert. Gaye selbst veröffentlichte nach diesem Riesenerfolg einen Soundtrack zum Blaxploitation-Thriller `Trouble Man'von 1972. Sein wirklicher follow up zu `What's Going On'wurde sein erotisches Meisterwerk `Let's get Ít On'im Jahre 1973. Kommerziell zwar noch erfolgreicher als der Vorgänger, konnte jedoch keines von Gaye's nachfolgenden Arbeiten künstlerisch an 'What's Going On'heranreichen, dies gelang bis heute nach einhelliger Meinung aller maßgeblichen Kritiker aber auch keinem anderen schwarzen Interpreten.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spektakulär!, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: What'S Going on (Deluxe Edition) (Audio CD)
Um gleich zum wesentlichen Punkt zu kommen, auf den sich auch der Titel dieser Rezension bezieht: Alein der Detroit-Mix dieses Motown-Klassikers ist das Geld wert, das man für diese Luxusausgabe hinblättern muss. Abgesehen davon, dass beide CDs randvoll mit toller Musik gepackt sind, das meiste davon unveröffentlicht. Auch abgesehen davon, dass das Remaster des ursprünglichen Mixes nicht unbedingt besser klingt als die letzte Remaster-Ausgabe, die von einem anderen Techniker betreut wurde (sogar eher einen Tick schlechter). Doch der Detroit-Mix ist schlicht sensationell. Er klingt roher, nicht so zaghaft, nicht so säuselig, hat wirklich mehr Seele (eben "Soul") und transportiert Gayes leise, aber eindringliche Botschaften intensiver. Überhaupt ist eine gänzlich unterschiedliche Mix-Ästhetik zu hören. Das Schlagzeug ist deutlich nach vorne gemischt, während es im Originalmix fast untergeht, auch die Stimme tönt klarer. Man merkt zwar an einigen Stellen, dass der Detroit-Mix nicht ganz ausgereift ist: So könnte die Rechts-Links-Balance ausgewogener sein, Stimmen wünschte man sich zuweilen mittig platziert, statt leicht nach links oder rechts verschoben. Dennoch gibt es den Klassiker hier in völlig neuem Gewand zu hören, und ich muss sagen: in einem schöneren!
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