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Produktinformation
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Part of the strength of this impressive novel is its emotional intensity and part is the context in which those emotions exist; these are smart and talented people, even the children, and we luxuriate, even when things are at their worst, in the sheer intelligence they bring to bear on their situations. It is also impressive that, for Hustvedt, intelligence is an end in itself rather than something that prevents tragedy or makes it more bearable. This is a powerful book because everything Leo knows makes him ever more the victim of exquisite pain. --Roz Kaveney -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Langsam, getragen, elegisch und: verdammt gut,
Rezension bezieht sich auf: What I loved (Taschenbuch)
"What I loved" ist, wie ich finde, gegen den Trend so vieler Erzählungen geschrieben, die kunstvolle Tricks anwenden, um den Leser zum Weiterblättern zu animieren. Hier entwickelt sich der Plot langsam, ein Roman in Moll, erzählt von Leo Herzberg, einem Professor für Kunstgeschichte, der im Laufe der Erzählung Dinge in einer Schublade ansammelt, die er liebte - die ihm aber verloren gegangen sind. Weil die Verluste das Hauptthema sind, ist das elegische Erzähltempo durchaus angemessen, hier kann man die Gedankenwelt des Protagonisten voll miterfahren und will es auch, denn es handelt sich, auch bei den anderen Figuren, um Charaktere mit Tiefe."What I Loved" erzählt auch die Geschichte einer Freundschaft - die von Leo zu Bill, einem Künstler, der in seinen Bildern und Installationen ebenfalls häufig von Abwesenheiten erzählt: Abwesenheit des Vaters, der Kinder, von Mitgefühl. Und ganz nebenbei und völlig unaufgeregt schafft es Hustvedt auch noch, ein Spannungselement einzuführen, aber das soll jeder Leser lieber selbst erfahren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was ich erst ab der Hälfte zu lieben lernte,
Rezension bezieht sich auf: What I loved (Taschenbuch)
Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Paul Auster verschlungen habe (unvergessen: die New York Trilogie), bin ich mehr zufällig über "What I loved" gestolpert. Im Klappentext stellte ich überrascht fest, dass Siri Hustvedt nicht nur durch die Wahl des Schauplatzes New York mit Paul Auster verbunden ist -sie ist außerdem seine Frau.Tatsächlich ähnelt ihr ausschweifender Erzählstil dem ihres Mannes (daher gleich als Anmerkung: wer Paul Auster nicht mag, wird hier wahrscheinlich auch nicht glücklich). Die Geschichte des Ich-Erzählers Leo Hertzberg beginnt mit dem Erwerb eines Porträts, das eine unbekannte Schöne zeigt. Hingerissen von dem Bild und seiner erotischen Anziehungskraft sucht er den Maler auf - der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, in der auch Violet, Muse des Künstlers und Objekt des von Leo erworbenen Bildes, eine wichtige Rolle spielen wird. Bill erfährt in den folgenden jahren zunehmende Anerkennung in der New Yorker Künstlerszene. Eindrucksoll beschreibt die Autorin seine innovativen, eigenwilligen Kunstwerke, und diese Schilderungen zeugen nicht nur vom Schreibtalent Siri Hustvedts: sie offenbaren außerdem außergewöhnlichen Ideenreichtum und große Metaphorik. Durch den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen nimmt sowohl die Lebensgeschichte des Protagonisten als auch der Roman selber eine drastische Wendung. Bis hierher eher beschauliche (und manchmal etwas langatmige) Familiengeschichte, überwiegen jetzt düstere, bedrohliche Aspekte - mit einem Mal hält man einen Thriller in der Hand. Ab hier zieht auch das Erzähltempo an - selbst wenn einem die erste Hälfte bisweilen etwas zäh vorkam, kann man das Buch spätestens jetzt nicht mehr aus der Hand legen. Besonders positiv hervorzuheben ist die glaubwürdige Darstellung der Charaktere - wer sich mit psychologischen Störungsbildern ein wenig auskennt, wird feststellen, dass diese hier sehr treffend und eindringlich dargestellt werden, ohne jedoch zu sehr in den Vordergrund zu treten. Fazit: Fängt (etwas zu) langsam an, steigert sich aber ab der Hälfte merklich und bietet neben anspruchsvoller Lektüre kompetente Informationen über Kunst und Psychiatriegeschichte. Empfehlenswert, wenn man es schafft, sich durch die ersten hundert Seiten zu lesen. PS: Auch hier wieder als Anmerkung: Ich habe das Buch im englischen Orginal gelesen, inwiefern die deutsche Übersetzung vergleichbar ist weiß ich nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fesselnd, bewegend und anspruchsvoll,
Von Schneekloth (London) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: What I loved (Taschenbuch)
Nachdem ich mich vor einiger Zeit durch die miserable Übersetzung "Der Verzauberung der Lily Dahl" gekämpft hatte, war ich wenig begeistert, als ich "What I loved" geschenkt bekam. Heute bin ich sehr froh darüber.Mich hat die Geschichte Leo Hertzbergs fasziniert, der nach und nach alles verliert, was er liebt. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten, fand ich das Buch durchaus philosophisch. Die Frage "What is memory's perspective?" ist da nur ein Beispiel. Auch die Fragen: Was ist Kunst? Wie können/dürfen/sollten/müssen sich Künstler verhalten, um als solche wahrgenommen zu werden? Wie verhalten sich Kunst und psychische Gesundheit zueinander? tauchen auf. Zudem wirft Siri Hustvedt moralische Fragen auf und Fragen, die sich mit den Unterschieden zwischen Männern und Frauen und deren Beziehungen zueinander befassen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Es ist ein echter "Pageturner". Nach meiner Erfahrung mit "Der Verzauberung der Lily Dahl" würde ich allerdings auf Englisch lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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