Das neue Studioalbum von Moe. "What happened to the la las" ist Jamrock vom Feinsten aus dem Studio und gibt einen Vorgeschmack auf Konzerte beispielsweise in Hamburg in der Fabrik oder bei "Jam in the Dam" in Amsterdam im Melkweg. Die Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier von Moe. zeigen natürlich live noch besser, was sie auf dem Kasten haben und Basser Rob Derhal, Drummer Vinnie Amico und Percussionist Jim Loughlin bieten die ambitionierte Grundlage für die wundervollen Soloausflüge ihrer Kollegen. Das neue Album hat 10 tolle Songs die sogar akustisch funktionieren (Deluxe Edition mit kompletter Titelliste als Akustikversion). Man kann sagen, es ist ein gitarrenbetontes und rockiges Album geworden. Die jazzigen Ausflüge halten sich in Grenzen und passen ins Konzept, beispielsweise ist das Xylophon im Instrumentaltitel "Chromatic nightmare" äußerst eindrucksvoll gesetzt. Ansonsten wird abwechslungsreich gerockt und beide Gitarren treiben sich gegenseitig in immer neue Gefilde, Rhythmuswechsel ergeben spannende Wendungen und der Gesang rundet das Ganze ab. Anspieltipps: "Downward facing dog" , dass an Widespread Panic denken lässt, "Smoke" , ein straffer Song in Beatlesmanie und das progrockige "Suck a lemon".