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What About Now (Deluxe Edition)
 
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What About Now (Deluxe Edition)

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3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (127 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,49
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  • Diese Version enthält: 16 Songs und 1 digitales Booklet
  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 8. März 2013
  • Formate: Musik: MP3, digitales Booklet PDF
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Wiedergabe   1. Because We Can Bon Jovi 4:00 EUR 0,89  Kaufen 
Wiedergabe   2. I'm With You Bon Jovi 3:44 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. What About Now (Album Version) Bon Jovi 3:44 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. Pictures Of You Bon Jovi 3:58 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. Amen Bon Jovi 4:12 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. That's What The Water Made Me Bon Jovi 4:25 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. What's Left Of Me Bon Jovi 4:34 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   8. Army Of One Bon Jovi 4:34 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   9. Thick As Thieves Bon Jovi 4:57 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 10. Beautiful World Bon Jovi 3:48 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 11. Room At The End Of The World Bon Jovi 5:02 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 12. The Fighter Bon Jovi 4:37 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 13. With These Two Hands Bon Jovi 3:58 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 14. Not Running Anymore Jon Bon Jovi 4:43 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 15. Old Habits Die Hard Bon Jovi 3:33 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 16. Every Road Leads Home To You Richie Sambora 4:42 EUR 0,99  Kaufen 
  Digital Booklet: What About Now   n/a Nur Album  
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Take your time! Take it slow 8. März 2013
Von Sabrina Walther TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
2013. Bon Jovi können mittlerweile auf rund 30 Jahre Karriere, über 100 Millionen verkaufte Platten, unglaublich viele Preise und mindestens genauso viel Live Shows zurückblicken. Dennoch setzen sich die Jungs aus Jersey nicht zur Ruhe, sondern melden sich nun mit „What About Now“ zurück. Im Gepäck viel Sozialkritik, aber auch das, was Bon Jovi jahrelang mit ihren Songs vermittelt haben: Optimismus. Egal wie vertrackt die Situation ist, steh auf, mach weiter! Warum? Das könnte man mit der ersten Singleauskopplung beantworten: Because We Can!
Und dann sind wir auch schon mitten in der CD und den Eindrücken, die sie bei mir hinterlassen hat. Ich glaube, bei keinem Bon Jovi Album (nehmen wir mal This Left Feels Right raus) war ich so zweigeteilt, wie bei diesem. Dennoch versuche ich es einmal in Worte zu packen:

ERSTER EINDRUCK/ BECAUSE WE CAN? (7/10)

Der erste Eindruck der Platte, vermittelt durch Because We Can, das sich durchaus einer gewisser Beliebtheit im Radio erfreut, hat bei mir vorerst eher eines verursacht – ein großes Naserümpfen, hochgezogene Augenbrauen und geschürzte Lippen – das soll Bon Jovi im Jahr 2013 sein? Hat mich beim ersten Hören nicht wirklich überzeugt und erinnert eher an eine Popband mit wenigen Gitarrenelementen, denn an eine Rockband, die 30 Jahre Erfahrung beim Songschreiben hat. Irgendwie etwas seicht, weichgespült und mir zu sehr vom Obama Spirit angehaucht. Meine Befürchtungen: viele Pop-Elemente, wo eigentlich Gitarren sein sollten und ein Album, dass vor allem eines widerspiegelt: Jons soziales Engagement und seine politischen Aktivitäten. Sicher, diese Aktionen sind löblich, aber es ist mir auf einem Rock Album, das manchmal einfach nur unterhalten soll, mittlerweile zu viel und geht mir zu sehr in Richtung Bono, U2 und Weltverbesserungsdrang. Ja, auch früher waren Bon Jovi sozialkritisch, allerdings war das Ganze weniger offensichtlich verpackt und man hatte nicht das Gefühl, Obamas politisches Programm in Songform zu hören.
Und wie sieht es nach mehrmaligem Hören aus? Etwas besser, soviel vorneweg. Zwar gehört Because We Can eher zu den Songs, die sich nicht durch besondere Kreativität und Songwriterkünste hervortun, ich schalte es aber auch nicht weg. Es hat ein Plätzchen in meinem Kopf gefunden und ein bisschen freut sich das Herz doch, wenn man den typischen Beginn im Radio hört. Man wippt mit, man dreht es im Radio lauter, die Begeisterungsstürme halten sich zwar immer noch in Grenzen, aber insgesamt habe ich meinen Frieden mit dem Song gefunden und gebe ihm ein gutes Okay.

I’M WITH YOU (9/10)

Hier stellt sich zum ersten Mal das Gefühl ein: Ja, sie können es noch und erfüllt damit die Aussage der ersten Songauskopplung. Für mich ein Highlight der Platte. Kraftvoller Song, der was zu sagen hat und an ältere Songschreiberqualitäten der Band erinnert. Auch hier ist die Sozialkritik erkennbar, aber sie hört sich wesentlich universeller an und nicht so amerikanisiert. Aber auch ohne Gedanken an Sozialkritik funktioniert der Song wunderbar. Kraftvoller Chorus, der den Weg in mein Herz gefunden hat: „If I got something, I got something to proof"
Warum nur 9/10 Punkten? Da gibt es etwas, was mich entschieden stört, und zwar kräftig! Der Song ist total schlecht produziert, zumindest, was die Stimme von Jon angeht. Wo ist die Tiefe, der raumfüllende Klang – Hören Sie sich mal die Zeile: Look at this world it’s full with worn out faces, forgotten places.... an. Merken Sie was? Ja richtig, es hört sich eher nach einem Stimmchen an, das an Günther Grass „Die Blechdrommel“ erinnert. Während die restlichen Effekte auf den Song abgestimmt sind, hat man hier zuviel an den Reglern gespielt. Irgendwie verzerrt, irgendwie zu blechern. Mein Wunsch? Tauscht den Produzenten und zwar schnellstens!

WHAT ABOUT NOW (8/10)

Damit greifen Bon Jovi eine Frage auf, die wohl vielen Menschen zur Zeit auf der Seele brennt: Was ist mit dem hier und jetzt, was passiert gerade? Auch hier wird die Message in ein kraftvolles Paket gepackt, das Bon Jovi typisch ist. Eben ein richtiger Stand-up-Song für die kleinen Leute. Hab Mut, und steh für deine Überzeugung ein. Erinnert zu Beginn ein wenig an Lost Highway und reiht sich nahtlos in die Durchhaltesongs von Bon Jovi ein.

PICTURES OF YOU (8/10)

Startet mit ungewohnten Soundeffekten, wie sie mittlerweile auf etlichen Alben zu hören sind. Egal ob Killers oder Imagine Dragons. Nun also auch Bon Jovi. Nicht, dass das furchtbar schlimm ist, aber so richtig überzeugt mich dieser Mix nicht. Gut produzierter Pop Song, mit Rockelementen, dem dennoch das gewisse Quäntchen Biss fehlt. Das können auch nicht das kurze Solo von Richie und die kräftig einsetzenden Drums von Tico herausreißen. Zumindest wird es gegen Ende powergeladener und vorantreibender und der Song schafft es noch das Ruder herumzureißen.

AMEN (9/10)

Mit Amen kommt sie dann, die typische Ballade, die auf keinem Bon Jovi Album fehlen darf. Zwar durch die Zeile „mercy, mercy what else can I say“ anfänglich etwas flach, steigert sich dann aber und wird gegen Ende dennoch ein ganz schöner Song, der in seiner Mitte zeigt, dass Jon’s Stimme immer noch ganz wunderbar sein kann und Gefühl in die Songs bringen kann. Der Einsatz der Violinen unterstreicht das Träumerische des Songs und fügt sich nahtlos in das Akkustiksetting ein. Hier stört endlich mal kein glattgebügelter Synthesizer Soundeffekt, ohne den ein Bon Jovi Album für meine Begriffe genauso gut funktionieren könnte. Die Lyrics sind insgesamt ganz gut gemacht und machen das „mercy mercy“ schnell wett. Ich mag den Song – Amen!

THAT’S WHAT THE WATER MADE ME (6/10)

Baby, Baby, baby there is no use in trying to save me – naja keine Glanzzeile, um einen Song zu eröffnen und ich habe schon bessere erlebt. Baby, baby, höre ich in jedem zweiten Song, der im Radio läuft. Muss man den Song somit abschreiben? Nicht ganz. Der Rest war durchaus okay und wurde etwas kraftvoller (wenn man die Mitte rausnimmt, bei der ich mich frage, warum man hier wieder auf Soundeffekte – hier Drums- aus dem PC gesetzt hat?). Was bleibt sonst zu sagen: Eingängiger Chorus, flirrender Gitarrensound – schön zum Auto fahren bei offenem Fenster. Ja, geht okay und man kann sich daran gewöhnen.

WHAT’S LEFT OF ME (5/10)

Erinnert zu Beginn an das Erbe von Lost Highway – hierfür sorgt der Einstieg mit Akkustikgitarre und die Country Elemente. Mitwippen im Festzelt – so könnte man es glaube ich ganz gut beschreiben. Und natürlich darf das obligatorische Hey, hey nicht fehlen, man will ja auch im Stadion als Publikum was zu tun haben. Richtig fesseln kann mich das ganze aber nicht, trällert munter vor sich hin, in der Mitte kommt der bekannte Break, ein Klatschpart, aber auch irgendwie eine furchtbar geknautschte Songzeile. Hat man irgendwie schon mal gehört, könnte auf fast jedem der letzten Alben sein und geht irgendwie bislang spurlos an mir vorbei.

ARMY OF ONE (6,5/10)

Da ist er endlich: Tico! Unverkennbar und ganz ohne den seichten Effekt des PC’s. Vorantreibender Drumeinsatz. Mit Effekten von Livin on a Prayer. Was folgt ist eine etwas andere Version von Status Quo’s „You’re in the Army now“. Zumindest habe ich mich so gefühlt. „Sign me up, I’m a soldier“ – naja, gut – ich habe das Gefühl, dass plötzlich in vielen Songs Militärelemente, hier eben der „soldier“ auftauchen. Wieder typische Durchhalteparole, wenn auch mit vielen wiederholenden Elementen wie dem „never give up, never give up, never, never give up, never let up“ Soll schließlich direkt ins Langzeitgedächtnis. Und da bleibt es auch. Keine lyrische Glanzleistung, verfehlt aber auch nicht seine Wirkung. Okay, würde ich sagen.

THICK AS THIEVES (10/10)

Nach dem ganzen Durchhalteparolen kommt mit Thick as Thieves wieder eine ruhige Nummer, die endlich mal von etwas anderem erzählt, als der problematischen wirtschaftlichen Lage, in der wir uns befinden und die uns ständig vor Augen geführt wird. Hier geht es um Freundschaft, Liebe, das Füreinander-Dasein. Wunderbar eingepackt in tiefere Lyrics und die passende Soundfassade. Ruhige Streicherelemente ergänzen die Gänsehautstimmung. Bon Jovi beweisen hier mal wieder, eine Rockband muss nicht immer laut sein, um zu überzeugen.

BEAUTIFUL WORLD (8/10)

Startet irgendwie frisch, und zwingt einen fast zum mitwippen. Vorantreibender Rhythmus, wenn auch etwas poppig. Der Chorus ist unglaublich eingängig und ist nach zwei mal Hören im Kopf. Mitsinggarantie? Wer die möchte, der wird sie bei diesem Song sicher finden. Klassischer Bon Jovi Sound, mit ein paar frischen Elementen, die sich zu Beginn stark nach dem Song "How Far We've Come" von Matchbox 20 anhören. Hat sich dennoch in mein Herz gespielt.

ROOM AT THE END OF THE WORLD (10/10)

Auch hier startet der Song ruhig und man taucht sofort in die Textzeilen ein und das Kopfkino beginnt abzulaufen. Der Refrain steigert sich und wird powergeladener, verliert dennoch nicht das Träumerische. Absolut richtiger Einsatz von Soundeffekten und Instrumenten. Fügt sich nahtlos ineinander und ergibt eine runde Sache. Läuft bei mir öfter und weiß absolut zu gefallen.

THE FIGHTER (7/10)

Mit „The Fighter“ schließt das Album (wenn man die Bonustracks nicht beachtet). Lesen Sie weiter... ›
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rockingboy.Blogspot.de Review 1. April 2013
Von runner70
Format:Audio CD
Also ich habe lange überlegt überhaupt einer Review zu dieser Scheibe zu schreiben aber vielleicht ist das ja eine Art Therapie, um von dem Schock dieses ultramiesen Machwerks loszukommen.
Nicht falsch verstehen - ich war einmal ein großer Bon Jovi Jünger, bereits zu den Zeiten, als bereits damals alle über sie gelacht haben, von wegen Pudelfrisuren und Mainstreammucke. Heute lachen noch mehr über sie, aber nicht mehr über die Frisuren, sondern hauptsächlich wegen der ultraseichten Musik und der megaflachen Lyrics.
Es gab Zeiten, da hätte ich für JBJ und Richie Sambora gekillt, spätestens seit "Lost Highway", für mich DIE schlechteste Scheibe einer Majorband aller Zeiten, war dann Schluss. Und was man derzeit so live von Ihnen hört und sieht ist ebenfalls nur noch traurig.
Man kann ja zur musikalischen Entwicklung der Truppe durchaus stehen wie man will, manchen gefällts eben und manchen nicht, was mir aber an Bon Jovi am meisten auf den berühmten Sack geht sind zwei Sachen:

A) Man distanziert sich komplett von der Vergangenheit (bis auf das unvermeidliche lustlose Abspielen der alten Hits, bei denen man immer merkt, der sie keinen Bock mehr drauf haben). In der Doku "When We Were Beuatiful" besonders schlimm, dass JBJ da sein wahres Gesicht eines "CEOS" einer "Marke" (O-TON!) zeigt, der keine Lust mehr auf Musik hat sondern nur noch für Chartplatzierungen und Besucherzahlen rausgeht. Und die 80er Phase wird meist komplett verschwiegen. Warum eigentlich ? BJ waren eine Band, die ja an der Spitze der "Hairbands " standen, dabei aber bei weitem mehr musikalische Substanz zeigten als Poison und Konsorten. Warum also Distanzieren davon ? Ich verstehe es nicht. Das Publikum, welches 1995/1996 (mich eingeschlossen) noch stolz zur These Days Tour (der letzten wirklich geilen BJ-Scheibe) pilgerte und auf der Kutte ein BJ-Aufnäher neben einem von Slayer oder Megadeth nicht störte, ist zu 99,9% weg und ausgetauscht worden gegen das Easy Listening Publikum, welches Unheilig, Silbermond oder Pur für die beste Erfindung seit geschnitten Brot hält.

B)Neben der unsäglich seicht gewordenen Musik sind es besonders die megaflachen Lyrics und das "Working Man" Gehabe, welches mir diesen Mann so unsympathisch gemacht hat. Nimmt man es seinem New Jersey-Kollegen Bruce durchaus ab, dass er etwas übrig hat für die Arbeiterklasse so wirkt es bei JBJ aufgesetzt und unehrlich. Vor allem dann vor dem Hintergrund, dass BJ die Band sind, die mit "Diamond Circle", "Golden Circle" etc-Tickets für 500 Euro und mehr ihre VIP-Fans ausnehmen und sich dann hinstellen und ihre Durchhalteparolen für den Mann mit kleinem Geldbeutel loswerden. Das ist Heuchelei par excellance.

Wie dem auch sei, seit "It's My Life" (für mich der Anfang vom Ende, als man sich mit Boyband-Co-Autoren zusammentat) wurde die Musik immer seichter und die letzten Scheiben waren austauschbar und lustlos eingespielt und von "Rock" so gut wie keine Spur mehr.
Ebenfalls sehr traurig ist die Entwicklung von Richie Sambora, der ehemals ein wirklich kreativer Gitarrist war, das was er aber seit Jahren abspult ist auf Schülercombo-Niveau und nur noch ein Trauerspiel.
Auch wenn es JBJ nicht wahrhaben will: BJ sind trotz seines Beharrens "relevant" sein zu wollen (was in jedem Interview mit ihm zu hören ist) eine Nostalgieband, die Leute wollen keine neuen Lieder hören sondern die alten Schinken und die waren eben auch noch gut. So war die letzte CD "The Circle" ein Riesenflopp und die erste BJ-CD in den USA seit der zweiten, die nicht einmal mehr die 500.000 Marke riss. Klar haben sich die Zeiten geändert und BJ werden keine Verkaufszahlen der 80er mehr erreichen, jedoch geht es verkaufstechnisch wie künstlerisch stetig bergab und das kommt nicht von ungefähr.

Die neue Scheibe macht da keine Ausnahme und spätestens jetzt kann man konstatieren, dass sich die Truppe zu 110% von der Rockmusik verabschiedet hat. Auf der ganzen Scheibe ist kein einziges (!!!!)wirkliches Rocklied mit einem harten Gitarrenriff zu hören, die Songs klingen wie am Computer entworfen und ich wage einmal zu bezweifeln, dass die Band überhaupt hierfür gemeinsam im Studio war. Die Drums klingen synthethisch wie die gesamte gelackte "Pop"-Produktion, die jede Ecke und Kante umschifft um ja nicht aufdringlich zu wirken. Den wenigen ganz guten Songs wird somit auch der letzte Zahn gezogen.

Doch gehen wir in die Einzelkritik und bringen wir es hinter uns:

1) Because We Can
Die wohl übelste BJ-Leadsingle aller Zeiten, noch dazu eingesetzt als Opener. Was für eine laue Popnummer noch dazu von Fun's "Some Nights" 1:1 übernommen. Sicherlich geht der Song ins Ohr und man summt ihn tagelang vor sich hin, aber das macht man eben mit lauen Popsongs. Wie konnte ich anderweitig lesen: "Der Song klingt wie "I'll Sleep When I'm Dead" in der Rentnerversion". Das trifft es wohl. Das ultraschlechte Gitarrensolo, das klingt, als hätte man Brian May besoffen gemacht und einspielen lassen, setzt dem ganzen die Krone auf. Megapeinlich.

2) I'm With You
Das einzig wirklich gute Gitarrensolo der ganzen Scheibe gibt es auf diesem Song. Leider ist die Nummer derart langweilig und uninspiriert, dass es auch schon wieder wehtut. Zudem ist es auch eine eigene Coverversion der 2000er Nummer "Two Story Town", die aber vor 13 Jahren auf "Crush" leider auch um einiges besser war. Auch nicht wirklich der grosse Reißer.

3) What About Now
Der Titeltrack ist eine der üblichen 08/15 Durchhaltehymnen der Marke "Glaube an Dich und es wird schon". Ganz arm hier der Gitarrensound von Sambora, der seine langweiligen 3 Akkorde runterzockt und dessen Axt dabei klingt wie ein Rasierapparat. Grauenvoll. Der Pressgesang des Bandchefs kommt hier auch ausgesprochen prominent zur Geltung und das ist nicht wirklich positiv gemeint.

4) Pictures Of You
Einer der Songs, den man wirklich für "gut" befinden könnte, wäre er etwas mit mehr Ecken produziert worden. Dann könnte man auch darüber hingwegsehen, dass der Song letztlich "In These Arms" kopiert, der auf "Keep The Faith" zu den Highlights zählte. Auch wieder ein Armutszeugnis die nur dezent zu vernehmende Gitarre.
Guter Song aber verschenktes Potential für mehr.

5) Amen
Was wäre eine BJ-Scheibe ohne Balladen? Früher haben sie ja gute gemacht, jetzt gibt es Tracks wie "Amen", die klingen, als wären sie von einer Einschlaf-CDs für Neugeborene entnommen. Wohl als Antwort auf "Halleluja" gedacht, welches die Band ja seit Jahren im Liveset verunstaltet. Das einzige, was ich mit "Amen" verbinde ist, dass man beten sollte, dass das Stück endlich vorbei ist und bitte nie mehr aufgeführt wird.

6) That's What The Water Made Me
Der zweite kleine Lichtblick der Platte. Flotter Beat & Drive sowie gute Melodie.Auch hier wieder die Gitarre ganz im Hintergrund brummend (das kann NIE Sambora sein), was den Song wieder herunterzieht.Der Track mit mehr Gitarren und einer härteren Produktion wäre wirklich gut. So auch hier leider nur ein verpoppter Rocksong, der die Hausfrauen nicht vergraulen soll. Vergebene Chance. Selbstzitate gibt es auch wieder und zwar aus "Just Older", dessen Anfang zu 100% übernommen wurde.

7) What's Left Of Me
Wäre "Someday I'll be Saturday Night" nicht bereits 1994 geschrieben worden, könnte man den Song durchaus als originell und gut abstempeln. So ist es eine eigene Coverversion garniert mit Country von meinem persönlichen Alptraumalbum "Lost Highway". Skip....

8) Army Of One
Der einzige Track, den man eine gewisse Originalität bescheinigen kann, auch wenn das Keyboard-Intro aus "Lay Your Hands On me" stammt. Sonst aber ein guter Song mit einem - oh Wunder - längerem (!!) Gitarrensolo am Ende. Der beste Song der Scheibe.

9) Thick As Thieves
Zeit wieder für eine schwülstige Ballade im Stil von "Thank YOu For Loving Me" mit peinlichen Lyrics. "If I robbed a Bank you would not care you d come sit on my Lap on the electric chair and when they pull the switch we just kiss" - wirklich Jon ? Musikalisch passt sich das dem Rosamunde Pilcher-Seichtniveau an und wird hoffentlich schnell vergessen werden.

10) Beautiful World
Bon Jovi goes PINK. Das ist ein Song, der auch von Pink stammen könnte. Was bei ihr durchaus charmant klingen würde wirkt bei BJ wie wenn der 80jährige Opa auf einer Hochzeitsfeier plötzlich die Gitarre zur Hand nimmt und einen Popsong singt. Was soll das denn ? Und auch hier wieder die unsäglich platten lyrics wie toll doch alles ist. Das könnte auch Hartmut Engler geschrieben haben nur nicht in dermaßen verklebter Seichtprosa wie unser New Jersey-Ex-Rocker. Überflüssig zu sagen, dass der Song auch musikalisch nichts auf der Pfanne hat, Gitarren sind weit und breit keine zu hören und man ist froh, wenn das Trauerspiel vorbei ist.

11) Room At The End Of The World
Der nächste seichte Ausrutscher. Wenn das Ende der Welt so fürchterlich ist wie dieser Song, möchte ich dort niemals ankommen. Im Gegensatz zu den bisherigen Seichtsongs der CD hat dieser nicht einmal einen Chorus zum Mitpfeifen und geht völlig den Bach runter. Mehr ist darüber nicht zu sagen.

12) The Fighter
Alle Achtung: Waren die obigen Songs ja schon teilweise an der Schmerzgrenze so haben sich die Jungs das schlechteste Lied ganz zum Schluss aufgehoben. Lesen Sie weiter... ›
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön, dass es ein neues Bon Jovi-Album gibt!!! 23. März 2013
Von Woody3000
Format:Audio CD
Bon Jovi haben sich in meiner Gunst in den letzten 20 Jahren ganz noch oben gerockt und deshalb hole ich mir jedes neue Album jeweils kurz nach Erscheinen. Schon als Anfang des Jahres "Because We Can" kam, wusste ich nicht so richtig, wie ich es bewerten soll. So ist das jetzt auch mit dem kompletten Album "What About Now". Mir ist einerseits kurz und knapp nach "waren schon mal besser" und andererseits nach "schön, dass es ein neues Album gibt" und ich glaube, ich lege mich auf Letzteres fest! Songs wie der Titelsong "What About Now", "Pictures Of You" oder auch "Army Of One" sind schon geil und auch wenn frühere Nummern wie "Keep The Faith" oder "It's My Life" oder auch "Have A Nice Day" mich vielleicht noch weiter aus dem Sattel geholt haben: Ich möchte diese neuen Nummern nicht missen. Jon Bon Jovis Stimme überzeugt wie eh und je zu 100%. Und gefühlvollere Nummern wie "I'm With You" oder "Amen" schaffen auch richtig was weg. Klar, auch hier könnte man wieder den Vergleich z. B. mit "Bed Of Roses" oder "Always" ansetzen, aber wofür? Die alten Nummern bleiben uns doch erhalten und neuen Stuff, hat man eh nie genug. Das neue Album "What About Now" bekommt von mir vier Sterne und wenn das Jahr in neun Monaten rum ist, dürfte "What About Now" eine meiner meistgehörten CDs des Jahres sein.
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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für Bon Jovi Fans
Wieder ein echt gelungenes Werk von Bon Jovi. Natürlich gibt es einige favorisierten Titel. Es sind auch einige (fast) zu langsame Titel darauf. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Stunden von Bärbel veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Das neue 7800° Fahrenheit
Das war es nun also, das 12te Studio-Album der Jungs aus New Jersey. Bevor ich jetzt aber darauf eingehe, schnell mal einen Rundumschlag für alle, die sich darüber... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Andreas Quade veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "must have" für alle Freunde der guten alten Rockmusik
Ich bin seit Beginn an Bon-Jovi Fan und kann nur sagen, das Album ist wieder einmal gelungen - ein "must have" für alle Freunde der guten alten Rockmusik. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Manu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen für Bon Jovi-Fans ein Must-Have
so will und mag ich Bon Jovi, ein rundum gelungenes Album! die Zugabe mit dem Solo-Song von Richie ist auch super!
Vor 4 Tagen von Stressmaus06 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wieder eine tolle CD
Sehr gut hörbare CD mit einem relativ starken Touch Country vor allem gegen Ende. Aber sie läuft auf jeder Fahrt im Auto. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Sven Völker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen geil
was soll man da noch viel sagen, einfach wieder einmal ein top Album rockt wie eh und jeh danke für die geile Musik
Vor 4 Tagen von Ninjadriver veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Selten so gelacht
Es ist wirklich lachhaft, wenn man sich im Jahre 2013 immer noch auf die ersten 4 Alben bezieht, als ob es in der Zwischenzeit nicht wieviele Alben (8) gegeben hätte und man... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Rosebud69 veröffentlicht
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Was soll man noch mehr sagen: Dieses Studio-Album zum 30. Bühnenjubiläum hat wieder mal alles, was ein Bon-Jovi-Fan-Herz höher schlagen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Sonnenschein veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen waren schon besser
... ich bin eigentlich ein großer Bon Jovi Fan, aber die neue .... finde ich nicht wirklich gut. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Wagner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich liebe es...
Anfangs war ein wenig skeptisch, bei dem einen oder anderen Song doch ich bin da recht offen, auch wenn andere sich in Kritik üben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Noel-McKey veröffentlicht
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