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Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt [Taschenbuch]

Witi Ihimaera , Sabine Schulte
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. August 2003
Eine Herde Wale strandet an der Küste Neuseelands. Koro Apirina, der Stammesführer der Maori, ist verzweifelt. Er glaubt an ein Zeichen. Jahrtausendelang war die Beziehung seines Volkes zu den Walen tief und ehrfurchtsvoll, denn der Sage nach ritt einst der Urvater auf dem Rücken eines mächtigen Wals an Land. Wer kann die heiligen Tiere retten und Koros Volk Stärke und Stolz zurückgeben? Niemand denkt an Kahu, seine Urenkelin, die das Leid der Wale nicht länger erträgt... Ein magisches, weises Buch über die Verbundenheit von Mensch und Tier, die lebenspendende Kraft der Tradition und über ein junges Mädchen, das neue Hoffnung in ihre Welt bringt.

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Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt + Whale Rider
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499236281
  • ISBN-13: 978-3499236280
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.299 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merkwürdige Übersetzung 25. April 2007
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist die merkwürdigste Übersetzung eines Buches aus dem Englischen, die ich je in den Händen hielt. Das englische Original (ist es das?) hatte ich mit Genuss gelesen. Ihimaera ist ein Künstler des Wortes, die geschichte ist ebenso dicht wie spannend und anrührend erzählt (in den anderen Rezensionen ausreichend wiedergegeben). Das kleine Maori-Glosssar am Ende war hilfreich und interessant.

Und dann hielt ich die deutsche Ausgabe in Händen, in der der Text imemr wieder durch ganze Sätze in Maori unterbrochen/bereichert wird, die im Original(?) in Englisch stehen.

Staun!

Zuerst habe ich mich gewundert. Hat Ihimaera eine "Revision" von Whale Rider vorgenommen, liegt der deutschen Übersetzung ein "Director's cut" zugrunde, den ich noch nicht kenne?

Dann habe ich mich geärgert. Ständig muss man beim Lesen ans Ende des Buches blättern, wo ein sehr viel umfangreicheres Glossar zur verfügung steht als im Original (?).

Dann habe ich angefangen, mir diese Maori-Sprache näher anzusehen, fand sie faszinierend, beschaffte mir ein kleines Wörterbuch und bin nun in der Lage, anderen Lesern zu zu rufen: E aruaheka ana ahau ki tenei - das gefällt mir sehr gut! ;-)

In jedem Fall ein Buch - und eine Übersetzung -, das man sich merken wollte.
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maori-Parabel voller zarter Mystik 10. Oktober 2003
Format:Taschenbuch
„In alter Zeit, in den Jahren vor unserer Zeitrechnung, verspürten Land und Meer eine große Leere, eine Sehnsucht", mit diesen stimmungsvollen Worten lässt der Autor Witi Ihimaera seine Geschichte „Whalerider" ihren Anfang nehmen. Nach Äonen des Wartens wurde jene Leere allmählich gefüllt, als schaurig tätowierte Krieger in ihren Booten am östlichen Horizont erschienen. Das Volk der Maori hatten Aotearoa, das „Land der langen weißen Wolke" entdeckt; eine Doppelinsel, die uns heute unter dem Namen Neuseeland geläufig ist. Von Hawaiki waren sie aufgebrochen, um unbekannte Gebiete zu erschließen. Nun, da das einladende Eiland gefunden ward, sandten sie Kanus zurück in die alte Heimat, um neue Siedler zu holen. Doch das Warten schien kein Ende zu nehmen, bis schließlich ER kam: Paikea, die Wogen des Ozeans auf dem Rücken eines heiligen Wales brechend. Wie ein einziges unbezwingbares Fabelwesen wirkten Mann und Wal. Paikea schleuderte kleine Speere mit mauri, Lebenskraft, auf Land und Wasser. Daraus entstanden noch im Flug viele Tiere, wie Tauben oder Aale. Nur ein Speer wollte die Hand des Walreiters nicht verlassen, so sehr er es auch danach trachtete. Also sprach Paikea ein Gebet über den Holzspeer: „Möge dieser mauri gedeihen, wenn die Menschen in Not sind und die Lebenskraft am dringendsten gebraucht wird." Nach dieser Worten schoss der Speer - von Freude gepackt - aus seiner Hand in den Himmel, überwand flugs über 1000 Jahre.
Wo der segensreiche Speer hernach in den Boden fuhr, ergab es sich im Jetzt, daß die Nabelschnur eines Maori-Mädchens eingegraben wurde, ein Ritus, der die Verbundenheit von Land und Volk auf magische Weise bekräftigt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In diesem kleinen Buch steckt viel mehr, 7. Juni 2009
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
als mancher glauben mag. ...
Es geht um das Aufbrechen von Strukturen, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Intuition meets Moderne, Weisheit & Liebe trifft auf Härte, Starrsinn, Unsicherheit und Angst und dennoch: Alles ist im Fluss und am Ende hat alles eine neue flexible Ordnung, die jedem seinen Raum läßt, den er für sich hat.
Verschmelzung des Männlichen mit dem Weiblichen, Heilung für alleS und Lebensfreude, durch ein balanciertes und seiner Selbst bewusstes Sein.
Mir wurden Film und Buch empfohlen, eine liebe Freundin sah in mir dieses "kleine Mädchen" - sie hat Recht und ich bin voll Freude, Film gesehen und Buch gelesen zu haben.
Unbedingt zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert 20. August 2013
Format:Taschenbuch
Das Buch verbindet die mythische Welt der Maori mit den Problemen ihres Lebens in der heutigen Zeit. Es verdeutlicht, wie schwer es für die Maori (sinnbildlich für alle archaischen Kulturen) ist, ihren alten Glauben und ihre Gebräuche zu bewahren und doch das Leben mit seinen Anforderungen im 20./21. Jahrhundert zu meistern. (Das Buch ist bereits 1987 geschrieben worden). Bisher wusste ich nicht viel mehr als Klischees und ein paar wenige Fakten über die Kultur der (neuseeländischen) Maori, was sich durch dieses Buch deutlich verändert hat.

Ihimaera bringt dem Leser die Welt der Mythen und Sitten der Maori näher, was mich in der Art der Darstellung allerdings nur bedingt in den Bann gezogen hat, vor allem die mythischen Textteile. Er zeigt, dass Mythen, Sitten und Gebräuche für Menschen wichtig sind, dass es sie zu bewahren gilt, um aus Ihnen Kraft zu schöpfen und durch sie Halt und Gemeinschaft zu finden. Ihimaera zeigt aber auch, dass ein starres Festhalten falsch ist, dass die Anpassungen der Sitten und Gebräuche an neue Erfordernisse überlebenswichtig sein können. Er verdeutlicht dadurch, dass es mehr schadet als hilft, wenn man sich nicht den Erfordernissen anpasst und akzeptiert, dass sich Dinge ändern (z.B. dass auch Mädchen/Frauen wichtige Rollen übernehmen können...). Dies verdeutlicht der Autor sehr ausdrucksstark an Kahu. Doch dass die Sachlage mit dem Patriarchat nicht so einfach ist zeigt sich an Nanny Flowers, die den Patriarchen (den Großvater) im Alltag beherrscht, auch wenn sie seine Patriarchenrolle als Mann und Häuptling akzeptiert.
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