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Produktinformation
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Trotz der entmutigenden Einstellung ihres schroffen und missbilligenden Großvaters (Rawiri Paratene), der sie beinahe verstößt, da sie als Frau traditionell von der Stammesführung ausgeschlossen ist, macht sich die zwölfjährige Pai (Keisha Castle-Hughes) -- überzeugt davon, eine Stammesführerin zu sein -- daran, den Beweis dafür zu erbringen. Ohne die Story (nach einem Roman von Witi Ihimaera) mit falscher Sentimentalität zu überfrachten, entfaltet die Drehbuchautorin und Regisseurin Niki Caro sehr reale und sehr turbulente Familienbeziehungen, intim und doch zerrissen durch den Zusammenprall sturer Traditionen und sich verändernder Haltungen. Der sagenhafte Walreiter -- höchstes Sinnbild der Verbindung der Maoris mit der Natur -- ist auch der Verkünder von Pais Schicksal.
Die großartige Castle-Hughes liefert eine brillante, erstaunlich kraftvolle Darbietung, bei der kein Zuschauerauge trocken bleibt. Nicht zuletzt auch aufgrund seiner frischen Herangehensweise an eine alte Saga wird deutlich, dass Whale Rider definitiv von Herzen kommt. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Geschichte, die unter die Haut geht,
Von ino_w (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Whale Rider (DVD)
Die Ureinwohner der Ostküste Neuseelands glauben, dass ihr Urahne Paikea vor über tausend Jahren das Land auf dem Rücken eines Wales erreichte. Seither trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des "Walreiters" diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes. Der neue Erbe dieses Namens stirbt jedoch bei der Geburt; seine Zwillingsschwester überlebt. Der Stammesführer Koro weigert sich jedoch seine Enkelin Pai(kea) als zukünftiges Stammesoberhaupt zu akzeptieren, da dies nicht der Tradition entspricht. Koro ist sogar überzeugt davon, dass das Unglück seines Stammes mit der Geburt Pais begann. Er versammelt die männlichen Erstgeborenen des Dorfes um sich und macht sie mit den alten Riten seines Volkes vertraut, in der Hoffnung so einen würdigen Stammesführer ermitteln zu können.Koro verbietet der 12-jährigen Pai (hervorragend verkörpert von der talentierten Jungschauspielerin Keisha Castle-Hughes) den Zugang zu diesem auserwählten Kreis. Sie muß sich die Anerkennung ihres geliebten Großvaters Koro und den ihr gebührenden Rang schwer erkämpfen. Im Innersten fühlt sie sich zur Stammesführerin berufen und dieser Bestimmung folgend lehnt sie sich (eigentlich unbewußt) gegen Koro und die tausendjährige Tradition ihres Volkes auf, um ihr Schicksal zu erfüllen. Erst als sie - wie ihr Urahne - auf einem Wal reitend im Meer verschwindet, beginnt ihr verstockter Großvater zu begreifen... Die hier so einfühlsam und ergreifend erzählte Geschichte (in wunderschönen Bildern und einem etwas mystischen Ende) ist eigentlich mehr als die Schilderung der konfliktreichen Beziehung eines Mädchens zu ihrem Großvater, dem Stammesführer eines vom Aussterben bedrohten Maori-Stammes: Hauptkonflikt des Filmes ist das Aufeinanderprallen von zwei Traditionsbegriffen. Dabei steht der Großvater Koro für die alte Tradition, das Überlieferte; das Mädchen Pai hingegen für eine dynamische, neue Interpretation der Tradition ohne diese explizit zu vertreten. Der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro ist ein Meisterwerk gelungen, das ich jedem empfehlen kann, der anspruchsvolle, tiefgehende Filme zu schätzen weiß. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mit internationalen Filmpreisen überhäuft,
Von
Rezension bezieht sich auf: Whale Rider (DVD)
Ich habe diesen wirklich außergewöhnlichen neuseeländischen Film im Kino zwei Mal gesehen, seit dem ersten Mal gehört er zu meinen persönlichen Top 5, meine Antwort auf die berühmte "Inselfrage", was ich mitnehmen wollte, würde also zweifelsohne lauten: Unbedingt "Whale Rider"!Das liegt zum einen an der Geschichte selbst, die im Grunde eine uralte und deshalb universelle ist. Ein Maori-Mädchen, das bei seinen Großeltern aufwächst, kämpft um die Liebe und Anerkennung seines Großvaters, der sie als seine künftige Nachfolgerin als Stammesführerin nicht akzeptieren kann. In seiner Verblendung vermag der Großvater nicht zu erkennen, daß gerade seine Enkelin die einzige ist, die imstande sein wird, die alten Traditionen zu bewahren und am Leben zu erhalten; erst ein tragisches Ereignis bewegt ihn zur Erkenntnis, daß Pai, seine Enkeltochter, die einzig legitime spätere Anführerin seines Volkes ist. Die Protagonistin dieses Streifens, Keisha Castle-Hughes, wurde für ihre schauspielerische Leistung dieses Jahr durch die Nominierung für den "Oscar" als beste weibliche Hauptdarstellerin geehrt. Sie spielt das Mädchen Pai mit einer Intensität und Subtilität, die man einer Elfjährigen niemals zugetraut hätte. Stellvertretend sei an dieser Stelle die Szene erwähnt, in der sie zur Einweihungsfeier der durch Koro, den Großvater, gegründeten Schule erscheint und sich in die erste Reihe setzt. Koro fordert sie auf, sich als Mädchen in die letzte Reihe zu setzen, sie jedoch bleibt an ihrem Platz und blickt Koro mit einem Ausdruck an, der sowohl Angst als auch Trotz verrät. Allein Castle-Hughes' Spiel an dieser Stelle, das ist schon darstellerische Kunst, und wenngleich die anderen Schauspieler, in ihrer Heimat allesamt bekannt, ebenfalls hinreißend agieren, so kann man sich doch des Gefühls nicht erwehren, daß Keisha Castle-Hughes den ganzen Film auf ihren jungen Schultern trägt. Bei einer neuseeländischen Produktion erübrigt sich es fast zu erwähnen, daß die Landschaftsaufnahmen von atemberaubender Wucht sind, niemals jedoch zum Selbstzweck geraten. Ich kann diese DVD jedem, der "leise" Filme liebt, nur allerwärmstens ans Herz legen, das Alter des Zuschauers spielt hier tatsächlich überhaupt keine Rolle, so daß die Kategorisierung "ein Film für die ganze Familie" hier ausnahmsweise einmal vollkommen zutrifft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein ausgezeichneter Film, voller Tiefe und Wunder,
Von Frankipani108 "frandra" (Sundern-Surenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Whale Rider (DVD)
Um diesen ausgezeichneten Film beschreiben zu können, und ihm seiner Größe gerecht zu werden, braucht mann/frau schon das Profil eines Ernest Hemingway oder Homers.So bitte ich um Verständnis, wenn ich es versuche und mutig genug bin, mit meinem begrenzten Wortschatz diesem besonderen Film gerecht zu werden. „Whale Ryder" erzählt eine Geschichte eines Mädchen mit Namen aus unserer Zeit, das wahrlich positive Menschenführung besitzt. Und glücklicherweise ist unsere Zeit auch endlich reif, um solche Fähigkeiten auch Frauen zugestehen...... Die "Bilder-Geschichte" erzählt von einem Mädchen, das als Zwilling eines Häuptlingssohnes der Ureinwohner irgendwo in Neuseeland geboren wird. Doch bei der Geburt stirbt Mutter und ihr Zwillingsbruder. Der harterzogene Großvater und Stammeshäuptling erwartete sehnlichst seinen männlichen Nachfolger, und er sieht das Mädchen, das diese Geburtstragödie überlebt, als Überbringer böser Omen. Eigentlich will er seine Enkeltochter weggeben, doch glücklicherweise interveniert die liebevolle & großherzige Großmutter. Der Vater des Kindes flüchtet aus dem Dorf und überäßt das Schicksal seiner Tochter seinen Eltern. Doch immer mehr wächst selbst dem Großvater dieses tolle, weise und mutige Mädchen ans Herz, auch wenn er es nicht zeigt oder zu zeigen vermag. Nun wird es Zeit, dass Großvater/Stammeshäuptling sein Wissen und die Traditionen seiner Vorväter weitergibt an die kommende Generation. Er beginnt die Erstgeborenen/männlichen Jungs des Dorfes zu trainieren, und schließt traditionsgemäß Mädchen aus der Ausbildung aus, obwohl man jetzt schon spürt und weiß, seine Enkeltochter Pai (die zwölfjährige Pai wird von Keisha Castle-Hughes gespielt) ist die richtige für die große Aufgabe das Wissen zu hüten, es zu verkörpern und den Stamm gerecht und edel zu führen. Die Wale sind für das Volk der Neuseeländer die Verbindung zu der Welt der Ahnen und symbolisieren die Macht und Intelligenz der Natur. Es wird erzählt, dass der erste Mensch auf einem Wal "reitend" zu ihrer Insel kam, um den Stamm gründete. So ist verständlich, dass diese Menschen eine besondere und tiefe Verbindung zu diesen besonderen (Lebe)Wesen haben. Auch wenn das Mädchen offiziell nicht an der Ausbildung der Häuptlingsanwärter teilnehmen darf, ihr Onkel väterlicherseits bildet sie in der traditionellen Kampfkunst aus, uns sie ist richt gut darin. Ihr Mut und Intelligenz ist außerordentlich und zeichnet sie zum/r wahren "Führer/in" aus..... Sie ruft mit ihren geistigen/angeborenen Fähigkeiten die Wale herbei, doch sie stranden. Alle Schuld für das Drama, wirft ihr der Großvater vor; das Dorf versucht diese "geheimnisvollen Wesen" aus der Tiefe des "Urmeeres"/die Tiefe des Urgeistes zu retten. Die Flut lässt auf sich warten, alle Versuche sie zu retten, gehen schief, denn die Leitmutter der Wale selbst ist gestrandet. Doch keiner sieht, wie das Mädchen auf den Wal steigt und als die Flut kommt ihm zuredet und der Wal wieder Lebenswillen bekommt und losschwimmt. Es folgen die anderen Wale. Großmutter ruft, wo ist meine geliebte ......, alle sehen, wie ganz weit schon in der Ferne der Leitwal und das Mädchen auf ihm, im Meer dem weiten Horizont entgegen „davongleiten"........ Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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