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Westwärts und nicht vergessen: Vom Unbehagen in der Einheit Taschenbuch – 2. Juni 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 16.-22. Tausend (2. Juni 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499603411
  • ISBN-13: 978-3499603419
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 410.778 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin, Journalistikstudium in Leipzig, danach Fernsehjournal-istin. Seit 1981 arbeitet sie als freie Autorin; Mitglied des P.E.N seit 1991, Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs». Sie ist Trägerin des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises. Bei Rowohlt erschienen bislang neun Essay- und Sachbücher.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Und wehre dich täglich Mein Unbehagen als Autorin

Die DDR ging unter, als sie gerade anfing, Spaß zu machen. Und zwar nicht nur für ein paar Dutzend Bürgerrechtler, sondern für Millionen Menschen, die endlich ihr Schicksal in die Hand genommen hatten: demonstrieren gingen, auf Versammlungen sprachen, Resolutionen verfaßten, sich neuen Gruppen anschlossen, Plakate malten, Häuser besetzten, Parteien und Verbände gründeten, Menschenketten bildeten, unabhängige Studenten- und Betriebsräte wählten, Flugblätter druckten, die alten Chefs absetzten, in Städten und Dörfern Runde Tische einrichteten. So viel Selbstbestimmung war nie. Und damit so viel neues Selbstbewußtsein. Das darf nicht vergessen werden, wenn man sich wundert, wie hartnäckig viele Neubundesbürger ihre Erfahrungen und Biographien verteidigen.

Spaß machte dieses Land nun auch denjenigen Schriftstellern, die gottlob weder reine Schurken noch reine Helden waren (beides befähigt nämlich nicht sonderlich zum Schreiben), die aber für sich in Anspruch nehmen konnten, dem Elementaren der Kunst verpflichtet gewesen zu sein: der Wahrhaftigkeit. Wir schrieben in neugegründeten Zeitungen, organisierten Solidaritätsveranstaltungen in Kirchen, wurden in unabhängige Untersuchungskommissionen delegiert, drehten Filme, für die es keine Abnahmen mehr gab, entwarfen neue Gesetze und Statuten.

Es war die bislang intensivste Zeit meines Lebens. Endlich, endlich war beinahe mühelos möglich, wofür wir uns all die Jahre gemüht hatten. Endlich schien die Vergeblichkeit besiegt, das Zeitalter der Sinngebung angebrochen.

Doch das Reich, der Freiheit, in dem die bürgerlichen und die sozialen Menschenrechte garantiert waren, währte nur ein halbes Jahr. Dann brach für die besitzlosen Ostdeutschen das Reich der Besitzenden aus. Eine Mehrheit, voll ungestilltem Verlangen, diesmal den Versprechungen einer Obrigkeit glauben zu können, ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander K. am 19. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Das Buch der 1949 in Berlin geborenen ehemaligen DDR-Autorin mit dem Untertitel "Vom Unbehagen in der Einheit" ist ein wunderbar menschliches, gleichzeitig fundierter Beitrag zum Thema der Benachteiligung und Zurücksetzung der ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürger. Hauptkritikpunkte: Der Westen hat nach 1989 die DDR überrollt, Ex-Nazis haben es ungleich leichter. Persönliche, autobiographische Erfahrungen mischen sich mit journalistisch exzellent recherchierten Fakten und Meinungen, Zitaten und Schlussfolgerungen. Sehr subtil vergleicht Daniela Dahn die Gesellschaftssysteme, sie streicht Positives wie Negatives wohlbegründet heraus. In einem Prolog beschreibt sie den "Osttrotz wider die neue Herrlichkeit". Die darauf folgenden Kapitel berichten von ihrem Unmut als Autorin, als Antifaschistin, als Linke, als gewesene DDR-Bürgerin, als Frau und als Neubundesbürgerin. Der Epilog dreht sich um "Mein Behagen als Citoyenne". Besonders sympathisch machen das Buch die ganz persönlichen Erlebnisse etwa von Lesereisen oder von einem missglückten Versuch, in die USA einzureisen (wegen falscher Dokumente, wofür sie nichts konnte).
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Putzplan am 17. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Daniela Dahn ist geschrieben worden, um ihr "Unbehagen in der Einheit" zu dokumentieren. Warum jemand mit der deutschen Wiedervereinigung unzufrieden sein kann, legt sie aus mehreren Perspektiven dar: als Linke, als Autorin, als Frau, als Antifaschistin und "gewesene DDR-Bürgerin" schreibt Daniela Dahn über ihre Skepsis.
Dabei geht es nur vordergründig um eine Reflexion über die politischen Systeme im Osten und Westen des eisernen Vorhangs. Vielmehr geht es um eine enttäuschte Hoffnung. Der zentrale Satz des Buches findet sich m.E. auf S. 90, wo es heißt: "Ich dachte tatsächlich, nicht nur die Natur, nein auch die Gesellschaft würde sich vom Niederen zum Höheren entwickeln. Und das Höchste sei das Glück aller."
So dokumentiert das Buch weit mehr als ein "Unbehagen mit der Einheit". Es dokumentiert generell gesellschaftspolitische Hoffnungen und Enttäuschungen anhand eines konkreten Beispieles.
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Von Arnulf Greulich am 3. September 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Bin zwar noch nicht zu Ende mit dem Buch aber es ist doch mal Interessant eine andere Sichtweise, Ich bin der selbe Jahrgang wie die Autorin, auf unseren untergegangenen Staat zu erleben. Mag ja auch damit zusammenhängen das wir im länflichen Raum mit vielen Problemen die die Autorin schildert nicht konfrontiert wurden.
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