Roger Kupfer ist nicht nur ein Urgestein in der deutschen Western-Szene, er ist in jeder Hinsicht vorbildhaft. Warum? Weil er eben nicht das typische Western-Reiten propagiert, sondern dieses kritisch hinterfragt! Roger sagt uns, dass gutes Reiten keine Frage des Englisch- oder Westernreitens ist, sondern immer nur eine Frage des reiterlichen Verständnisses und Einfühlungsvermögens. Ziel ist die einhändige Zügelführung im Vertrauen beider Seiten - abgeleitet vom barocken Reiten(!). Er verbindet dies mit Exkursen zu den großen Reitervölkern, etwa den Hunnen. Er ist dabei stets nur Berater, kein Lehrmeister, ein echter Pferdemensch, der sein Wissen unverbrämt an uns weiterleitet. Ich halte dieses Buch für das beste Westernreitbuch, das ich je gelesen habe. Es ist ehrlich, kritisch, und in jeder Hinsicht lehrreich. Danke Roger!