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Western Legenden No. 10: Hundert Gewehre
 
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Western Legenden No. 10: Hundert Gewehre

Jim Brown , Raquel Welch , Tom Gries    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jim Brown, Raquel Welch, Burt Reynolds
  • Regisseur(e): Tom Gries
  • Komponist: Jerry Goldsmith
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Italienisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 4. November 2011
  • Produktionsjahr: 1968
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005IQ1R5S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.547 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ende des 19. Jahrhunderts: Yaqui Joe ist ein Indianer, der eine Bank ausgeraubt hat, um Waffen für seine Leute zu kaufen, damit sie sich gegen die Regierung zur Wehr setzen können. Yaqui selbst flieht nach Mexiko, verfolgt von einem amerikanischen Soldaten. Schließlich tun sich die beiden zusammen, um gemeinsam die Indianer zu unterstützen.

Produktbeschreibungen

Hilfssheriff Lyedecker macht sich nach Mexiko auf, um den Indio Joe wegen eines Banküberfalls zu verhaften. Dabei gerät er in den Strudel des mexikanischen Bürgerkriegs und trifft auf die schöne Revolutionärin Sarita. Die mexikanische Regierung plant die totale Vernichtung der Indianer, was Lyedecker nicht untätig mit ansehen kann. Er schließt sich der Revolution an, um gemeinsam mit Joe und Sarita den sadistischen General Verdugo

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
(Vorsicht, Spoiler!)

Mit dieser Frage zeigt Hilfssheriff Lyedecker (Jim Brown), der sich in die Wirren des mexikanischen Bürgerkrieges begibt, um einen flüchtigen Bankräuber dingfest zu machen, daß er die Vorurteile vieler Texaner bezüglich ihrer Nachbarn jenseits der Grenze teilt. Ist die obige Beobachtung noch dazu angetan, als süffisante Übertreibung zu belustigen - zumal Lyedecker später selbst ganz unversehens von der Bevölkerung zum General erhoben wird -, so sind seine wiederholten Schmähungen der "scruffy Indians" schon weniger geeignet, ihn als sympathischen Helden dastehen zu lassen. Hinzu kommt, daß sein Credo "What your job is ain't important, but rather how you do it" auch eine recht unangenehme Interpretation zuläßt und daß Yaqui Joe (Burt Reynolds), der Bankräuber, den Lyedecker unbedingt in die Vereinigten Staaten zurückbringen möchte, gar nicht mal so schurkisch ist. Aber da gibt es ja auch noch die ziemlich beachtliche Sarita (Raquel Welch), die Lyedecker eventuell zum Umdenken bringen könnte.

Tom Gries' Western "100 Rifles" (1969), in Spanien gedreht, vereint - der Vorspann und der von Jerry Goldsmith (u.a. "Chinatown" und "The Sand Pebbles" [1]) komponierte Score lassen es erahnen - Elemente des Spaghetti-Western mit denen der amerikanischen Urform. "100 Rifles" erzählt die Geschichte zweier ungleicher Männer - des Hilfssheriffs, der - weniger aus Pflichtgefühl, sondern vielmehr in dem Bemühen, einen anerkannten Platz in der Gesellschaft zu finden - eine Aufgabe erfüllen will, und des Bankräubers Joe, der, aus einem höheren Pflichtgefühl seinen verfolgten Stammesgenossen gegenüber, das Gesetz gebrochen hat. Mit dem geraubten Geld hat Yaqui Joe nämlich die titelgebenden 100 Gewehre gekauft, mit denen er den Kampf der Yaqui-Indianer gegen das mexikanische Militär - und den mit diesem verbündeten amerikanischen Kapitalisten - unterstützen will. Von den teils recht hanebüchenen und skurrilen Einfällen, mit denen das Drehbuch aufwartet, darf man sich nicht ablenken lassen: Im Zentrum stehen sowohl eine recht bittere Kapitalismuskritik und eine Abrechnung mit Vorurteilen.

Es wird recht schnell deutlich, daß Lyedeckers Motiv nicht etwa abstraktes Gerechtigkeitsstreben ist, sondern daß er sich darum bemüht, als Afroamerikaner Fuß in der amerikanischen Gesellschaft zu fassen, in der er sich erst beweisen muß. Zwar hat er dies früher bereits getan - bezeichnenderweise, indem er als Kavallerist für die Weißen "böse Indianer" gejagt hat -, doch scheint dies nicht gereicht zu haben, ihn völlig zu etablieren. Indem sich Lyedecker zum Handlanger der Mehrheitsgesellschaft macht, ihre Vorurteile übernimmt und sich nicht darum kümmert, welche Seite in dem Konflikt zwischen dem mexikanischen Militär und den Yaqui-Indianern im Recht ist, ist er - so wie es Yaqui Joe schon sagt - wirklich dumm. Erst der Überfall der mexikanischen Soldaten auf ein Yaqui-Dorf und das darauf folgende Massaker bringen Lyedecker dazu, seine Position zu überdenken und in den Indianern Menschen zu sehen.

Letzten Endes wird er für diesen Sinneswandel dann auch durch die Zuneigung der schönen Sarita (Raquel Welch ist hier wirklich verteufelt schön, wenn ihre Neigung zum Overacting auch ein wenig nervt) belohnt, und Gries konfrontiert die (zeitgenössischen?) Zuschauer denn auch mit ihren etwaigen eigenen Vorurteilen, indem er als einer der ersten Regisseure eine Liebesszene zwischen einem dunkelhäutigen Mann und einer weißen Frau - hier dramaturgisch getarnt als Mexikanerin - zeigt, eine Szene, in der sich die Frau mit entfesselter Leidenschaft hingibt. Freilich relativiert sich Gries' emanzipatorischer Impetus auch wieder - zum einen durch das Ende des Filmes, zum anderen dadurch, daß er es vermeidet, den Amerikanern ihren eigenen Umgang mit den Ureinwohnern vorzuführen, und statt dessen das mexikanische Militär als Instrument des Völkermordes darstellt.

Ungeachtet dessen - der gewiefte Kapitalist, der vom Völkermord profitiert, [2] ist ein Amerikaner, und er versteht es geschickt, sich bei der siegreichen Seite, gegen die er eben noch gekämpft hat, seiner Unentbehrlichkeit zu versichern. Auch die Kirche als Steigbügelhalterin der Macht kriegt in diesem Film ihr Fett weg - in der Person eines debil wirkenden Pfaffen, der von Joe auf die salbungsvolle Anrede "Mein Sohn" die Antwort bekommt, er sei nicht sein Sohn, doch wahrscheinlich liefen dort draußen einige ärmliche Kinder herum, auf die dies zuträfe.

So kommt "100 Gewehre" denn als ein in großen Teilen zynisch-kritischer Film daher, der dann doch an der einen oder anderen Stelle einen Rückzieher macht. Dennoch ist dieser Western auch wegen seiner Spannung und seines Bleigehaltes empfehlenswert.

Koch Media liefert u.a. die üblichen Trailer sowie neben der Originalfassung auch eine deutsche und eine italienische Tonspur. Diesmal gibt es zudem englische Untertitel.

[1] Soviel ich weiß, komponierte Goldsmith auch die Titelmelodie zu der Familiensaga "The Waltons".

[2] Bezeichnenderweise hängen am Anfang des Filmes die Leichen aufgeknüpfter Indianer an Telegraphenmasten entlang der Bahnlinie, so daß man die Botschaft herauslesen kann, daß es vor allem die Expansion des weißen Mannes, die aus Profitgier gespeiste Moderne ist, die die Yaqui vernichtet. Und auch am Ende des Filmes, beim Wegzoomen der Kamera, treten unheilvoll - noch leere - Telegraphenmasten ins Blickfeld.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die 100 Gewehre .... 4. Februar 2012
Von Schnuff
Von Amazon bestätigter Kauf
... gehen im Laufe des Films ziemlich unter.
Für mich ist das ein bestenfalls mittelklassiger Western, in dem es kaum schauspielerische Leistungen gibt und den man nicht unbedingt gesehen haben muss. "Video.de" hat Recht, der Regisseur hat aus den Charakteren nicht viel heraus geholt, die Liebesszene findet jedoch nicht mit Burt Reynolds sondern zwischen Jim Brown und Raquel Welch statt. Der Film bietet viel Action, dennoch wenig Spannung. Bleibt Raquel Welch als optischer Höhepunkt, dem der Film den dritten Stern verdankt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
100 Rifles 4. Februar 2012
Von SKi747
Mittelklassiger Western im Italowesternstil, von Regisseur Tom Gries, über den Freiheitskampf der in Mexiko heimischen Indianerstämme gegen einen Tyrannen und seine Armee, welche die Bevölkerung unterjochen. Durch die Beschaffung von 100 Gewehren sollen die Indianer bewaffnet werden und sich dem Kampf gegen die Tyrannei stellen.

Dieser Film kann nicht so ganz überzeugen und macht aus diesem Thema doch eine eher lächerliche Darstellung.
Schauspielerisch ist keine große Leistung von Jim Brown und Raquel Welch zu erwarten. Burt Reynolds schafft es mit Leichtigkeit sich den Film anzueignen, was aber auch keine große Hilfe ist.

Bild- und Soundqualität sind gut - Bildformat stimmt. Neben der deutschen Tonspur ist die englische vorhanden, allerdings nur mit englischen Untertiteln. Der Film liegt hier ungekürzt vor.

Außer einem Booklet liegt hier kein interessantes Bonusmaterial vor.
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