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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
WD MyBook 320 GByte erfüllt die Erwartungen, 24. Oktober 2006
Als Ergänzung zu den Worten meines Vorschreibers hier zunächst ein paar Messdaten:
Messprogramm: HD Tune
Festplatte WD MyBook 320 GByte Premium Edition
Anschluss: Firewire 400 (3 m langes Kabel)
HD Tune: WD 3200JS External Benchmark
Transfer Rate Minimum : 22.8 MB/sec
Transfer Rate Maximum : 23.8 MB/sec
Transfer Rate Average : 23.7 MB/sec
Access Time : 13.5 ms
Burst Rate : 23.7 MB/sec
CPU Usage : 6.3%
Auspacken, anschließen lief mit USB 2.0 problemlos, mit Firewire 400 (1394) ging erst mal gar nichts. Lag allerdings nicht an der Festplatte, sondern am Rechner (4 Jahre alter Medion). Alle bei MS und im Internet angebotenen Lösungswege, einschließlich einem Biosflash brachte keinen Erfolg. Erst als ich nicht mehr auf die mainboardeigenen Firewireanschlüsse zugriff, sondern eine Firewire-PCI-Karte eingebaut hatte, ging über deren Anschlüsse alles ohne Probleme.
Der Ein-/Ausschalter am "Buchrücken" der Platte ist für mich relativ nutzlos. Er merkt sich zwar seinen Zustand, wenn der PC runter gefahren wird, soll heißen, die Platte geht nicht wieder an, wenn der PC danach wieder bootet. Das passiert so aber nur, wenn zwischenzeitlich trotz ausgeschalteten Zustand die Stromzufuhr nicht unterbrochen wurde. Wenn die ganze Hardware an einer Steckdosenleiste hängt und diese nach dem Shutdown ausgeschaltet wird, fährt die Platte nach dem Booten mit hoch, egal ob sie vorher händisch ausgeschaltet wurde oder nicht.
Das starke Brummen der ersten Tage, das andere beschreiben, habe ich auch bemerkt, hoffe, dass es sich dauerhaft gibt. In dieser Phase war die Platte auch berührungsempfindlich, schon leichtes "Handauflegen" führte zu lauterem Brummen.
Die beiliegende Backupsoftware nutze ich nicht, da sie keine image-Backups der Platten, insbesondere der Systemplatte, erstellen kann. Dafür nutze ich NORTON GHOST 10.0, was ohne Probleme geht.
Zusammenfassend, für mich erfüllt die Platte zusammen mit Norton Ghost das, was ich mir beim Kauf von dieser Kombination versprochen hatte. Gäbe es in dieser Serie Platten, die neben USB 2.0 und Firewire auch einen Netzwerkanschluss haben, würde ich mir noch eine zulegen.
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Gerät!, 26. August 2006
Ich habe ein Spiele-Notebook (Dell XPS 2) mit einer für Notebooks normalen 80-GB-Festplatte. Dazu kommt ein relativ altes Desktop-System, das zwar im Laufe der Zeit mehrere Festplatten angesammelt hat, aber insgesamt sind es auch nur ca. 80 GB. Auf dem Desktop teilen sich Linux und Windows Server 2003 den Rechner, auf dem Laptop ebenfalls Linux und Windows XP. Zudem ich neben aktuellen Spielen auch noch viel Videobearbeitung mache (Urlaubs-/Feier-/...-Videos), ist der Platz mittlerweile sehr eng geworden. Da ich den Desktop irgendwann mal mit einer Firewire-Karte versehen hatte und ich weiß, dass das Motherboard/BIOS USB-2.0-Karten nicht mag, habe ich mich für das MyBook Premium Edition entschieden. Die 320-GB-Variante halte ich preis-leistungsmäßig auch für viel besser als die 400er oder gar 500er.
Lange Rede - kurzer Sinn: das MyBook ist mein erstes externes Laufwerk. Daher kann ich keine Vergleiche zu anderen ziehen.
Das My Book sieht wirklich sehr ansprechend aus. Schönes mattes Schwarz, das ziemlich kratzfest zu sein scheint. Obwohl der "Buchrücken" aus Kunststoff besteht, sieht es alu-ähnlich aus; ich denke mal, es ist sogar von Vorteil, denn der Kunststoff fässt sich sehr gut an. Die "Buchseiten" sind aus mattschwarz lackiertem Blech, das in einem Stück umlaufend den stabilen Rahmen für das Gehäuse bildet. Hier sind in Morseschrift verschiedene englische Wörter ausgestanzt (ich habe mir nicht die Mühe gemacht, sie zu entziffern, aber unter http://en.wikipedia.org/wiki/MyBook kann man es z.B. nachlesen), die als Lüftungsschlitze dienen.
Zwischen "Buchrücken" und "Buchseiten" befindet sich ein Endlosgummi. Schrauben oder dergleichen gibt es nicht. Keine Ahnung, wie man das Ding aufmachen kann?!
Ein Ein-Ausschalter ist nicht vorhanden. Es hat jedoch eine intelligente Steuerung, die das Gerät bei Einstecken von USB- oder Firewirekabel in einen laufenden Rechner hochfährt bzw. anders herunterfährt. Man kann das auch anschalten durch Drücken auf den mittleren blauen Leuchtring (den "Button"), aber das bringt nichts. Der Trafo ist zwar klein und leicht, aber er zieht auch Strom, wenn kein Rechner angeschaltet ist (er bleibt in unbenutztem Zustand warm). Aber jeder Computernutzer hat ja sowieso alle Geräte an einer Schaltsteckdosenleiste hängen ;).
Ab und zu hängt sich das Gerät auf (z.B. wenn das Notebook im Standby war). Da hilft nur Netzkabel abziehen und wieder reinstecken und/oder Anschlusstyp von Firewire nach USB oder andersherum wechseln.
Im Auslieferungszustand sind alle 305 GB (1024er Nomenklatur) als FAT32-Partition mit dem Namen "My Book" formatiert. Darauf befindet sich auch sämtliche Software. Beim ersten USB-Anstecken unter Windows und dem Einbinden wird der Firewire-Treiber automatisch installiert. Das funktionierte auch unter Windows Server 2003 mit USB 1.1. USB 1.1 funktioniert übrigens gut (bis auf die Performance natürlich); hier erscheint nach dem Einbinden nur ein Popup, in dem darauf hingewiesen wird, dass es eigentlich zu langsam wäre und man das Gerät vielleicht am falschen Port angesteckt hat. Wenn man nur Firewire hat, soll man sich die Treiber vorher im Internet besorgen (eine CD wird nicht mitgeliefert).
Unter Windows wird ein "WD Button Manager" in die Taskleiste eingebunden, der wohl den "Button" am Gerät softwaretechnisch darstellen soll. Damit kann man das Gerät sauber abnabeln ("entfernen"), was man aber auch über das normale übliche XP-Ausbinde-Icon auch kann. Im (übrigens sehr dürftigen) Handbuch - geschweige denn im ausgedruckten Installations-Flyer - ist nicht in Erfahrung zu bringen, ob das Progrämmchen noch andere Funktionen hat, die es im Hintergrund ausführt. Möglicherweise ist es für die Anzeige des Füllstandes im inneren blauen LED-Ring zuständig, denn unter Linux scheint das nicht zu funktionieren.
Da FAT32 mit ihrer Obergrenze von 4-GB-Dateien nicht ausreicht, habe ich das Teil gleich mittels PartionMagic stark verkleinert (man weiß ja nie, ob das noch bedeutend ist) und noch jeweils eine große NTFS- und ext3-Partition erzeugt. Unter Windows brachte das übrigens sogar einen deutlichen Zuwachs der Übertragungsrate, wenn man dieselben Dateien hinkopierte. Ob die Füllstandsanzeige nur auf die erste (jetzt recht kleine) FAT32-Partition wirkt, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber diese Füllstandsanzeige ist für mich auf jeden Fall sowieso nur ein Gimmick.
Unter Linux brauchte ich keinen Treiber zu installieren. Alles funktionierte auf Anhieb - mit SuSE 9.3 (Kernel 2.6.11.4-21.13) und KDE 3.4 (mittlerweile KDE 3.5.4a). Der KDE-Automounter bindet alle drei Partitionen automatisch unter /media/<Name der Partition> ein. Da dies bei USB und Firewire jeweils schönerweise identisch passiert, sollte man also auch der ext3-Partition einen Namen geben. Dabei poppen natürlich drei Konqueror-Fenster hoch, was ich leider nicht unterbunden kriege.
Die LED-Anzeige auf dem "Buchrücken" ist sehr gelungen. Es sind zwei blaue Ringe, die aus mehreren fließend ineinander übergehenden Teil-LEDs bestehen, die zudem mit Dimmeffekt an- und ausgeschaltet werden können. Dadurch sind recht schön anzusehende verschiedene Animationen für die verschiedenen Vorgänge (Ein/Ausschalten bzw. Hoch/Runterfahren, Schreib/Lesezugriffe, Füllstandsanzeige) möglich.
Dadurch, dass kein Lüfter drin ist, halten sich die Laufwerksgeräusche im normalen (leisen) Rahmen. Eben wie eine leise ATA/IDE-Festplatte. Auf Holz kann es trotz des Gummirings, auf dem das Gerät steht, manchmal zu Schwingungsrückkopplungen kommen, wodurch das Ganze etwas rattert. Da hilft nur eine Unterlage.
Zur Performance möchte ich nichts sagen, da ich noch keinen Vergleich habe. Für mich ist es jedoch sehr zufriedenstellend.
Zur Software: Es ist auch ein Backup-Programm namens "WD Backup" enthalten. Es ist ganz darauf ausgerichtet, Multimediasammlungen (JPEGs, MP3s, Videos etc.) zu sichern. Das scheint es auch ganz gut zu tun (ich habe das einmal ausprobiert). Auch inkrementell mit laufender Überwachung und ähnlichem. Aber es hat keine Möglichkeit, Systempartitionen zu sichern. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, eine Bootversion erstellen zu können, die ohne vorhandenes Betriebssystem ein Recovery durchführen kann.
*Zusammenfassung*.
Pro:
- ansprechendes Design (das auch noch nach Jahren ansprechend sein dürfte)
- automatisches Hoch- und Runterfahren (bzw. Ein- und Ausschalten/Standby) bei Anschluss bzw. Nichtbenutzung (auch unter Linux).
- funktioniert auch zur Not bei USB 1.1
- funktioniert unter Linux (USB und Firewire)
- hinreichend leise
- hochwertige (robuste Stecker und gut abgeschirmt) und schön lange (jeweils ca. 1,75 m) Firewire- (6-pin auf 6-Pin) und USB-Kabel (B auf A) mitgeliefert
- Kensington-Schloss anschließbar
Kontra:
- keine Software-CD
- nur Schnell-Installationsanleitung (ausgedruckt und als PDF), aber kein Handbuch
- kein richtiger Ein-Ausschalter oder Reset-Taster
- hängt sich manchmal auf
- WD Backup nichts für "Profi"-Ansprüche
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
fast perfekt, 20. März 2007
Um meinem Vorredner entgegenzutreten: Die von ihm genannten Kritikpunkte sind subjektiv bzw. bei mir nicht reproduzierbar.
Aufhaengen der Platte: Bisher nichts derartiges passiert, ebenso sind immer alle Dateien angezeigt worden.
Vibrationen und Schwingungen: kann ich so nicht bestaetigen, die Essential Edition verhaelt sich da wesentlich unruhiger. Ich empfinde die Platte sogar als relativ laufruhig.
Anlaufen der Platte: stimmt, ist aber zu verschmerzen, auch weil die platte nicht permanent durchlaeuft, strom verbraucht und ergo weniger schnell verschleisst.
Gehaeuse: Huebsch, aber wirklich nicht sehr stabil, daher auch keine 5 Sterne.
Ansonsten kann die Premium Edition (nutze sie ueber Firewire an einem Macbook (OS X) nur empfehlen, auch wegen des sehr guten Preis-Leistungsverhaeltnisses (Habe sie hier in der Schweiz fuer knapp 130 euro bekommen).
Sie ist flott, deutlich schneller als die Essential edition 160GB ueber USB, recht leise, virbriert kaum, und hat sich bisher als zuverlaessig und komfortabel erwiesen. klasse auch die kostenlose backup-software, die auch unter macOS laeuft. plug'n play (zumindest beim mac) ist auch selbstverstaendlich.
Also: 4,5 Sterne, weil eben nicht perfekte materialwahl und verarbeitung, aber ausreichend solide fuer eine desktop-platte und in der funktion ohne maengel oder probleme.
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