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Im Westen nichts Neues Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1959


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 4 (1. Januar 1959)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462022857
  • ISBN-13: 978-3462022858
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,7 x 19,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (210 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 538.678 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Will man den Wehrdienst verweigern und Zivildienst ableisten, dann sollte man in der Gewissensprüfung darlegen können, warum man sich denn keinen Dienst an der Waffe vorstellen kann. Und mehr als einmal dürfte dann als Begründung die Lektüre von Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues folgen.

Dieser Roman schildert aufs Eindringlichste die schauerlichen Erlebnisse des Soldaten Paul Bäumer an der Westfront des Ersten Weltkrieges, wo sich Deutsche und Alliierte in einem grausamen Grabenkrieg gegenüberstanden. Aber eigentlich sind Schauplatz und Zeit bedeutungslos, beherrschend ist das sinnlose Töten und die zu reinem Menschenmaterial degradierten Soldaten, die schon lange den Glauben an den "gerechten Krieg" aufgegeben haben. Hier ist kein Platz für klischeehaft mutige Helden, Verlierer sind sie letztlich alle, die da im Schlamm der Schützengräben liegen.

So mancher Leser wird nach diesem Roman seine Meinung zu Krieg und Militärdienst geändert haben. Wer heute noch glaubt, Krieg könne eine heldenhafte Sache sein, der kennt das Buch wahrscheinlich nicht und sollte einmal einen Blick hinein werfen. Danach ist er entweder eines besseren belehrt oder scheinbar schon völlig abgestumpft. --Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

» Im Westen nichts Neues ist ein in seiner Art vollendetes Buch: klar und einfach, dramatisch und anschaulich, rührend und erschütternd.«, FAZ, Marcel Reich-Ranicki

»Dieses Buch hätte den Friedens-Nobelpreis verdient.«, Hamburger Abendblatt

»Ein vollkommenes Kunstwerk«, Stefan Zweig

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "rolf-mayer" am 10. März 2003
Format: Taschenbuch
Die Schonungslosigkeit, mit der Erich Maria Remarque die Schrecken des Ersten Weltkrieges aufzeigt, ist schockierend - aber gerade die Schrecken dieses Krieges verlangen nach einer solch schonungslosen Darstellung.Dadurch, dass Remarque seinen Roman in der Ich-Perspektive verfasst, wird der Leser zum unfreiwilligen Zeugen der Geschehnisse. Er liegt geradezu neben dem Protagonisten Paul Bäumer im Schützengraben, im Lazarett, geht mit ihm auf Patrouille, wird mit ihm zum Angriff aufgefordert, durchläuft mit oder gleich diesem einen Prozess des Leidens und der Verrohung. Über allem Grauen, einem alptraumartigen Grauen ohne Hoffnung, steht die nüchterne Erkenntnis, dass in dieser apokalyptischen Welt des Kampfes nur der Zufall über Leben und Tod entscheidet. Dies führt zum einen zu einer radikalen Ich-Erfahrung, die eine Begegnung mit dem Du fast unmöglich macht, zum anderen zur Entmenschlichung, zur Reduktion des Menschseins auf elementare Bedürfnisse, animalische Verhaltensmuster. Wenn Peter Bäumer einem gegnerischen Soldaten, der zufällig in dem gleichen Graben Schutz sucht wie er selbst, ein Messer in den Körper stößt, mehr aus Angst als aus irgendeinem anderen Beweggrund, dessen Sterben sodann über Stunden verfolgt, ohne einer Handlung fähig zu sein, dann ahnt der Leser nicht ohne Erschrecken über sein eigenes Ich, dass ihm hier auch sein mögliches Verhalten in der gleichen Situation vor Augen geführt wird, dass in extremen Momenten die Situation die Handlung bestimmen kann und nicht - wie erhofft - die Gesinnung.Lesen Sie weiter... ›
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Es gibt einige Bücher die jeder Mensch in seinem Leben einmal gelesen haben muß. Das Werk „Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque gehört zweifelsohne zu diesen Büchern. Wenn man nämlich über „den Krieg" redet, beinhaltet dies eine gewisse Distanz. Klar, der Krieg ist grausam, aber wie äußert sich diese Grausamkeit? Remarque ist es in seinem Werk meisterhaft gelungen diese, vor allem psychische Grausamkeit darzustellen. Er bringt den Leser die Unmenschlichkeit und Sinnlosigkeit des Krieges auf eine erschütternde Art und Weise nahe. Gerade die Sinnlosigkeit des Kriegsverlaufes an der Westfront im ersten Weltkrieg ist dem Leser aus der Geschichte bekannt und verstärkt dadurch die Intension des Autors. „Nie wieder Krieg!" sind sicherlich die Gedanken eines jeden, der dieses Buch gelesen hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von aranea-diademata am 18. August 2003
Format: Taschenbuch
"Im Westen nichts Neues" ist Literatur, wenn Literatur Bücher sind, die einen verändern.
"Im Westen nichts Neues" mag keine Literatur sein, wenn man eine einwandfreie Sprache, einen politisch korrekten Inhalt und eine gute Kritik von Reich-Ranicki und anderen Kantoreks als Maßstab nimmt.
Das Buch schildert die Erlebnisse an der Front des ersten Weltkrieges, der in vielerlei Hinsicht einer der schlimmsten Kriege der Geschichte ist. Und sie schildert die Erlebnisse eines Schülers, der sich von den Parolen seines Lehrers Kantorek angestiftet mit seiner gesamten Schulklasse meldet, und die andere, oft verdrängte, Seite des Krieges kennenlernt - entwurzelt und desillusioniert endet hier das Primat der Politik und wird durch das Primat des Überlebens ersetzt.
Das Buch ist auch ein Zeugnis eines wahren Pazifismus. Oft und gerne vergessen wird, daß die treibenden Kräfte des Pazifismus viele Jahre lang keine friedensbewegten Demonstranten waren - sondern Soldaten, die wissen, was ein Krieg ist, außer "schlimm". Wenn Tilmann Westphalen im Nachwort auch noch dieses Buch dafür hernimmt, die unsägliche "Soldaten sind Mörder"-Debatte zu kommentieren, disqualifiziert er sich damit - die Aussage dieses Buches könnte anders nicht sein. "Soldaten sind Menschen" und Instrumente der Politik zu ihrer Fortsetzung mit anderen
Mitteln (Clausewitz), gestern wie heute wie morgen. "Potenzielle Mörder" wie Remarque, Haldeman, Saint-Exupéry und Millionen anderer werden es unterschreiben.
Gerade in Zeiten, in denen eine Glaubensdebatte um den 3. Golfkrieg durch alle Zeitungen geht, sollte dieses Buch mehr Beachtung und das Negativbild des konservativen Dorfschullehrers Kontorek mehr als Mahnung dienen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Engelhardt am 22. November 2004
Format: Taschenbuch
"Im Westen nichts Neues."
Dies ist die letzte feststehende Aussage dieses sehr beeindruckenden Werkes von Erich Maria Remarque, welche in Bezug auf das vorherige Geschehen die Gesamtaussage seines Romanes wiedergibt. Remarque eläutert den Verlauf des ersten Weltkrieges hervorragend an Hand des Beispiels eines Abiturjahrgangs 1914. Beim Lesen dieses Buches wird dem Leser ein Einblick in Umstände, Zusammenhänge und psychischen wie physischen Zustand eben jener "verlorenen Generation" der Weltkriegsfrontjugend gewährt. Der Widerspruch von heimischem Illusionismus und alltäglicher Frontrealität wird deutlich gemacht, ebenso wie der menschenverachtende moderne Krieg. Es ist Erich M. Remarque mit diesem Werk gelungen einen umfassend Einblick in die Gesellschaft und im Hauptsächlichen in den Frontalltag der Jahre von 1914 bis 1918 zu bieten, wobei natürlich "die verlorene Generation" im Mittelpunkt seines Schreibens steht. Empfehlenswert für Geschichts-, Psychologieleser und jeden Liebhaber anspruchsvollerer Literatur.
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