Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The West Pole - ein must-have für Fans, 9. Mai 2009
Neues Album, neue Sängerin... Das mittlerweile 9.Studio Album der Niederländer liegt vor, es heißt " The West Pole" und ich war sehr gespannt, ob Silje Wergeland in der Nachfolge von Anneke van Giersbergen mithalten kann.
Die Band hat mit der Neubesetzung der Frontsängerin einen Volltreffer gelandet. Das wird schon beim ersten reinhören klar und ich bin sehr beruhigt, dass die Band auf alten Pfaden weiterwandelt und sich nicht auf Grunde einer neue Sängerin auch komplett neu orientiert haben.
Siljes Klangfarbe der Stimme ähnelt sehr Annekes sowie auch die Gesangslinien, Höhen und Tiefen. Eine packende Stimme, die vor "The Gathering" bei "Octavia Sperati" zu hören war.
Es finden sich aber noch mehr Frauen auf der Platte : Die Mexikanerin Marcela Bovio ist mit dem Song "Pale Traces" zu hören und Anne van den Hoogen singt in "Capital Of Nowhere".
Insgesamt dabei rausgekommen ist ein athmosphärisches, entspannendes, lebendiges Album, das so richtig gut in die sonnige Jahreszeit passt und die Fans an den West Pole, in deren Herzen und in Köpfen entführen möchte.
Das Album hat einen fröhlich, frischen Einstieg und wird zum Ende hin wesentlich bedächtiger, extrovertierter und anspruchsvoller, so dass es schon einer Losgelassenheit bedarf um sich in die Songs zu vertiefen und sie zu verstehen. Hierbei stellt sich schnell der Unterschied zu den Vorgänger Alben dar: sehr wenig elektronischer Schnick Schnack, dafür mehr Gitarren sorgen für handfesteren Sound der die Ohren nicht vom Thema abschweifen lässt. Die Kunst die die Band hier so alternativ wirken lässt, sind die wenigen Tönen, oft nur angedeutet, leise im Hintergrund. Sei es das wunderbare You Promised Me A Symphony mit Piano und sehr zerbrechlich klingenden Vocals oder die gitarrenorientierten Stücke Treasure und All You Are . Immer leise und beständig untermalt von tacktgebenden Drums.
Insgesamt ein sehr tolles farbiges und facettenreiches Werk, weniger etwas für ordentliche auf-die-zwölf Metaler, dafür mehr für deren Frauen oder besinnliche Abendromantiker. Ein must-have für Fans!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend, abwechslungsreich, großartig!!! Eines der besten Rock-Alben der letzten Jahre!, 11. Mai 2009
Es ist schon erstaunlich, welchen Wandel The Gathering, mit der Zeit, durchgemacht haben. Angefangen als Death Metal Band ("Angels", "Almost a dance"), über herrlich melancholischen, wegweisenden Gothic Metal ("Mandylion", "Nighttime birds"), bis hin zu, ja wie soll ich es beschreiben? Ich würde es als psychedelisch-progressiven Alternative-Trip-Rock bezeichnen ("How to measure a planet", "If - then - else", "Souvenirs", "Home"). Eins haben die letzteren Gathering-Alben alle gemeinsam: Sie sind unglaublich atmosphärisch, melodisch und strotzen nur so vor tollen Ideen, sowie musikalisch abwechslungsreichen Arrangements.
Seit dem Release ihres letzten Studio-Albums "Home" sind mittlerweile über 3 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben The Gathering auf Grund der Trennung von ihrer Sängerin Anneke von Giersbergen für Schlagzeilen gesorgt. Während diese mit Agua de Annique ein eigenes Projekt auf die Beine gestellt hat (das musikalisch Ähnlichkeiten mit The Gathering auf weist), haben Hans und René Rutten mit Silje Wergeland eine würdige Nachfolgerin präsentiert, die stimmlich und gesanglich ähnlich kling, wie ihre Vorgängerin.
Nun steht mit "The West Pole" das nunmehr 9. Studio-Album, der Niederländer, in den Regalen und wieder einmal stellen The Gathering unter beweis, über welch enormes musikalisches Spektrum sie verfügen. Ich kenne kaum eine Band, die so abwechslungsreiche Musik schafft, sich von Album zu Album musikalisch immer weiter entwickelt und dabei doch typisch nach sich selber klingt. Kein Song gleicht dem Anderen und die unglaublich vielseitige und vielschichtige Gänsehaut-Stimme der neuen Sängerin Silje Wergeland klingt fast genauso facettenreich, wie man es von ihrer Vorgängerin Anneke van Giersbergen schon gewohnt war.
Musikalisch ist "The West Pole" das, meiner Meinung nach, spannendste und beste Album von The Gathering, die es wieder einmal geschafft haben, sich noch weiter zu steigern. Am Musikstil hat sich nicht viel geändert. Klar, gibt es wieder experimentelle Klänge (z.B. der instrumentale Opener "When trust becomes Sound", der durch seine coolen und treibenden Gitarrenriffs zu begeistern weiß), aber alles hat Hand und Fuß und die CD klingt wie aus einem Guss und ein Rädchen greift in das andere.
Die einzelnen Songs sind wunderschön melodisch und abwechslungsreich, wie man es von dieser Band auch gewohnt ist. Hinzu kommt der wirklich schöne Gesang von Sängerin Silje, die den Hörer mit Ihrer Stimme immer wieder verzaubert. Auch die mehrstimmigen Gesangspassagen klingen extrem gut und spätestens nach dem 2 oder 3. hören der CD vermisst man Annekes Stimme gar nicht mehr, weil man sich an Siljes Gesang schnell gewöhnt. Ich habe ja schon erwähnt, dass beide Sängerinnen ähnlich klingen.
"The West Pole" fängt extrem rockig an. Bei den ersten drei Songs geht richtig die Post ab. "When trust becomes Sound", "Treasure" und "All you are" sind richtig gute, linear aufgebaute, Up-Tempo-Nummern. Anschließend wird es etwas ruhiger, allerdings auch abwechslungsreicher: Der Titelsong "The Westpole" und "Capital of nowhere" sind Mid-Tempo-Nummern vom Caliber eines "Travel". Dazwischen gesellt sich mit "No bird call" eine wunderschöne, tiefgehende Ballade. Die Ballade "You promised me a symphony" wird von Silje so zerbrechlich und zart gesungen, dass man am liebsten dahin schmelzen möchte. "Pale Traces" zieht das Tempo wieder etwas an und geht in Punkto Musik, Abwechslung und auch was die Länge angeht (ist der zweitlängste Song des Albums), wieder in Richtung "Travel". Bei den letzten beiden Songs "No one spoke" und "Constant run" lassen es The Gathering wieder richtig krachen und treten noch mal anständig auf's Gas. Das Finale "A constant run" ist mit fast 8 Minuten auch das längste Stück, und außerdem auch mein Lieblings-Song (Toller Refrain!), des Silberlings.
Ich kann eigentlich jedem Pop-Rock-Fan nahe legen, sich einfach mal diese CD, auf mein gutes Zureden hin, zu zulegen. The Gathering Fans kommen ohnehin nicht drum herum, sich diesen Silberling anzuschaffen. Es lohnt sich auf jeden Fall!!! Die 10 Songs bringen es auf eine Spielzeit von über 54 Minuten und in dieser Stunde gibt es wirklich viel zu erleben. "The West Pole" gehört, meines Erachtens, mit zu den besten Rockalben der letzten Jahre (zumindest von den Alben, die ich kenne ;-)
Also kauft Euch einfach die Scheibe!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
ok, aber nicht mehr, 25. Mai 2009
Drei Jahre nach der letzten Scheibe "Home" melden sich die Holländer von The Gathering mit dem neuen Album "The West Pole" zurück! Neu an Bord ist die norwegische Sängerin Silje Wergeland (Octavia Sperati), welche die langjährige Frontfrau Anneke nach 13 Jahren in der Band ersetzt. Nachdem ich über das nette Cover geschmunzelt habe, was jemand bei einen Kopfstand zeigt, wobei das Bild auf den Kopf gedreht wurde, machte sich nach dem ersten Durchlauf Ernüchterung breit. Die Frontfrau singt sicherlich ganz ordentlich und erinnert zuweilen auch mal an ihre Vorgängerin, aber prägend in der Form eines Stempels, den sie der Musik ist sie zu keiner Zeit. Vielleicht hat die Band deshalb die Gastsängerinnen Marcela Bovio (Stream Of Passion) beim Song "Pale Traces" und die Landsmännin Anne van den Hoogen bei "Capital Of Nowhere" am Start? Musikalisch gibt es nach dem instrumentalen Opener "When Trust Becomes Sound" melancholische Rockmusik, bei der die Gitarre zwar zart aber bestimmt die Oberhand hat. "Verrückte Soundlandschaften" oder experimentelle Songs wie früher sind keine zu finden, was ich gut finde, aber leider auch nicht allzu viel der ebenfalls von früher bekannten Ohrwürmer. Die Lieder sind sicherlich nette Musik zum Träumen und auch kein Bockmist. Mit etwas anderem, will sagen mehr packenden Gesang wäre das Ergebnis sicherlich eine Spur besser, so sind The Gathering auf ihrem neuen Album zwar keine Enttäuschung, aber nur guter Durchschnitt!
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