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West-östlicher Divan Taschenbuch – 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1056 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: Studienausgabe. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150067855
  • ISBN-13: 978-3150067857
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 3,6 x 14,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 549.722 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Er ist nicht nur unbestritten der bedeutendste deutsche Dichter, Prosawerke wie "Die Leiden des jungen Werthers" oder das epochale Bühnenstück "Faust" haben ihm auch einen Platz im Olymp der Weltliteratur beschert. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), in Frankfurt/Main geboren und in seiner langjährigen Wirkungsstätte Weimar gestorben, zählt zu den Ausnahmeerscheinungen seiner Zeit. Gebildet und umfassend interessiert, hatte der studierte Jurist Ministerrang am Hofe des Herzogs von Weimar, trieb naturwissenschaftliche Forschungen und beschäftigte sich mit Bergbau, Geologie und Mineralogie. Goethe war vor allem ein Meister klarer Gedanken, die er in Verse, Gedichte, Dramen und Prosatexte fasste. Er und Friedrich von Schiller sind die wichtigsten Vertreter der so genannten Weimarer Klassik.

Produktbeschreibungen

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Der persische Dichter Hafis war ein erklärter Liebhaber der Sprache, und diesem Gedanken gab er im 14. Jahrhundert allegorische Gestalt: In seinem Diwan tritt die "Wortbraut" als mystische Verkörperung der Lyrik auf, um Gott, Wein und Liebe zu besingen:
"Bräuten in der Locken Ranken,/ denen Schleier, leicht und licht, / Halb nur hüllen den Gedanken, / gleicht, o Hafis, dein Gedicht".

Berauscht von der Lektüre des Diwans im Juni 1814 übernahm Johann Wolfgang von Goethe das Bild von der "Wortbraut" und stellte es als gleichnishaftes Motto dem Buch Hafis seines West-Östlichen Divans (1819/1827) voran: "Sei das Wort die Braut genannt" -- eine Hommage an den persischen "Zwilling", die der Weimarer Geheime Rat auch als Verpflichtung für das eigene Schreiben verstand. Tatsächlich ist Goethe in seiner Auseinandersetzung mit Hafis ein überaus sinnliches Stück Weltliteratur gelungen, dessen Verfasser das gesamte Spektrum literarischer Möglichkeiten wie ein Bräutigam umgreifen will und in souveräner Beherrschung von alltäglicher und gehobener, euphorischer und ironischer Rede die "Lieb-, Lied- und Weinestrunkenheit" im Harem der Worte zu vermählen sucht.

Am deutlichsten wird diese quasi erotische Verbindung von Werk und Schöpfer im Buch Suleika, jenem autobiographisch an die 30jährige Marianne von Willemer gerichteten Meisterstück, das den Austausch mit der Geliebten zum leidenschaftlichen Dialog des 66jährigen Dichters auch mit der Sprache werden läßt: "Sich liebend aneinander zu laben / Wird Paradieses Wonne sein". Daß Marianne, wie man inzwischen weiß, einige der schönsten Gedichte zum Buch Suleika beisteuerte, hebt das Zwiegespräch zwischen der jungen Suleika und dem greisen Hatem innerhalb der Sammlung auf ein neues, pikant-intimes Niveau.

"Den berauschendsten Lebensgenuß hat Goethe hier in Verse gebracht", schrieb Heinrich Heine 1836 in der Romantischen Schule, "und diese sind so leicht, so glücklich, so hingehaucht, so ätherisch, daß man sich wundert, wie dergleichen in der deutschen Sprache möglich war". Möglich war dieser unbeschreibliche Zauber des Divans nur als trunkene, raumzeitlich losgelöste Liebeserklärung des Dichters an die unendliche, Orient und Okzident, Geist und Humor, Jugend und Alter, Liebhaber und Geliebte in jeder Strophe neu vereinende Poesie.

Der Schwiegertochter Ottilie erläuterte Goethe am 21. Juni 1818 die Absicht seiner Dichtung: "Ihre Bestimmung ist es, uns von der Gegenwart abzulösen und uns für den Augenblick dem Gefühl nach in die grenzenlose Freiheit zu versetzen. Dies ist zu einer jeden Zeit wohltätig, besonders zu der unseren". Wenn dies mit einer derart lyrischen Virtuosität wie im West-Östlichen Divan gelingt, gilt dieser Auspruch bis heute. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Johann Wolfgang Goethe, am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren, absolvierte ein Jurastudium und trat dann in den Regierungsdienst am Hof von Weimar ein. 1773 veröffentlichte er Götz von Berlichingen (anonym) und 1774 Die Leiden des jungen Werthers. Es folgte eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen, zu den berühmtesten zählen Italienische Reise (1816/1817), Wilhelm Meisters Lehrjahre (1798) und Faust (1808). Johann Wolfgang Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Renate Koerble TOP 1000 REZENSENT am 30. Mai 2010
Format: Taschenbuch
Wie sehr die Lektüre fremder Bücher berauschen kann, wie inspirierend und initiierend geniale Kollegen sein können, zeigt der West-Östliche Divan mit all seinen Facetten. Der große Goethe, kurz nachdem Napoleons Truppen aus seiner Heimat geschlagen wurden, gab sich im Jahr 1814 dem persischen Dichter Hafis hin, der im 14. Jahrhundert den Prototyp des Diwans vorlegte. Der wohl bekannteste persische Dichter hieß ursprünglich ganz anders, Hafis ist der ihm erst später zugesprochene Name für seine ruhmreichen literarischen Verdienste und bedeutet so viel wie jener, der den Koran auswendig kann. Eine Tatsache, die auf den Perser schon in frühester Kindheit zutraf, so zumindest die Legende.
Legendär dann auch, was Kollege Goethe, der ja auch eine gewisse Art von Namenserweiterung dank seines Könnens mit dem Zusatz 'von' erhielt, daraus machte. Immerhin ist es das umfassendste lyrische Werk seines gesamten Oeuvres und die Hommage an einen Dichter, den Goethe selbst als 'Zwilling' bezeichnete. Nicht erst im Alter von 65 Jahren, als der Weimarer Rat den Hafis las und sich anschließend sofort an die Arbeit des Diwans machte, richtete Goethe seinen Blick auf die mystische Ausrichtung des Islam. Muslimische Lehrmeinungen, die sich im Werk an vieler Stelle wiederfinden, sind mit ein Grund für die bis in die Moderne anhaltende Ablehnung, oder vielmehr das Unverständnis, die diesem 'Alterswerk', wie man es in der Literaturwissenschaft bezeichnet, anhaften.
Diese universale, symbiotische Verschmelzung, die hier nicht nur sprachlich, sondern auch methodisch und intentionell seinen Ausdruck findet, ist, wenn man so will, ein forscher Erstversuch, die Bedrohung im Morgenland, als Kehrseite ein und derselben Medaille zu betrachten.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Enttäuschter Käufer am 4. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Entspricht leider nicht der ursprünglichen Originalausgabe!
Beispiel: Wo ist der Abschnitt "Zu Besserem Verständnis Des Wes-Östlichen Divans" und die darin enthaltenen Unterkapitel "Einleitung", "Hebräer" und "Übergang"?
Leider scheint auch noch viel mehr zu fehlen! So etwas darf nicht fehlen! Ich gehe davon aus, dass das weglassen dieser Kapitel aus möglicherweise politischen bzw. meinungsbildenden Gründen absichtlich weggelassen wurde. Leider bedeutet dies für mich, dass ich für meine Recherchen ein anderes Werk hinzu ziehen muss, nämlich "Goethe Werke Hamburger Ausgabe. 14 Leinenbände in Schmuckkassette: Werke, 14 Bde. (Hamburger Ausg.), Bd.2, Gedichte und Epen" - was man auch hier auf Amazon finden kann!
Sorry... bin einfach unglaublich enttäuscht - eine echte Frechheit!
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "ialyanak" am 3. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Goehte hat in diesem wunderbaren Buch viele schöne Gedichte geschrieben die sogar Nicht-Freunden von Gedichten gefallen würde. Zu diesen zähle ich mich. Es ist auch ein schönes Buch mit vielen Weisheiten über Religion und Toleranz die gerade in unseren Zeiten gebraucht wird. Man sieht gerade an diesem Buch wie sich Orient und Okzident beeinflusst haben. Ein Ehrenplatz im Regal für dieses Buch.
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Von lungau1 am 18. Dezember 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Super Service und Angebot von Amazon!!!
Ideal zum Schmökern am Kindle. Eintauchen in Goethes Welt. Man sollte sich evtl schon ein wenig mit dem west-östlichen Divan beschäftigt haben um all die Metaphern zu erkennen und ein wenig deuten zu können. Ich kann die Lektüre Jedem empfehlen, der sich etwas tiefsinniger mit der Materie "Glauben-Leben-Liebe" beschäftigen möchte.
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Format: Taschenbuch
Eine schön gestaltete Neuauflage des Klassikers, mit einer beeindruckend ganzheitlichen Perspektive und getragen vom Wunsch, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Das etwas mühsame Hin- und Herblättern zwischen den verschiedenen Teilen (siehe meine Besprechung unter [...] lohnt sich!
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