Die Autorin Helga Glaesener, hat dreizehn Bücher geschrieben, Historienromane mit weiblichen Hauptfiguren. Dieser neue Roman spielt im achtzehnten Jahrhundert in der Toskana. Die etwas dickköpfige junge Heldin Cecilia Barghini hat im Jahr 1780 gerade eine verstohlene Affäre mit einem Theaterautor unglückselig beendet. Ihre Familie hat einen geeigneten Mann ausgesucht, den sie heiraten soll. Sie weigert sich beharrlich. Das ist im achtzehnten Jahrhundert nicht schicklich. Sie wird deshalb in die Provinz geschickt, wo sie dem verwitweten Richter Enzo Rossi bei der Ausbildung seiner Tochter Dina helfen soll.
Kurz nach ihrer Ankunft in dem verschlafenen Toskana-Städtchen Montecatini kommt Celia zu dem Entschluss, dass sie es hier nicht lange aushalten wird. Das Haus ist verkommen, die kleine Tochter eine unerzogenes, verwöhntes Kind und der Richter ist eingebildet und äußerst cholerisch. Da passiert ein geheimnisvoller Mordfall, den der Richter aufklären soll. Cecilia ihre Neugier wird geweckt, sie ermittelt heimlich mit, will unbedingt wissen wer im Dorf zu solcher brutalen Gewalttätigkeit fähig ist. Sie beschließt vor erst zu bleiben und sich mit Enzo in irgendeiner Form zu arrangieren. Sie beginnt mit der Detektivarbeit", die ihr sehr viel Selbstvertrauen und innere Zufriedenheit bringt. Doch eines Tages die plötzlich die kleine Dina verschwunden. Bei der gemeinsamen Suche nach ihr werden Celia und Enzo mit einem hochgefährlichen Mörder konfrontiert.
Ein sehr spannendes Buch mit vielen tollen Figuren. Dieser Roman, Kriminalroman und Historienroman in eins, ist von solcher Sogkraft, dass man ihn, einmal begonnen, nicht aus der Hand legen wird.