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am 2. November 2014
In „Wespennest“ schildert Lee Child ein neues Abenteuer seines Helden Jack Reacher, auf seiner Odyssee durch Amerika.
Von South Dakota kommend landet Reacher in einem Motel in Nebraska.
In der Bar des Hotels trifft er einen betrunkenen Arzt, der sich weigert eine zusammengeschlagene Patientin zu behandeln.
Im Folgenden gerät Reacher, ein ehemaliger Militärermittler und Scharfschütze, in das Netzwerk der Duncans, die eine ganze Gegend von Farmern erpressen und ausbeuten.
Aufgrund seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns schaltet sich Reacher in den Streit ein.
Nun geht es richtig los. Ich fand das Buch super spannend geschrieben und habe es binnen zwei Tagen ausgelesen.
Childs Stil ist schnörkellos und kühl, aber mit pagetuner Qualitäten. Der Autor überrascht mich als Leser mit immer wieder neuen, überraschenden Wendungen und Figuren. Am Ende des Buches kommt es zum Showdown und auch hier wird noch einmal eine Schippe Spannung/Überraschung draufgelegt.
Besonders gut gelungen ist Child die Schilderung der „location“. Man fühlt sich geradezu in dieses weite Land, meilenweit ohne Erhebung oder besser in diese Ödnis, hineingebeamt.
Was mir nicht gefallen hat, waren die häufigen expliziten Gewaltdarstellungen (hier wäre meiner Meinung weniger deutlich mehr gewesen) und das kaltblütig Töten des Protagonisten.
Amerikaner gefällt diese Selbstjustizmentalität wohl sehr gut: Jack Reacher Filme werden z.B. mit den Slogan "The law has limits - he does not" beworben.
Am Anfang des Buches wird, um das Verhältnis der Bevölkerung zu den Duncans zu illustrieren, zweimal die Geschichte vom Frosch im Wassertopf erzählt. Dabei geht es um einen Frosch, der, wenn man ihn in einem Topf mit heißem Wasser steckt, sofort herausspringt, aber wenn man ihn in einem Topf mit kalten Wasser setzt und dieses langsam erhitzt, er das nicht bemerkt und elendiglich zu Grunde geht. Diese Geschichte ist, obwohl häufig erzählt, völliger Blödsinn. Der Frosch springt – natürlich – auch bei langsam erzeugtem Temperaturanstieg aus dem Topf.

Mir hat „Wespennest“ gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil der Jack-Reacher-Saga.
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Über Jahre hinweg streunt der ehemalige, sehr intelligente und kampferprobte Ex-Militärpolizist Jack Reacher ohne Ziel vor Augen durch die USA und gerät auch aufgrund seines ausgeprägten Sinns für gefährliche Situationen und aufgrund seines ebenso ausgeprägten Gerechtigkeitssinns und wohl auch aufgrund seiner provokanten Art in komplizierte Krisen, die den Einsatz auch harter Gewalt zu rechtfertigen scheinen. Nachdem er eine lebensgefährliche Situation in South Dakota nur knapp überlebte ("61 Stunden"), hat er jetzt ein tatsächlich ein Ziel vor Augen: Virginia. Und so landet er auf seinem Weg dorthin als Anhalter in einem kaum besuchten Motel in Nebraska, irgendwo an einer Kreuzung zwischen Nirgendwo und einem anderen Nirgendwo, das Land spärlich besiedelt von Farmern, die nächste Kleinstadt 60 Meilen weit entfernt. Er trifft dort auf häusliche Gewalt und ergreift die Initiative, zu helfen - doch löst damit natürlich aber durch eine Konfrontation mit der über das Land durch Erpressung und Einschüchterung 'herrschenden' Familie 'Duncan' eine brutale Kettenreaktion aus, die bis in die Unterwelt von Las Vegas reicht, denn Reacher sticht versehentlich in ein tödliches Hornissen-, Verzeihung!, Wespennest.

Offen gestanden: Ich mag' Jack Reacher, weswegen es mir sicherlich schwerfallen würde, vollkommen neutral zu werten. Bereits den Schmöker in der Buchhandlung zu kaufen, ohne vorher den Klappentext gelesen zu haben und mich zugleich schon auf die Lektüre zu freuen, sagt aus, dass ich gar nicht ganz wertungsfrei sein kann: Die bisherigen Romane um 'Jack Reacher' gefielen mir einfach ausnahmslos sehr gut. Und auch das 'Wespennest' war ein - glücklicher - Blindkauf, der mir den Schlaf raubte. Für grandioses Kopfkino sorgen die plastischen, wunderbaren Beschreibungen von Land und - kauzigen - Leuten, der hohe Detailreichtum ebendieser Skizzierungen und eine stets komplexer werdende Story, die den Leser immer nur wenig ahnen lässt, da Lee Child clevere Cliffhanger großzügig und oft an unerwarteter Stelle verteilt. Die Geschichte klingt stets plausibel, wenn, ja, wenn Child es hier nicht vielleicht mit dem Grad der Reacher'schen Selbstjustiz nicht so arg übertrieben hätte, die ständig in zunehmend heftig brutaleren Gewaltorgien ausarten, die somit selbst mir als gewohntem 'hardboiled'-Leser mit Voranschreiten der Handlung etwas zuviel wurden.

Nichtsdestotrotz ein gelungener, hoch-spannender, verzwickter, manchmal auch situationskomischer Action-Thriller mit einer schlüssigen Auflösung und dem klassisch offenen Ende, der für Neugierde sorgt, in welches Wespennest Reacher demnächst stechen wird. Klare Kaufempfehlung für Freunde usamerikanischer Action-Thriller, die hin und wieder auch mal 'harten Tobak' vertragen.
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am 29. April 2014
Wie gewohnt, bekommt es Jack Reacher auch in diesem Thriller mit ein paar sehr bösen Menschen zu tun und sticht bei seinen tatkräftigen Nachforschungen tatsächlich in ein wahres Wespennest.

Vielleicht ist es Zufall, vielleicht aber auch Schicksal. Jedenfalls macht Reacher auf seinem Weg nach Virginia in einem kleinen Nest halt, das von der Familie Duncan beherrscht wird. Diese Familie bestimmt über die Farmer, denn sie kontrollieren das einzige Fuhrunternehmen, das es hier gibt. Keine Abtransporte, keine Einnahmen. Deshalb schaut eine ganze Gemeinschaft weg, wenn die Duncans ihren dunklen Geschäften nachgehen. Doch Reacher wäre nicht Reacher, wenn er seine Nase nicht in andere Leute Angelegenheiten stecken würde. Und schnell wird dieser fündig und entdeckt dabei ein paar sehr alte Leichen im Keller der dominanten und ominösen Familie Duncan.

„Wespennest“ ist inzwischen der 15. Band der Roman-Reihe um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, der gerne selbst das Recht in die Hand nimmt und sich dabei für die schwachen und verletzten Menschen einsetzt.

Auch in diesem Buch ist Reacher eine großartige Persönlichkeit, der durch verbale, aber auch tatkräftige Aktionen für beste Unterhaltung sorgt. Sein Charakter ist nicht leicht zu fassen, viele Geheimnisse umschwirren seine Vergangenheit und er selbst gibt nur das von sich preis, was genannt werden muss. Alles andere bleibt hinter seiner Fassade versteckt. Doch darüber hinaus ist er ein sehr sympathischer Mann, zu dem es leicht fällt, einen guten Bezug aufzubauen. Seine Ideen und Umsetzungen sind nicht immer besonders konventionell, doch das will auch kein Fan der Reihe lesen. Vielmehr ist Jack Reacher ein Held, der trotz allem menschliche und glaubwürdige Züge an den Tag legt.

Dieses Buch enthält eine wunderbare Geschichte, die kurz nach Abschluss des vorherigen Romans „61 Stunden“ ansetzt. Reacher wird ein weiteres Mal spontan zwischen die Fronten geraten und eine selbstsichere Figur abgeben. Durch relativ kurze Kapitel fällt es leicht, das Buch schnell zu lesen. Dabei muss sich der Leser ab und zu ein wenig bremsen, um nicht über die Seiten zu fliegen. Denn durch eine aufregende Erzählung, fesselt das Buch bis zum Schluss.

Auch für Neueinsteiger der Reihe ist dieses Buch ein wahres Lesehighlight, denn jeder Teil beinhaltet eine in sich abgeschlossene Handlung. Natürlich lernt der Leser im Verlauf der Bände den Charakter Jack Reacher immer besser kennen, doch auch ohne dieses Wissen, ist dieser Roman ein ideales Lesevergnügen, das für perfekte Unterhaltung sorgt.

Fazit: Das Buch „Wespennest“ ist ein aufregender und überzeugender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite für wunderbare Spannung sorgt. Durch einen idealen Hauptprotagonisten und eine tolle Story wird dieses Buch zu einem wahren Page-Turner, der sich schnell liest und jeden Leser in eine atemlose Atmosphäre versetzt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
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am 22. Mai 2016
Die bisher (Mai 2016) 5 Hörbuch - Download - Romanversionen der Jack Reacher Romane von Lee Child sind zu wenig (der Band 18 "Die Gejagten" soll auch als 6 Hörbuch im Juni 2016 erscheinen).
Warum zu wenig ? :
1. Erzähler/Sprecher wie im Falle der "Reacher-Romane" z.B. Michael Schwarzmaier lesen nicht bloß vor, sondern interpretieren die Werke in einer derart kunstvoll - differenzierten Art, dass ergänzend zum eigenen Lesen eine zumeist erheblich aufgewertete Version dargebotenen wird. Meinungssache ? Sicher, doch hier repräsentiere ich diejenigen, die gerne aus guten Erfahrungen heraus eine Wahl bzw. Ergänzung dieser Medien schätzen und nutzen.
2. Ich bin befremdet, dass der von mir u.a. in seinem Leistungsspektrum geschätzte Amazon Konzern gerade in der Mediensparte derartige Lücken offenbart. Vielgelesene und/oder renommierte Thriller/Krimi - Autorinnen / Autoren wie z.B. Lee Child, James Lee Burke, Robert B. Parker, Ross Thomas, Patricia Melo, Jerome Charyn u.a. sind diesbezüglich Mangelware. Demgegenüber ist z.B. die französische Top - Autorin Fred Vargas audiomässig zurecht bestens vertreten.
3. Im letzten Jahr machte ich die neue, angenehme Erfahrung mit Hörbüchern (nicht eigenen), dass es als gleichzeitiges sozial geteiltes Hörerlebnis hervorragend funktioniert und befriedigt. Es bedarf aber sorgfältiger Vorbereitung. Das sebständige Alleinlesen bleibt in seinem hohen Stellenwert dadurch nicht beeinträchtigt.
Lee Child's Bücher(passagen) wären für den kleinen Kreis meiner Mithörer laut deren Aussage eine gute Wahl, es mangelt jedoch an Auswahl.
Diesen Meinungsbeitrag verstehe ich als Anregung an andere bekennende Amazon KonsumentInnen als auch an die Medienabteilung des Konzerns bzgl. einer breiteren Hörbuchlandschaft für Erwachsene.
Für das "Wespennest", das als Hörbuch voll überzeugt und Anlass für diese Meinungsäußerung ist, bedeutet dies aus meiner Sicht : es ist besonders empfehlenswert als Hörbuch.
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am 7. August 2015
Klar - Jack Reacher ist nichts für Freunde der politischen Korrektheit. Eine Situation der Bedrohung wird geschaffen, in der er als einsamer Rächer auftaucht und dann...geht es den Bösen an den Kragen.
Aber wie Lee Child das beschreibt, wie er die kargen Landschaften skizziert, die Personen, die Ortschaften, das ist Weltklasse. Zurücklehnen, das logische Denken ausschließen und einfach genießen: Popcorn-Kino in Buchform, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Und manchmal sitzt man da, fliegt durch die Seiten und denkt sich: "Ja, ja ... gib's ihnen!!!" ;-)

Zur Info: Wespennest schließt lückenlos an den etwas schwächeren Vorgängerband "61 Stunden" an, kann aber problemlos gelesen werden, ohne dass man diesen kennt!
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am 20. Juni 2016
Seit vielen Jahren bin ich treuer Fan des einsamen Helden Jack Reacher und seinem Schöpfer Lee Child. Als einsamer Wolf reist der ehemalige Major der Militärpolizei durch die Staaten und gerät dabei immer wieder gewollt und ungewollt in Schwierigkeiten. Mit Logik und Intelligenz, mit Kopf und Fäusten, aber vor allem sehr humorig löst er alle Fälle, vom Familiendrama bis zum Anschlagsversuch. Und genau deshalb machen die Reacher-Romane soviel Spaß, einerseits weiß man genau was kommt, andererseits will man unbedingt wissen, wo er denn nun schon wieder hineingerät. Viel Spaß beim lesen!
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am 8. Mai 2016
In Band 15 kommt Jack Reacher noch leicht lädiert von seinem letzten Abenteuer in South Dakota (Band 14 "61 Stunden") in einem kleinen Nest in Nebraska an. Seine momentane Unbeweglichkeit hindert ihn aber nicht daran, dort in gewohnter Manier aufzuräumen mit den bösen Jungs. Natürlich ganz schön übertrieben, was Reacher alles kann, aber sehr spannend und unheimlich cool. Und so toll geschrieben, dass man das Buch kaum noch weglegen kann. Ein echter Pageturner und für mich einer der besten aus der Reacher-Reihe.
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Was zu Beginn als Mögliche Hilfeleistung für eine Frau gilt, die unter häuslicher Gewalt leidet, dehnt sich bald zu einem kleinen Krieg aus. Jack Reacher sticht in ein „Wespennest“ in einer Kleinstadt irgendwo in Nebraska, das von mehreren Brüdern und deren Helfershelfern mit eiserner Hand unterdrückt wird um ihre dunklen Geschäfte weiter führen zu können…
Dieser JR-Band schließt direkt an „61 Stunden“ an. Reacher wirkt sympathischer, weil er noch mit den Folgen seines letzten Abenteuers zu kämpfen hat und seit längere Zeit wirklich hart einstecken muss. Für mich war es etwas verwirrend, dass man im ersten Kapitel mitten in die Geschichte gestoßen wird, die sich dann aber wieder dem eigentlichen Beginn zuwendet. Reacher auf dem Weg nach Virginia, um seiner Nachfolgerin zu begegnen, strandet in einem kleinen Nest in Nebraska. Hier regieren die Duncan-Brüder, mit Hilfe von angeheuerten Schlägern mit sehr harter Hand. Nach einem unglücklichen Zusammentreffen mit einem Duncan, ist unser Outlaw wieder einmal „Freiwild“.
Detailgenau und immer mit ein paar hoch interessanten Hintergrundinformationen, zieht Lee Child wieder den „alten Reacher“ aus der Versenkung: „Hart unnachgiebig und nur seinem eigenen Moralkodex verantwortlich“. Leider schlägt er dabei etwas über die Stränge, und erlaubt Reacher (aus meiner Sicht), zu viel Selbstjustiz. Ein fortlaufender Spannungsbogen, immer neue Geheimnisse und ein paar interessanter Nebenfiguren lassen einen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Ein schneller, sehr angenehm zu lesender Schreibstil und ein Protagonist, den man zu kennen glaubt, runden das Buch wunderbar ab.
Fazit: Einer der härteren „Reacher-Romane“, gut geschrieben, spannend aber relativ brutal, was Lee Child eigentlich nicht nötig hat, wie er in anderen Büchern der Reihe schon gezeigt hat!
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am 8. März 2016
Jack Reacher ist wieder mal selbst schuld. Was muss er sich auch in diesen Fall häuslicher Gewalt einmischen. Ist er doch nur auf der Durchreise und zufällig in diesem kleinen Kaff mitten in der Wildnis Nebraskas mitten im Winter gelandet. Erst zwingt er den Doc dazu, Eleanor Duncan zu versorgen, dann macht er sich auf den Weg deren Mann Seth zu suchen um mit ihm zu reden. Was wieder typisch Jack Reacher ist: er kann solche Ungerechtigkeiten nicht ausstehen und schon gar nicht wenn Stärkere ihren Frust an Schwächeren auslassen. Was Reacher nicht weiß: Seth Duncan hat diesmal seine Frau nicht geschlagen. Diesmal war es eine Botschaft eines Geschäftspartners. Denn die Duncans der Stadt sind in dubiose Geschäfte verwickelt.

Die ganze Stadt ist gegen Reacher, und doch finden sich immer wieder einzelne Bewohner die ihm helfen, später aber dafür bestraft werden. Dann ist da noch die Sache mit dem kleinen Mädchen, das vor 25 Jahren spurlos verschwand. Damals wurden die Duncans verdächtigt, aber niemand konnte etwas beweisen. Derweil machen die Duncans bei ihren Geschäftspartnern den großen. herumschnüffelnden Fremden – Reacher – für ihre Lieferschwierigkeiten verantwortlich und drei außenstehende Gruppen entsenden jeweils zwei Männer um Reacher zu erledigen. Mahmeini sendet seine Jungs, um die beiden Kerle von Safir zu erledigen. Der wiederum sendet seine Leute um Rossis Männer zu töten. Davon weiß Reacher aber nichts, denn er ermittelt im –Fall des verschwundenen Mädchens…

WESPENNEST entwickelt im Lauf der Geschichte seine eigene Dynamik, untermauert von einem stringent vorgehenden harten und brutalen Jack Reacher aber auch mit einer Prise unterschwelligem Humor, was mir diesmal sehr gut gefallen hat. Da war jede Menge Raum für Verwechslungen, Verwirrungen und sogar Situationskomik. Am Ende dann zieht Reacher sein Programm gnadenlos durch. Ich mag diesen harten, brutalen, gnadenlosen Jack Reacher. WESPENNEST gehört also zu den „guten“ Reachern und bekommt von mir klare 4 Sterne.
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HALL OF FAMEam 19. Juli 2015
Joe (Clint Eastwood) kommt am Anfang des Italo-Western "Für eine Handvoll Dollar" in das kleine Dorf San Miguel, wo die Bevölkerung von zwei rivalisierenden Gangsterbanden terrorisiert wird. In der Folge räumt er mit dem Spuk kräftig auf. Ähnliches passiert im 15. Jack Reacher-Roman "Wespennest" (Blanvalet Taschenbuch - "Worth Dying For", 2010) von Lee Child. Reacher kommt - allerdings per Autostopp - in ein County in Nebraska, das außer Bauernhöfen, wenigen Geschäften und einem Motel kaum Häuser hat. Dieser County wird – wie er bald feststellt – von einem Clan, den drei Duncan-Brüdern sowie dem Stiefsohn einer der Brüder, Seth Duncan, und einer Reihe von diesen engagierten Securities unterdrückt wird. Durch Zufall wird er im Motel, wo er zu nächtigen gedenkt, mit den Zuständen konfrontiert und beginnt mit halbherziger Unterstützung der dortigen Einwohner aufzuräumen. Reacher ist wieder als Rächer der Enterbten tätig, auch weil er bald feststellt, dass mehr hinter der Unterdrückung als die Unterdrückung als solche steckt. Schritt für Schritt kommt er den beiden Geheimnissen auf die Spur, der die Duncans ihren Reichtum und ihre Macht verdanken. Ebenso Schritt für Schritt werden die Securities und diverse angereiste Geschäftspartner der Duncan-Brüder von Reacher eliminiert oder eliminieren sich gegenseitig. Zum Schluss ist auch ein lang zurückliegender Mord aufgeklärt, sind die verbrecherischen Geschäfte der die vier Duncans abgestellt und der Duncan-Clan Geschichte. Und Reacher zieht weiter. Alles in allem wieder ein Pageturner von Lee Child, bei dem fast wie gehabt Reacher auf bestehende Gesetze pfeift und als selbst ernannter Rächer & Richter kommt und weiterzieht. Man könnte diesen Roman auch in die gesetzlose Zeit des Wilden Westens versetzen – wo er besser hinpassen würde. Das würde wahrscheinlich einen guten Western abgeben.
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