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Wespennest: Ein Jack-Reacher-Roman Gebundene Ausgabe – 29. April 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (29. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764504196
  • ISBN-13: 978-3764504199
  • Originaltitel: Worth Dying For (15 Reacher)
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 4,3 x 21,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Lee Child verdankt seine außerordentliche Karriere als Krimiautor einer eher unangenehmen Lebenssituation: 1995 wurde ihm wegen einer Umstrukturierung sein Job beim Fernsehen gekündigt. Der Produzent so beliebter Krimiserien wie "Prime Suspect" ("Heißer Verdacht") oder "Cracker" ("Für alle Fälle Fitz") machte aus der Not eine Tugend und versuchte sich als Schriftsteller. Was selbst wie ein Roman klingt, entspricht in diesem Fall der Wahrheit: Bereits mit seinem ersten Thriller um den Ermittler Jack Reacher landete Child einen internationaler Bestseller. Er war zugleich Auftakt der heute mehrfach preisgekrönten "Jack-Reacher"-Serie. Child, der 1954 in Coventry in England geboren wurde, ist heute in den USA und Südfrankreich zu Hause.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit ‚Wespennest‘ hat Child einen perfekten Thriller geschrieben." (Spiegel Online)

"Wespennest ist ein eisiger, clever kalkulierter Thriller, intellektuell brillant, lakonisch und mit einem säureklaren Blick auf die realen Verhältnisse unserer Zeit. Perfekt." (Deutschlandradio Kultur HF)

"Jack Reacher schlägt zu wie Mike Tyson, killt wie der Punisher und verhilft der Gerechtigkeit zum Sieg wie weiland der große John Wayne. Und dann zieht er weiter. Zum nächsten verdienten Bestseller." (Buchkultur „Krimi Spezial“, Ausgabe Sommer 2014)

"Wer Lee Childs Roman ‚61 Stunden‘ gelesen hat, wünscht sich nichts sehnlicher als eine Fortsetzung mit dem Ex-Militärpolizisten Jack Reacher. Die liegt jetzt vor […]." (dpa)

"‘Wespennest‘ ist ein meisterlicher Kriminalroman, einer der besten der Reihe von Lee Child […] Perfekt komponiert, hoch dramatisch, extrem spannend, schnell, dicht, auch: witzig. Und wie Lee Child aus der Geradlinigkeit seines Angangs letztlich doch eine doppelbödige Komplexität zaubert, die wegen der Konstruktion der Story aber niemals kompliziert anmutet - das ist nicht weniger als große Kunst. So gelassen, so konzentriert, so souverän schreibt im Moment keiner sonst." (Funkhaus Europa – Krimitipps für Juli 2014)

"Metropolis oder countryside, Lee Child konstruiert Plots, die meist politisch sind, ohne dass das groß dransteht." (Der Freitag)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Mayr TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Über Jahre hinweg streunt der ehemalige, sehr intelligente und kampferprobte Ex-Militärpolizist Jack Reacher ohne Ziel vor Augen durch die USA und gerät auch aufgrund seines ausgeprägten Sinns für gefährliche Situationen und aufgrund seines ebenso ausgeprägten Gerechtigkeitssinns und wohl auch aufgrund seiner provokanten Art in komplizierte Krisen, die den Einsatz auch harter Gewalt zu rechtfertigen scheinen. Nachdem er eine lebensgefährliche Situation in South Dakota nur knapp überlebte ("61 Stunden"), hat er jetzt ein tatsächlich ein Ziel vor Augen: Virginia. Und so landet er auf seinem Weg dorthin als Anhalter in einem kaum besuchten Motel in Nebraska, irgendwo an einer Kreuzung zwischen Nirgendwo und einem anderen Nirgendwo, das Land spärlich besiedelt von Farmern, die nächste Kleinstadt 60 Meilen weit entfernt. Er trifft dort auf häusliche Gewalt und ergreift die Initiative, zu helfen - doch löst damit natürlich aber durch eine Konfrontation mit der über das Land durch Erpressung und Einschüchterung 'herrschenden' Familie 'Duncan' eine brutale Kettenreaktion aus, die bis in die Unterwelt von Las Vegas reicht, denn Reacher sticht versehentlich in ein tödliches Hornissen-, Verzeihung!, Wespennest.

Offen gestanden: Ich mag' Jack Reacher, weswegen es mir sicherlich schwerfallen würde, vollkommen neutral zu werten. Bereits den Schmöker in der Buchhandlung zu kaufen, ohne vorher den Klappentext gelesen zu haben und mich zugleich schon auf die Lektüre zu freuen, sagt aus, dass ich gar nicht ganz wertungsfrei sein kann: Die bisherigen Romane um 'Jack Reacher' gefielen mir einfach ausnahmslos sehr gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von funne am 1. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist ein seltsamer Ort, an dem Jack Reacher dieses Mal landet. Ein Doktor, der sich sinnlos besäuft, anstatt seine Pflicht zu tun. Eine Frau, die geschlagen wird, doch diesmal war es nicht ihr Mann. Und die Duncans, eine Familie, die über das County herrscht wie ein König. Nicht mehr lange, entscheidet Reacher, während er die Lage peilt. Denn diese Familie ist eine Plage. Eine Plage, die zudem noch seit mehreren Jahrzehnten in abartige, kriminelle Machenschaften verwickelt ist, die weit über die Erpressung ihrer Nachbarn hinausgeht…

Meine Meinung:
Ich habe schon Einiges über Lee Child und seinen Serienhelden Jack Reacher gehört, großteils Gutes. Für mich war „Wespennest“ jedoch der erste Reacher-Roman, und ich konnte mir nun meine eigene Meinung bilden: Ich finde, Jack Reacher ist ein interessanter Charakter, der sehr geheimnisvoll rüberkommt, was ihn auf eine gewisse Weise sehr interessant macht. Allerdings macht es ihn auch seltsam. Und er ist manchmal geradezu nervtötend arrogant, was man ihm verzeihen könnte, wenn er nicht gleichzeitig auf Dauer langweilig werden würde mit seinen besserwisserischen psychologischen Denkspielchen. Diese darf der Leser sogar zweimal lesen. Das erste Mal, wenn der Feind seinen Plan ausheckt, das zweite Mal wenn Reacher diesen Plan natürlich aufs Genaueste vorkonstruieren kann. Natürlich ein, zwei Kleinigkeiten verändert, damit Reachers Kombinationsgabe nicht allzu übertrieben perfekt wirkt. Aber gut… hier denke ich mir, dass es vielleicht nicht die beste Idee war, mit dem fünfzehnten Teil einer Reihe anzufangen, und dass man Reacher ab ersten Band kennenlernen sollte, um sich wirklich ein Urteil über ihn bilden zu können.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 2. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
„„Ich weiß“, sagte Reacher. „Ich kehre euch den Rücken zu. Ihr könntet mich von hinten angreifen.“ „Nun ja……“. „Aber ihr werdet es nicht tun“. „Wieso sollten wir es nicht tun?““.

Das werden die beiden Männer im Fond des Wagens, in den Reacher gerade vorne eingestiegen ist, ebenso umgehend erfahren, wie der Leser.
Klar, direkt, endgültig werden es alle Beteiligten erfahren.

Wie Reacher selbst mit seiner Art der wenigen Worte und der dafür eindeutigen Handlungen aufzeigt, so bildet sich darin auch der Stil des gesamten Buches ab (wie in jedem Jack Reacher Thriller).

Auch die Zutaten ähneln sich natürlich sehr.

Ein gottverlassener Ort, zwar nicht außerhalb der Welt, doch sehr abgelegen. Die nächste Polizei findet sich 60 Meilen entfernt (und von denen kommt nie einer vorbei). Eine „Männerrunde“ von drei älteren, gestandenen Brüder und einem Sohn (und Neffen) hat die harte Hand auf der gesamten kleinen Gemeinschaft von Farmern. Und noch anderes wird sich an diesen Händen finden lassen.

Reacher strandet, wie so oft, eher zufällig an diesem Ort. Befindet sich nach kurzer Zeit mitten drin im Konflikt, wird einfach nicht in der Ruhe gelassen, die er eigentlich für sich selber sucht. Ebenso, wie seine ausgeprägte Antipathie gegen Unrecht und Drangsal einfach nicht abgestellt werden kann.

Vor 25 Jahren, zudem, verschwand am Ort ein kleines Mädchen. Ein Geschehen, dass bis in die Gegenwart hinein Wunden offen gelassen hat und nie geklärt wurde.

So geht Reacher den Dingen nach. Auf seine Art.
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