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Werke in zehn Bänden: Gedichte, Dramen, Prosa
 
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Werke in zehn Bänden: Gedichte, Dramen, Prosa [Taschenbuch]

Hugo von Hofmannsthal , Lorenz Jäger
1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (November 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596145503
  • ISBN-13: 978-3596145508
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 13,4 x 9,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.692 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um die Voraussage zu festigen, Hugo von Hofmannsthals Werk werde »das kommende Jahrhundert beschäftigen und im nachfolgenden nicht vergehen« (Rudolf Borchardt), hat Lorenz Jäger zum Jahr 2000 eine Auswahlausgabe mit den charakteristischsten und bedeutendsten Texten zusammengestellt - Gedichte, kleine Dramen, festliches Theater, erzählende und betrachtende Prosa. »An solchen Büchern kann man sich wärmen, wenn einen friert, die erfüllen den einzigen wirklichen Zweck der Kunst.« Jeder Band enthält eine eigene Nachbemerkung.

Über den Autor

1874-1929

1874 1. Februar: Hugo von Hofmannsthal wird als einziger Sohn des Direktors der Wiener Central-Bodencreditanstalt geboren.

1891 Bereits als Schüler des Akademischen Gymnasiums veröffentlicht Hofmannsthal unter dem Pseudonym Loris erste Gedichte und Essays, die ihn schnell bekannt machen; vermittelt durch Gustav Schwarzkopf erhält Hofmannsthal Zugang zum Kreis der Autoren der Wiener Moderne; Freundschaft u.a. mit Bahr, Beer-Hofmann, Schnitzler. Unter dem Pseudonym Theophil Morren erscheint Hofmannsthals erstes Schauspiel Gestern in der »Modernen Rundschau«. In der Folgezeit publiziert Hofmannsthal Gedichte in verschiedenen Zeitschriften (z.B. in »Pan«, Stefan Georges »Blättern für die Kunst«, Otto Julius Bierbaums »Modernem Musen-Almanach«).

1891-1906 Freundschaft mit Stefan George.

1892-1894 Jura-Studium an der Wiener Universität und erstes Staatsexamen.

1895 Freiwilligenjahr beim Dragonerregiment in Brünn u. Göding. In der Wiener Zeitschrift »Die Zeit« erscheint die Novelle Das Märchen der 672. Nacht.

1895-1899 Studium der Romanistik; Besuch der Veranstaltungen von Ernst Mach, dessen Hauptwerk Analyse der Empfindungen zahlreiche Schriftsteller prägte (u.a. auch Robert Musil).

1898 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit Über den Sprachgebrauch bei den Dichtern der Plejade; der anschließende Habiltationsversuch an der Universität Wien scheitert.

1898 15. Mai: Uraufführung des Dramas Die Frau im Fenster am Deutschen Theater in Berlin

1899 In der Weihnachtsbeilage der Neuen Freien Presse (Wien) erscheint die Novelle Reitergeschichte.

1900 Erscheinen der Novelle Das Erlebnis des Marschalls von Bassompierre.

1901 Heirat mit Gertrud Schlesinger; Umzug nach Rodaun, wo Hofmannsthal bis zu seinem Tod lebt.

1902 Ein Brief, auch bekannt als »Brief des Lord Chandos«, erscheint und wird zur Initialzündung des modernen Sprachskeptizismus.

seit 1903 Intensive Zusammenarbeit mit Max Reinhardt und dessen Schauspielern sowie mit Richard Strauss.

1903 30. Oktober: Uraufführung der Tragödie Elektra am Kleinen Theater in Berlin (später von Richard Strauss als Oper vertont; Uraufführung am 25. Januar 1909 an der Hofoper in Dresden).

1906 Hofmannsthal hält in mehreren deutschen Städten den Vortrag Der Dichter und diese Zeit.

1911 26. Januar: Uraufführung der Komödie für Musik Der Rosenkavalier am Königlichen Opernhaus in Dresden (Musik v. R. Strauss).

1911 1. Dezember: Uraufführung des zwischen 1903 und 1911 entstandenen Mysterienspiels Jedermann. Ein Spiel vom Sterben des reichen Mannes im Zirkus Schumann in Berlin (Regie: Max Reinhardt).

1914 Zu Beginn des 1. Weltkriegs kurzfristig bei seiner Truppe in Istrien stationiert, dann im k.u.k. Kriegsfürsorgeamt in Wien als Leiter der Pressestelle.

1915-1916 Eigene patriotische Propagandatätigkeit.

1916 Rückkehr zur Theaterarbeit.

1917 Hofmannsthal hält in Bern einen Vortrag Über die Idee Europa. Zusammen mit M. Reinhardt u. R. Strauss gründet Hofmannsthal die Salzburger Festspielhausgemeinde.

1919 10. Oktober: Uraufführung der Oper Die Frau ohne Schatten an der Staatsoper in Wien (Musik v. R. Strauss); ebenfalls 1919 erscheint der Stoff als Märchen.

1920 Erstmals finden die von Hofmannsthal, Reinhardt und Strauss initiierten Salzburger Festspiele statt (danach jährlich im Juli/August).

1921 7. November: Uraufführung des Lustspiels Der Schwierige am Münchner Residenztheater.

1922 Erscheinen von Buch der Freunde, einer Sammlung von Aphorismen und Reflexionen.

1922 12. August: Uraufführung des Moralitätenspiels Das Salzburger große Welttheater (in Anlehnung an Calderón) in der Kollegienkirche in Salzburg (Regie: Max Reinhardt).

1922-1927 Hofmannsthal veröffentlicht in den »Neuen Deutschen Beiträgen« u.a. Walter Benjamins Wahlverwandtschaften-Aufsatz und Teile aus Benjamins Ursprung des deutschen Trauerspiels; der Einfluß Benjamins ist vor allem in Hofmannsthals Trauerspiel Der Turm deutlich.

1923 u. 1925 In der Zeitschrift »Neue deutsche Beiträge« erscheint in zwei Teilen das Trauerspiel Der Turm (Uraufführung am 10. Juni 1948 am Wiener Burgtheater).

1927 10. Januar: Hofmannsthal hält auf Einladung des Rektors der Münchner Universität Karl Vossler im Auditorium Maximum den Vortrag Das Schrifttum als geistiger Raum der Nation.

1928 4. Februar: Uraufführung der zweiten, erheblich veränderten Fassung des Trauerspiels Der Turm am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

1929 15. Juli: In Rodau erliegt Hofmannsthal, zwei Tage nachdem sein älterer Sohn Franz sich das Leben genommen hatte, beim Aufbruch zu dessen Begräbnis einem Schlaganfall.

1929 6. Oktober: Uraufführung des zwischen 1893 und 1897 in mehreren Abschnitten entstandenen und veröffentlichten lyrischen Dramas Das kleine Welttheater oder Die Glücklichen am Münchner Residenztheater.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend! 11. Mai 2007
Man sollte nicht den Fehler begehen und denken, diese Ausgabe in 10 Bänden sei auch nur annähernd identisch mit der früheren 10 bändigen Ausgabe des Fischer-Verlages.

Diese lieblos gestalteten und ich einen billigen Pappschuber gepressten Bände enthalten lediglich

-Gedichte

-Lyrische Dramen

-Erzählungen/Reisen

-Rosenkavalier

-Frau ohne Schatten (Erzählung, nicht Libretto)

-Der Schwierige

-Jedermann

-Andreas

-Turm

-Erfundene Gespräche und Briefe
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Etwas spärlich 17. Mai 2000
Von Ein Kunde
Dass man in einer Sammlung von zehn Taschenbüchern nicht den ganzen Hofmannsthal bekommen kann, steht natürlich außer Frage. Die Auswahl, die in der vorliegenden Ausgabe getroffen wurde, deckt das Schaffensspektrum des großen Dichters der Jahrhundertwende einigermaßen repräsentativ wieder. Besonders erfreulich ist die Aufnahme der "Frau ohne Schatten" in dieses dünne Paket - dieses Märchen Hofmannsthals gehört zwar zu den unbekannteren Werken aus seiner Feder, aber doch unzweifelhaft zu den bedeutendsten seines Werkes. Insofern erweist sich Herausgeber Lorenz Jäger als profunder Kenner Hofmannsthals. Leider verpasst es der Verlag Fischer, eine den Texten angemessene Druckqualität anzubieten - man hat schon feinere Druckbilder gesehen. Angesichts der Tatsache, dass die Schutzfrist für Hofmannsthals Texte (70 Jahre nach dem Tod des Dichters werden die Texten ohne Tantiemen zugänglich) inzwischen verstrichen ist und mehrere Verlage fieberhaft an neuen Editionen gearbeitet haben, die dann pünktlich günstig erscheinen könnten, stellt dieses Resultat aus dem Fischer-Verlag doch vor ungläubiges Erstaunen: Zur zweifelhaften Qualität des Materials gesellt sich ein nicht unbedingt günstig zu nennender Preis. Immerhin versammelt das zehnbändige Machwerk das, was man wirklich unbedingt gelesen haben sollte, aber in einer kritischen Ausgabe mit kritischem Apparat schlichtweg nicht zu bezahlen ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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